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Weekly Notes – Amore, Amore!

Zweimal geblinzelt und der April ist fast vorbei – was ich dieses Mal besonders schade finde, nachdem der Monat von guten Momenten und Nachrichten nur so gespickt war. Angefangen mit einem Ausflug nach Florenz und Bologna, über jede Menge aufregender Neuigkeiten bei Freunden und Familie, bis hin zu einem Kurztrip in die Vorarlbergsche‘ Heimat aufgrund von Job und Ostern. Der April war maßgebend ein Paradebeispiel für meine neue Philosophie und mein Vorhaben für hoffentlich immer.

“Aber jetzt, jetzt will ich einfach genau das machen, was sich gut anfühlt und die Zeit genießen und wenn überhaupt etwas planen, dann nur, ob ich den nächsten Sonnenaufgang in einer anderen Stadt erlebe.”

Amore, Amore!

Oh wie hab ich mich selbst gefeiert, als ich vor zwei Wochen mit meiner Familie in Bologna war und bereits auf dem Weg dorthin Wandas Klassiker in den Ohren hatte (inklusive folgendem Dauerohrwurm und meinem ganz eigenen „I am HILARIOUS“ Moment auf Instagram). Diese Stadt hat mich immer noch nicht ganz losgelassen, mag aber auch daran liegen, dass die 3 Tage mein Fernweh nicht ganz befriedigt haben.

Einfache und gute Momente

Einen Sonnentag in Dornbirn am Marktplatz zu verbringen und über Gott und die Welt zu sprechen. Das erwachsene Gefühl zu bekommen, mein Leben im Griff zu haben. Unerwarteterweise den kleinen Bildschirm vom Handy anlächeln zu müssen. Der Nachtflug von Bologna zurück nach Wien, weil wir eher tief geflogen sind und eine beleuchtete Stadt nach der anderen bewundern konnten. Offene und ehrliche Gespräche mit Bekannten und fast Fremden.

Dirty Dialekttalk und Heimatgefühle

Seit jeher switche ich automatisch von meinem Vorarlberger Dialekt ins Schriftdeutsche, wenn ich mit jemandem spreche, der eben nicht aus meinem Heimatbundesland ganz im Westen Österreichs ist. Und zu diesem ‚jemandem‘ zählt auch mein Handy bzw. ihr, wenn ich ein Video drehe oder Insta Stories aufnehme. Nichtsdestotrotz scheint es die meisten immer wieder so unglaublich zu begeistern, wenn ich Vorarlbergerisch spreche, als würde man gerade den ärgsten Dirty Talk führen – weswegen ich immer wieder mal über meinen eigenen Schatten springe und Dialektstories mache. So auch letztes Wochenende: Die Stories findet ihr übrigens in den Highlights auf Instagram unter Ländle.

Entscheidungen zu treffen bedeutet für mich nicht Ja oder Nein zu sagen und dann abzuwarten was passiert; zu sehen, ob sie sich als gut oder schlecht rausstellt und sich daran zu klammern. Nicht nur, weil Geduld noch nie meine Stärke war, sondern auch, weil ich generell ein Mensch bin, der lieber auch Taten sprechen lässt. Für mich muss eine Entscheidung etwas in Bewegung bringen – entweder durch mich oder durch andere. Ich will nicht nur von Plänen hören und sie konzipieren, ich will die daraus resultierenden Schritte sehen. Selbst wenn sich die Entscheidung danach nicht als gut rausstellt. Ich will leben und meinen und lieber ehrliche und direkte Konfrontationen haben, als darauf zu warten, was jetzt kommt.

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