fbpx

Tipps & Infos für die erste Reise nach Wien

“Ich bin nächste Woche zum ersten Mal in Wien – hast du ein paar Tipps oder Hotspots oder so für mich? Welche Hotels kannst du empfehlen? Was muss man gesehen haben?”

– so oder so ähnliche Anfragen bekomme ich regelmäßig, sei es von Bekannten oder auch von Lesern und Followern. Verständlich, immerhin ist es immer von Vorteil, Tipps von Locals zu bekommen (und ja, nachdem mir ein Uber-Fahrer erklärt hat, dass ich mich nach 7 Jahren in Wien auch als solche bezeichnen darf, mach ich das jetzt einfach mal ganz frech – auch wenn ich selbst noch immer neue Seiten an dieser Stadt entdecke). Natürlich unterscheiden sich Tipps und Empfehlungen immer ein wenig danach, wie lange man in der Stadt ist, zu welcher Zeit, wie hoch das Budget ist und wie die eigenen Vorlieben sind – aber es gibt so ein paar grundlegende Tipps & Infos für die erste Reise nach Wien, die eigentlich stets Gültigkeit haben und unter die Kategorie”gut zu wissen” fallen.

Hotels in Wien

Ganz klar: In Wien gibt es wunderschöne, dem kaiserlichen Stadtbild entsprechende, prunkvolle Hotels. Allein, wenn man den Ring entlang spaziert, sichtet man eine ganze Menge davon und grundsätzlich sind sie alle auch zu empfehlen, insofern man über das nötige Kleingeld verfügt. Was aber noch besser an einer Reise nach Wien ist: Es gibt leistbare, wunderschöne Hotels in einer superguten Lage (sprich einige wichtige Punkte sind zu Fuss zu erreichen und/oder es gibt genügend Öffi-Anbindungen direkt daneben). Meine persönlichen Lieblinge sind das 25Hours Hotel, das Pentahotel im 5. Bezirk, das ibis Wien Mariahilf & oder auf der Schönbrunner Straße und das Hotel Daniel. Was alle hier übrigens gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass es auch Hotels zum Verweilen sind – egal ob in der Bar oder den hoteleigenen Restaurants (mein Favorit ist die Rooftop Bar des 25Hours Hotels).

Meine Liebe zu den Wiener Linien ist allseits bekannt (Ausnahmen bestätigen die Regel), was man aber – je nach Wetter – auch nicht außen vor lassen sollte: Wien kann richtig gut zu Fuss erkundet werden. Das Praktische daran ist, dass man nicht nur sehr viel der gängigsten Sehenswürdigkeiten damit abklappern kann, sondern auch noch den Vibe der Stadt etwas besser aufnimmt. Es macht also Sinn, vorher mal Google Maps zu checken und sich die Sehenswürdigkeiten rauszusuchen und dann zum Beispiel eine Route aufzustellen – oder man geht einfach mal drauflos, klappt auch ganz gut und lässt sich auch mit dem Besuch auf einer Einkaufsstraße verbinden. Ansonsten bieten die Wiener Linien neben Einzelfahrkarten und Tagestickets auch eine Wochenkarte (Achtung: Diese gilt von Montag bis Montag für ein bestimmtes Datum und nicht einfach für sieben Tage) oder eine 8-Tage-Klimakarte (diese acht Tage müssen nicht hintereinander liegen und bieten sich dann an, wenn man weiß, dass man in naher Zukunft wieder in Wien ist) an. Die gängigen 48h- und 72h-Tickets gibt es natürlich auch. Wichtig: Nicht auf das Entwerten der Karten vergessen (das kann man entweder direkt beim Automaten machen, ansonsten gibt es bei der Ubahn an jedem Eingang Entwerter und in den Bims und Bussen sowieso). Unwissenheit schützt nicht vor den Strafen der Schwarzkappler.

Öffentliche Verkehrsmittel in Wien

Einkaufen in Wien

Ich weiß noch, wie mindblown es für mich war, dass es auf einer Einkaufstraße in Wien gleich drei Stores von H&M zu finden gibt. Inzwischen habe ich mich an diesen Gedanken mehr als gewöhnt, als Landkind fand ich das einfach nur unglaublich. Besagte Straße ist übrigens die Mariahilfer Straße, die sich vom Westbahnhof bis zum Museumsquartier erstreckt und eigentlich alle gängigen Shops beherbergt. Die zweite Einkaufsstraße ist die Kärtnerstraße, die beim Stephansplatz startet und bis runter zur Oper führt – eben diese Straße eignet sich beispielsweise dafür, einen Einkaufstag mit Sightseeing zu verbinden. Vom Stephansplatz führt auch “Der Graben” weg – quasi die Luxusvariante der Einkaufsstraßen. Hier finden sich eigentlich alle namhaften Designer dieser Welt. Wenn das Wetter nicht mitspielt bietet sich ein Ausflug in die Shopping City Süd (SCS) an – diese ist ganz einfach mit der Badner Bahn ab der Oper zu erreichen. Aber vorsichtig: Das normale Ticket der Wiener Linien gilt hier nicht bis zum Ende, man muss für die letzten Stationen ein zusätzliches Ticket kaufen. Alternativ gibt es sonst das (etwas kleinere, aber nicht kleine) Donauzentrum, welches über die U1 zu erreichen ist.

Gott, Wien ist so schön. Also generell, es macht einfach Spaß durch diese Stadt zu flanieren (selbst ohne konkretes Ziel). Und weil es auch immer etwas mit den eigenen Vorlieben einhergeht, ist es eher schwer die “Must Haves” der Sehenswürdigkeiten aufzuzählen. Klassiker sind auf jeden Fall der Stephansdom, die Hofburg, das Rathaus (und direkt daneben auch die Hauptuni, wenn wir gerade dabei sind), das Parlament und die Oper, die Karlskirche (weil vor allem auch sehr Instagramworthy, mit der Spiegelung im Brunnen davor) und die verschiedenen Museen bzw. das Museumsquartier. Solltet ihr übrigens keine Fans von Sightseeingbussen sein, würde es sich empfehlen mit eine der Bims am Ring durch die Stadt zu fahren. Wenn ihr im Sommer in der Stadt seid, solltet ihr unbedingt auch beim Donaukanal (Stichwort Tel Aviv Beach Bar) oder beim Naschmarkt vorbeischauen (um einzukaufen gibt es zwar noch bessere Märkte, aber im Sommer dort draußen etwas zu essen und die Sonne zu genießen gehört zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen).

Sightseeing in Wien

Essen in Wien

Wien ist ein kulinarisches Mekka – nicht nur in puncto österreichische Küche. Ich finde selbst regelmäßig immer wieder gute neue Lokale und hab bei Weitem noch nicht alles ausprobiert, einfach auch aus dem Grund, dass ich auch sehr oft immer wieder dieselben aufsuche. Ein paar meiner persönlichen Lieblinge sind beispielsweise das “Zum alten Fassl”, das Steakhaus “Door No 8”, das “Lugeck”, die Pizzeria “Via Toledo”, “Ströck Feierabend”, das Pub “The Four Bells” oder auch das “Amerlingbeisl” im 7. Bezirk. Die (bis dato) besten Eggs Benedict habe ich beim “Joseph Brot” im 3. Bezirk gegessen, das “Joma” ist aber auch sehr nah dran. Ihr merkt: Ich kann eigentlich gar nicht mehr aufhören mit Empfehlungen. Wenn ihr also ein bisschen recherchiert, werdet ihr in Wien definitiv fündig.

Logo - Over The Top by Chris - Storyblog