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Weekly Notes – Klassisches Hochgefühl

Da erklär ich gerade noch, wie gerne ich selbst diese Art von Beiträgen lese und deswegen wieder meine “Weekly Notes” einführe und dann lasse ich mal geschmeidige drei Wochen nichts von mir hören – Klassiker. Der nächste Klassiker ist wohl, dass ich einen der Bullshit Blogger Bingo Sätze von mir geben muss, den ich selbst immer etwas nervig finde, aber: Es läuft gerade einfach recht viel im Hintergrund, weshalb der eine oder andere Beitrag etwas warten musste. Plus war da eben immer noch dieser Probemonat Januar, der erst vor Kurzem geendet hat und mir vor allem dazu diente, To Do’s abzuarbeiten, die gefühlt schon dreiundzwanzig Jahre auf meiner Liste standen (und mit allen bin ich leider immer noch nicht fertig, aber es wird).

Und am Ende kam auch hinzu, dass privat doch so einiges los war, mit dem ich zuerst mal klarkommen musste – der aufmerksame Leser hat es vermutlich schon mitbekommen, immerhin gehen meine Texte doch Hand in Hand mit meiner Gefühlswelt. Und wenn die nicht ganz auf der Höhe ist, bleiben oft auch die Inspirationen für Kolumnen und andere Beiträge aus. Aber sei’s drum. Es ist jetzt offiziell Februar und es geht mir gut und es sind gerade sehr viele neue Beiträge in Arbeit (die ich euch hoffentlich bald im neuen Layout präsentieren darf).

Geburtstag incoming
Meinen ganz feinen kleinen Glücksmoment hatte ich vor Kurzem beim Einkaufen – seit jeher habe ich den Spleen, dass ich dann anfange, mich auf meinen Geburtstag zu freuen, wenn ich zufällig ein Lebensmittel kaufe, bei dem das Mindesthaltbarkeitsdatum eben mein Geburtstag ist. Guess what happened last week!

Von Schlaflosig- und Müdigkeit
Seit etwa zwei Wochen plagen mich Schlafstörungen. Grundsätzlich ist mir bewusst, dass ich vermutlich einfach zu viel gerade im Kopf habe und deswegen Probleme beim Ein- und Durchschlafen, was jedoch der exakte Grund dafür ist, weiß ich nicht. Nichtsdestotrotz habe ich auf Instagram sehr viel (vor allem natürliche) Tipps zum Einschlafen bekommen, die ich jetzt mal nach und nach ausprobieren werde. Großes Bussi nochmal an alle.

Abschied
Ich musste mich im Januar endgültig von meinem MINI Clubman verabschieden – und was soll ich sagen? Ein Auto in der Stadt zu haben fehlt mir immer noch sehr. Egal ob es dabei um Termine außerhalb geht, oder die Möglichkeit sich den Hund zu schnappen und auf die Hohe Wand (oder auch nur in den Prater) zu fahren. Ja, ich trauere immer noch ein wenig.

“Wieso funktioniert das hier gerade nicht mehr?”

Wir blicken uns beide aus müden Augen an, ganz kurz vergrabe ich mich in seiner Umarmung und lehne meinen Kopf an seine Brust, lasse mich von seinem Körper und Duft auffangen. Keine Antwort auf seine Frage, aber eventuell Antwort genug. Oder auch eine Antwort für mich. Und mit einem Mal wird mir bewusst, wie wahr es ist, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und dieses ach so tolle Gefühl – all diese Schmetterlinge und das Herzklopfen – fängt langsam an seine Wirkung zu verlieren.

Es ist doch so: Manchmal brauchen wir in genau diesem einen Moment genau diesen einen Menschen, der zwar kein Lückenfüller sein soll, aber uns vor allem daran erinnert, was möglich ist. Der uns zeigt, wie großartig es sein könnte, wenn man es zulässt. Mit dem es aber im Endeffekt auch nur funktioniert, solange das Hochgefühl und die rosarote Brille da ist. Wenn diese Dinge nämlich verschwinden, greift die eiskalte Realität plötzlich ziemlich hart durch, man wird vor gefühlt vollendete Tatsachen gestellt, versucht sich dann kurz dagegen zu wehren, nur um am Ende eben jene zu akzeptieren und sie sich einzugestehen und weiterzumachen.

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