Anzeige: Mut zur Welle – Ich habe mir eine Volumenwelle machen lassen

5. November 2018

Die Wahrheit ist: Erst mit dem Schreiben dieses Beitrags habe ich bemerkt, wie schleißig ich wirklich geworden bin. Hallo, mein Name ist Denise und ich war vor 1,5 Jahren das letzte Mal beim Friseur (Spitzen schneiden lassen von Mama jetzt mal ausgelassen, selbst das habe ich nur einmal über mich ergehen lassen). Ich hab mein dunkles Rot einfach rauswachsen und -waschen lassen und meine kaputten Spitzen diese ganze Zeit lang über zur Schau getragen. Und wenn ich von kaputten Spitzen spreche, dann meine ich wirklich wirklich kaputt plus die Tatsache, dass ich durch das Absetzen der Pille auch mit Haarausfall leben musste – ich konnte sie nicht mal mehr richtig zu einem normalen Zopf zusammenbinden, weil das mehr einem Rattenschwanz glich. Ich wusste also seit einiger Zeit schon: Die Haare müssen ab.

Aber ich hab mich natürlich etwas gewehrt – obwohl sich nicht mal mehr meine Freunde die Mühe gemacht haben, es irgendwie schön zu reden. In erster Linie nicht, weil ich mich generell nicht darüber getraut hätte (immerhin hab ich doch schon ordentlich in den Farbtopf gegriffen in der Vergangenheit), sondern viel mehr, weil ich eben aktuell sehr, sehr dünnes und wenig Haar habe und ich nicht zu den Menschen gehöre, die sich jeden Morgen sehr viel Mühe mit ihren Haaren geben (wollen). Ergo war ich der Meinung, dass ein kürzerer Schnitt einfach nicht passen würde. Und dann bin ich über die Volumenwelle gestolpert – und Gott sei Dank auch über den Intercoiffeur Strassl Schaider*, bei dem das Thema zur Zeit ganz groß geschrieben wird.

Bevor ich euch jetzt alle Details zur Volumenwelle bei Strassl Schaider* nenne, nehme ich jetzt schon mal das Ende vorweg: ICH LIEBE MEINE VOLUMENWELLE. Und ich liebe meine neuen (wieder gesunden) Haare. Klar, die Länge ist für mich immer noch etwas gewöhnungsbedürftig – einfach weil ich das letzte Mal mit 16 Jahren so “kurze” Haare hatte und ich es auch gewohnt war, sie meist einfach zu einem Zopf oder Dutt zusammenzubinden. Ersteres ist tatsächlich noch möglich, auf Zweiteres hab ich inzwischen gelernt zu verzichten. Das ist ein Opfer, welches ich aktuell nur zu gerne bringe. Zum ersten Mal – ich glaube seit immer – lasse ich meine Haare auch noch am zweiten Tag nach dem Waschen offen und sie hängen aber nicht wie ein paar Federn runter, sondern sehen mit etwas Hilfe und Styling immer noch ganz ok aus. Ich gebe es zu: Ich hätte mit diesem Ergebnis nach meinem Besuch bei der Hairstylistin Natascha von Strassl Schaider* in Tulln nicht gerechnet – obwohl sie es mir prophezeit hat und mir jeden Schritt und auch das Endergebnis schon vorher erklärt hat.

Auf den Fotos seht ihr übrigens meine handtuchtrockenen Haare
– ohne Schaum drinnen oder irgendetwas anderes damit gemacht zu haben.

Was unterscheidet eine Volumenwelle von einer Dauerwelle?
Im Grunde genommen nichts. Hier wurde tatsächlich etwas Marketing betrieben – aber aus gutem Grund. Wie auch ich zuerst verbinden die Meisten eine Dauerwelle mit kaputtem Haar, den 80ern, Wet Look oder Curly Sue, die in eine Steckdose gegriffen hat. Und genau das ist einfach der falsche Ansatz. Eine Dauerwelle bzw. Volumenwelle ist – wenn sie professionell und richtig gemacht wird – derselbe Eingriff wie eine Coloration. Sprich mit der richtigen Pflege danach und eben dem Profi, der sie durchführt, ist es für unsere Haare absolut kein Problem. Und natürlich heißt es auch hier: Weniger ist mehr, weswegen man auch nicht gleich nach wenigen Wochen wieder eine Welle machen lassen sollte.

Was wurde genau bei dir gemacht?
Zuerst wurden meine Haare tiefengereinigt, dann geschnitten. Anschließend haben wir schon mit der Volumenwelle begonnen – die Wickler eingedreht, das Mittel aufgetragen, nach einer kurzen Einwirkzeit ging es beim Waschbecken weiter. Dort dauerte es dann noch ca. eine halbe Stunde, bis die letzte Pflege aufgetragen wurde und ich zum ersten Mal mit (nasser) Welle vor den Spiegel treten konnte. Dann wurden die Haare mit einem Diffuser getrocknet. Dabei kam keine Bürste oder ähnliches zum Einsatz, nur ein grobzinkiger Kamm, um die Welle nicht wieder rauszuziehen. Anschließend kam noch ein Lockenstab zum Einsatz. Bei mir wurde die “schwächste” Variante gewählt, heißt die größten Wickler. Umso kleiner die Wickler, umso mehr Wellen, umso stärker die Volumenwelle.

Wie stylst du deine Haare jetzt?
Grundsätzlich wie immer. Ich wasche sie, durch die Wellen (die generell viel Feuchtigkeit brauchen) und meine Vorgeschichte mit einem Shampoo für trockenes Haar (Natascha hat mich hier freundlicherweise mit Produkten von Kérastase Paris versorgt), verwende dann einen dazu passenden Conditioner und zwischendurch gebe ich auch eine Leave In Pflege ins handtuchtrockene oder ab und an sogar ins trockene Haar. Dann föhne bzw. trockne ich sie – und ich bin hier ganz ehrlich: Ich kann nicht “schön” föhnen. Ich beuge mich runter und trockne sie ganz unspektakulär kopfüber oder lasse sie lufttrocknen. Und dann zupfe ich sie quasi mit den Fingern zurecht. Je nachdem, was ansteht und wonach mir ist, drehe ich mit dem Lockenstab noch vereinzelte Locken ins Haar (die ich dann aber auch wieder “auseinander zupfe”) oder binde sie zusammen. Das wars.

Euch muss bewusst sein: Nur weil ihr eine Volumenwelle habt, wacht ihr nicht morgens mit den perfekten Beach Waves auf. Aber sie gibt dem Haar – wie der Name schon sagt – Volumen, Halt und eine gewisse Griffigkeit, ohne das sie sich aber ausgetrocknet oder kraus anfühlen. Und ja, ich würde es jederzeit wiedermachen. Ich liebe es, sagte ich das schon?

*In freundlicher Kooperation mit Intercoiffeur Strassl Schaider (Einladung)

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2 Comments

  • Rebecca
    2 Wochen ago

    Interessant wäre auch noch zu wissen was der Spaß kostet🤔

    • 2 Wochen ago

      Du findest auf der Seite von Strassl Schaider eine Preisliste :)

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