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Sightseeing Fails Part 1

Mein erstes Mal stelle ich mir immer gigantisch vor – und ich spreche jetzt von meinem ersten Mal in einer neuen Stadt. Besonders aufgeregt bin ich dann, wenn sie mir nicht unbekannt ist, ich aber dennoch keine Verbindung zu ihr habe. Zum Beispiel New York: Ich weiß über die Geschichte, Kultur und die Sehenswürdigkeiten Bescheid – aber ich hab keine Vorstellung davon, wie es ist, wirklich dort zu sein (noch nicht!). Trotzdem stelle ich es mir sagenhaft vor, berühmte Plätze & Sehenswürdigkeiten endlich live zu sehen. Nichtsdestotrotz muss ich sagen: Es gibt Sehenswürdigkeiten, die mich sprachlos gemacht und mir eine Gänsehaut bereitet haben. An die ich noch heute denke und mich zurück an den Moment & den Ort wünsche. Aber es gibt eben auch Sehenswürdigkeiten, die mich bereits bitter enttäuscht haben und diversen Stress und Aufwand im Nachhinein gesehen nicht wert waren und damit zu meinen persönlichen “Sightseeing Fails” gehören!

London – Die englische Hauptstadt hat mir komplett imponiert, das gebe ich zu. Eine Sehenswürdigkeit war und ist für mich jedoch eine riesige Enttäuschung: Das allseits bekannte London Eye. Versteht mich nicht falsch, wenn du vor dem gigantischen Riesenrad stehst, ist es wirklich beeindruckend. Aber der Besuch bzw. die Fahrt mit dem London Eye ist meiner Meinung nach (und nach einiger Recherche auch der Meinung anderer nach) komplett für die Katz. Teuer (wie die meisten Sehenswürdigkeiten), unspektakulär und durch die dreckigen und gebogenen Fenster der Kabinen, können nicht mal richtig schöne Panoramafotos entstehen. Daumen runter!

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Kopenhagen – 4 Tage lang ging es 2013 nach Kopenhagen, die Hauptstadt von Dänemark. Es dauerte allgemein etwa 24 Stunden, bis ich mit dieser Stadt richtig warm wurde. Und dann war es die große Liebe! Eine Sache war jedoch meiner Meinung nach eher unspektakulär, beinahe übertrieben und zu anstrengend: Die Statue der kleinen Meerjungfrau von Hans Christian Andersen! Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, da ich schon immer von dieser Geschichte fasziniert war – bereits als kleines Kind war ich ein riesiger Fan vom Buch & der Disney-Adaption. Aber am Ende, mussten wir uns durch eine riesige Gruppe asiatischer Touristen kämpfen, um einen Schnappschuss zu bekommen – vor einer Statue, die dieselbe Größe hat wie ich (und damit äußerst klein ist).

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Berlin – Es ist noch keine 2 Monate her, dass ich zum ersten Mal in Berlin war. Und ich war tatsächlich und schlichtweg begeistert! Das Touristenprogramm war eigentlich 2.-rangig – ich hätte auch 3 Tage lang einfach in verschiedenen Restaurants, Cafés und Bars sitzen können und wäre genauso erfüllt und glücklich gewesen! Nichtsdestotrotz haben wir uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Museen und berühmten Orte & Plätze angesehen. Die größte Enttäuschung war  ganz klar der Fernsehturm, die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit von Berlin. Wir standen länger in der Schlange, als wir oben im Turm waren. Der für mich spektakulärste Teil davon war vermutlich die Aufzugfahrt mit der Decke aus Glas. Meine Freude über den Fernsehturm entdeckt man übrigens auch im Travel Diary zu Berlin.

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