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Hey Denise, wie war das Jahr 2018 eigentlich so?

11. Dezember 2018

Jahresrückblicke gibt es auf meinem Blog eigentlich schon seit immer – einmal waren es mehrere Beiträge (viel detaillierter und zu jeder Kategorie), vor 4 Jahren war der Beitrag über 1000 Wörter lang, letztes Jahr war es mehr ein Sudern und auf den Tisch hauen. Was sie also gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie im Endeffekt nichts gemeinsam und jedes Jahr anders ausgesehen haben. Im Endeffekt also auch irgendwie eine Tradition, die ich heuer fortführen möchte. Dieses Mal habe ich jedoch den Spieß wirklich etwas umgedreht und euch über Instagram die Fragen stellen lassen. Also, here we go:

Hey Denise, wie war das Jahr 2018 eigentlich so?

Würdest du 2018 nochmal genauso erleben wollen? Mit allen Höhen und Tiefen? Was würdest du im Nachhinein anders machen? Wenn du an diesem Jahr etwas ändern könntest, welche Ereignisse wären das? Was bereust du am meisten in dem Jahr?

Das waren eindeutig die häufigsten Fragen von euch und auch die, wo ich selbst am längsten darüber nachdenken musste. Wenn ich es mir aussuchen könnte: Ich glaube eher Nein. Zwar hatte ich langfristig nichts geplant – ergo eigentlich gab es auch nichts, was falsch laufen hätte können – aber in diesem Jahr ist mir im Nachhinein betrachtet fast zu viel Aufregendes passiert und ich bin teilweise einfach nicht mehr hinterher gekommen.

Zum Einen arbeitstechnisch: Während ich am Anfang des Jahres in einer Sinneskrise diesbezüglich steckte, habe ich mir im Frühjahr und Sommer viel zu viel zugemutet und habe wichtige Entscheidungen (fast) zu spät getroffen. Ich war extrem viel unterwegs (manchmal auch privat, meist aber immer beruflich kombiniert) und hatte oft das Gefühl, nur aus dem Koffer zu leben. Im Grunde genommen wusste ich nicht vor und nicht zurück und hab zwischendurch alles wieder über den Haufen geschmissen, nur um mich ein paar Tage später wieder zusammenzureissen. In Wahrheit fühle ich mich erst jetzt – am Ende des Jahres – wieder richtig wohl damit, wie es ist.

Zum Anderen gefühlstechnisch: Vermutlich hatte gerade hier noch kein Jahr so viele Auf und Ab’s wie dieses (was jetzt weniger verwunderlich ist). Und kombiniert mit dem beruflichen Stress war das hin und wieder einfach zu viel. Zu viel unter Strom stehen, zu viel intensive Gefühle, zu viele ‘Was wäre wenn’, zu viel zu mir selbst finden. Ich hab extrem viel gelacht, aber auch geweint. Hatte Schmetterlinge im Bauch und hab mir die Finger verbrannt, hab gedatet und zwischendurch der Männerwelt abgeschworen, hab selbst Herzen gebrochen und auch welche getröstet. Irgendwie gerade etwas unvorstellbar, was alles wirklich so in diesem Jahr passiert ist.

Also eher Nein, ich glaube ich würde das Jahr 2018 nicht nochmal genauso erleben wollen, aber ich bereue auch eigentlich nichts davon was passiert ist, weil der Großteil einfach wirklich richtig gut war und damit die schlechten Ereignisse mehr als ausgleicht. Gut, bis auf diesen Kater. Der war tödlich.

Was war dein schönstes Erlebnis? Was war das Beste am heurigen Jahr?
Ich kann ehrlich gesagt nicht ein einzelnes Ereignis nennen, welches ich als das Schönste bezeichnen würde. Es waren einfach so viele kleinere und größere Dinge: Als ich mit meiner besten Freundin im Flugzeug Richtung Kambodscha gesessen bin, die erste Übernachtung in meiner neuen Wohnung, die Schneewanderung mit Nina nachdem sie aus Bali zurückgekommen ist, das Familienwellnesswochenende zu Muttertag, Mailand mit Team Beautiful, die laue Sommernachts-Harry-Potter-Diskussion mit Mara auf meinem Balkon, der (kurze) Besuch im August in Vorarlberg, das Frequenzy Festival, eine unerwartete Stadtführung in Wien und eigentlich jeder Ausflug mit Paul. Das Beste am heurigen Jahr waren also mit großem Abstand die Menschen um mich herum.Was war dein schönster Urlaub? Was war dein Reisehighlight in diesem Jahr?
Das ist ausnahmsweise wirklich leicht: Kambodscha.

Hat dich 2018 verändert?

Definitiv. Ich bezweifle jetzt zwar, dass ich mich grundlegend verändert habe, aber dieses Jahr hat mich auf alle Fälle sehr geprägt.

Was hast du von 2018 erwartet und wie war es schlussendlich? Was ist die wichtigste Erkenntnis für dich aus dem Jahr? Was hast du in diesem Jahr gelernt?

Erwartet habe ich mir eigentlich wirklich nichts. Ich war Ende 2017 absolut nicht bereit dafür, irgendetwas zu planen und wollte bewusst einfach alles auf mich zukommen lassen. Ob das jetzt gut oder schlecht war, kann ich gar nicht so genau sagen. Was ich in diesem Jahr gelernt habe und für mich die wichtigste Erkenntnis war? Das ich mich auf meine Liebsten mehr als nur verlassen kann, alles irgendwie so kommt, wie es kommen muss (ich weiß, sehr inspirational) und, dass ich mich wieder verlieben will. Oh, und das Wandern wirklich großartig ist.

jahresrückblick denise steiner

Was war die schönste Wanderung?
Für mich persönlich war die schönste Wanderung in diesem Jahr, die in Vorarlberg.

Wie würdest du 2018 in einem Wort beschreiben?
I n t e n s i v.

Wie läuft es mit der Selbstständigkeit?
Sehr gut – es ist sogar das erste Mal seit Beginn, dass ich aktuell wirklich nur als Blogger tätig bin (außer einem kleinen Nebenprojekt) und mich nur darauf konzentrieren kann und damit auch die Möglichkeit habe, einige Änderungen durchzuführen, die schon seit längerem geplant sind.

jahresrückblick denise steiner over the top

Was sind deine Pläne für nächstes Jahr?

Einen kleinen Blogrelaunch durchführen (vor allem vom Layout und Design her), generell alles etwas organisierter angehen, mich nicht wieder zu sehr in Arbeit zu verlieren, ein paar neue Sachen umzusetzen und wieder ganz viel Zeit mit den Menschen in meiner Umgebung zu verbringen.

Fotos: Marion Payr, thetravelblog.at

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1 Comment

  • 3 Monaten ago

    Der Beitrag hat mir echt gut gefallen! So schön aufgebaut & tolle Einblicke – habe lustigerweise bei einigen der Sachen, die du erwähnt hast selber erst bemerkt, wieviel heuer passiert ist :)

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