fbpx

Weekly Notes – Ein unrundes Gefühl

Die letzte Woche war ich irgendwie unrund, ohne wirklich zu wissen warum. Nicht schlecht gelaunt, einfach rastlos und vom Gefühl her so, als hätte ich irgendetwas Wichtiges vergessen. Vielleicht liegt es daran, dass ich es wirklich immer noch nicht gewohnt bin, wenn ich mal eine Woche mit ‘normalen’ Arbeitszeiten habe und meine Liste an To Dos nicht übergeht, sondern genau richtig lang ist. Vielleicht war es der Wetterumschwung, vielleicht die Tatsache, dass Paul gerade ein kleiner Grantlbart ist, vielleicht war es alles zusammen. Das Schöne daran ist aber: Jetzt ist das Gefühl wieder komplett weg und das macht diese Woche irgendwie von selbst umso schöner.

Fernweh
Seit ein paar Tagen habe ich wirklich unglaubliches Fernweh – nicht nur, aber vor allem nach dem Meer – und ich überlege aktuell wirklich einfach spontan ins Flugzeug zu steigen und der Sehnsucht nachzugeben. Zumindest für 2-3 Tage, zumindest in meinem Kopf. Bis auf ein paar kleinere Kurztrips habe ich für dieses Jahr noch absolut gar keinen Plan, ob und wann eine (längere) Urlaubsreise ansteht, einfach auch, weil ich mich irgendwie gar nicht so richtig entscheiden kann, was ich denn als Nächstes sehen möchte: Einen bislang mir unbekannten Ort oder doch Altbewährtes, das mein Herz bereits im Sturm erobert hat?

Begeisterung
Vor Kurzem habe ich eine Kolumne veröffentlicht, die sich mit dem Thema beschäftigt, wie viel Nähe zwischen Leser und Blogger bzw. Follower und Influencer wirklich angebracht und gut ist. Und ich gebe es zu: Ich war zum ersten Mal irgendwie nervös, als ich den Beitrag veröffentlicht habe. Umso schöner war dann die Resonanz von euch – nicht nur, weil es absolut nicht falsch angekommen ist, sondern viel mehr auch deswegen, weil ihr diesen WTF-Moment mit mir geteilt habt.

Shootings
Long time no see: Letzte Woche habe ich nicht nur fleißig Texte produziert, sondern auch zusammen mit Nina Outfits geshootet und ich muss sagen, irgendwie hat es mir ein wenig gefehlt. Auch wenn das nicht bedeutet, dass ich euch jetzt wieder regelmäßig mit solchen Beiträgen füttern werde, wird es in Zukunft wieder öfters auch mal Outfitposts geben (allein schon deswegen, weil es lustigerweise doch recht häufig vorkommt, dass ich gefragt werde, wo ich was gekauft habe), wenn auch in einer etwas anderen Weise wie früher bzw. so, dass nicht die Kleidung im Mittelpunkt steht, sondern eben auch immer noch der Text und das Thema.

“Es ist nicht mein Ziel in Arbeit unterzugehen. Klar, es gibt Tage und manchmal Wochen, da sammelt sich alles an und dann habe ich auch das Gefühl 24/7 nur am Schreibtisch zu kleben, dieses Shooting noch einzuplanen, den Termin noch reinzuquetschen und nicht wirklich Luft holen zu können. Ab und an tut es mir auch richtig gut den Tag mit Arbeit ausgefüllt zu haben. Aber ich will nicht, dass das zu meinem Alltag wird. Ich will nicht ‘selbst und ständig’ sein müssen. Ich will nicht darin untergehen. Noch nie war ich ein Fan von der Glorification of being busy – im Gegenteil.

 

Ich finde es großartig zu einer Generation zu gehören, die sich Freiheiten nimmt. Die es nicht als oberstes Ziel sieht, von Montag bis Freitag (oder länger) bis zum geht nicht mehr im Büro zu sein, nur weil es bis dato einfach eine Gegebenheit unserer Gesellschaft war. Eine Generation, die sich für den 30-Stunden und gegen den 40-Stunden-Job entscheidet, weil sie zufrieden damit und es viel wichtiger ist, neben dem Beruf (selbst wenn es der Traumberuf ist) auch noch das Leben und die eigene Freiheit zu genießen.”

Logo - Over The Top by Chris - Storyblog