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Anzeige: Mut zur Veränderung – Ich habe mir eine Haarverlängerung machen lassen

Ich hatte nie das, was man eine Walle- oder Löwenmähne nennen könnte. Auch wenn ich alles aus meinen Haaren herausgeholt habe und sie zwischendurch auch eine (für mich) stattliche Länge erreicht haben (bevor ich etwas zu viel in den Farbtopf gegriffen habe), musste ich immer mit Toupieren und Haarspray nachhelfen.

Und grundsätzlich habe ich schon mein Leben lang mit dem Gedanken gespielt, mir irgendwann richtig nachzuhelfen in Form von einer Haarverdichtung – es aber im Endeffekt nie gemacht, weil ich mir nie zu 100% sicher war, ob das etwas für mich ist. Stattdessen habe ich fast alle klassischen Farben auf meinem Haupt getragen und irgendwann kam es wie es kommen musste und mit all meinen Experimenten und dem Absetzen der Pille haben meine Haare beschlossen einfach nicht mehr richtig schön lang zu werden. Beim Start meiner Kooperation mit dem Intercoiffeur Strassl Schaider* war es deswegen auch soweit, dass ich mich endlich dazu entschieden habe, kurzen Haarprozess zu machen. In Kombination mit meiner Dauerwelle war das die beste Entscheidung, die ich treffen hätte können.

Nichtsdestotrotz war ich etwas wehmütig – weil ich halt doch immer gerne lange Haare hatte – und mit dem Endergebnis der Volumenwelle das für mich die perfekte Lösung gewesen wäre. Nicht verwunderlich, dass ich auch mit meiner Hairstylistin Natascha darüber geredet habe, wie gern ich lange Haare mag und auch schon an eine Verdichtung bzw. später dann an eine Haarverlängerung gedacht habe.

„Na, wieso machen wir das dann nicht beim nächsten Mal?“

Ziemlich genau ein halbes Jahr später war es dann auch soweit – Natascha hatte vorher die Farbe der Extensions mit meiner Naturhaarfarbe abgeglichen, sie bestellt und Anfang Mai saß ich auch schon um 08:00 Uhr morgens bei ihr auf dem Stuhl. Und war auch ein wenig nervös.

Zu den Hard Facts: Meine Haare wurden zuerst tiefengereinigt, getrocknet und dann ging es auch schon los. Strassl Schaider arbeitet mit den Extensions von Great Lengths und der ULTRASONIC Touch Methode – dabei werden die Bondings mit Ultraschall am Eigenhaar angebracht. Insgesamt haben wir 85 Strähnen mit 30 cm Länge verwendet, die anschließend noch geschnitten wurden. Mit allem Drum und Dran (Achtung, bei mir musste im Nachhinein nichts gefärbt werden, da die Haare super zu meinem Farbton gepasst haben und ich jetzt einen natürlichen helleren Farbverlauf habe) waren wir ca. 3 Stunden dran. Eine Haarverlängerung bei Strassl Schaider* gibt es ab € 500,- – der genaue Preis variiert nach Anzahl und Länge der Strähnen, sowie dem weiteren Aufwand. Am besten macht ihr euch im Vorhinein ein Beratungsgespräch aus.

Meine größte Angst war, dass man die Bondings sehen könnte bzw. generell, dass ich eine Haarverlängerung habe. Letzteres war komplett unbegründet, Ersteres kommt ab und zu vor. Da ich doch recht feines Haar habe und viele Strähnen eingearbeitet wurden, kann ich zum Beispiel keinen Half Bun mehr tragen. Wenn der Ansatz nicht frisch gewaschen ist, muss ich das Deckhaar auch mal etwas toupieren – und der größte Feind für mich bei offenen Haaren ist inzwischen der Wind, der ging mir aber auch schon vorher gewaltig auf den Keks.

Wie auch schon bei der Volumenwelle habe ich ein paar Tage gebraucht, um mich daran zu gewöhnen und für mich das richtige Handling zu finden. Oh boy, vor allem das Föhnen ist jetzt einfach eine ganz andere Herausforderung. Wo ich früher in 5-10 Minuten trockene Haare hatte, brauche ich jetzt mindestens drei Mal so lang. Ich achte aber auch penibel darauf, dass ich die Bondings richtig trockne und arbeite mich dann erst zu den Längen vor und – soviel Ehrlichkeit muss sein – ich bin hier immer noch etwas zu faul, um beispielsweise mit einer Rundbürste schön und effizient zu föhnen. Teilweise lasse ich die Spitzen auch lufttrocknen. Was ich jetzt schon weiß: ICH LIEBE MEINE LANGEN HAARE UND WILL SIE NIE WIEDER HERGEBEN. Zumindest versuche ich es so lange es geht hinauszuzögern. Und wer weiß, vielleicht werden dadurch meine eigenen Haare wieder etwas motiviert, von selbst lang zu wachsen.

*In freundlicher Kooperation mit Strassl Schaider

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