Monthly Recap 9 out of 12

2. Oktober 2018

Es wäre nicht nur eine dicke fette Lüge, sondern eigentlich auch ein fataler Faux-Pas, wenn ich behaupten würde, dass der Sommer dieses Jahr zu kurz war – immerhin hat sogar der September nochmals mit Temperaturen von fast 30 Grad aufgeschlagen. Was jedoch (wie eigentlich jedes Jahr) eine Tatsache ist: Der Sommer geht immer viel zu schnell vorbei, wenn ihr mich fragt. Ich bin und bleibe einfach ein Fan von hohen Temperaturen und – auch wenn ich ein absoluter Anti-Grinch bin, wenn es dann um Weihnachten und die Zeit davor geht – ich trauere der heißen Jahreszeit jetzt schon nach.

Seit meinem letzten Recap ist auf den Tag ein Monat vergangen und ich kann euch sagen: Der Alltag hat mich wieder eingeholt und ich liebe es heiß und innig. Die turbulente und stressige Zeit ist (vorerst) vorbei und ich konnte mich wieder ganz meinem Leben in Wien und mir widmen und auseinandersetzen.

Ich merke schon, wie sich die ersten Barrikaden in mir aufstellen. “Was verstehst du?” – wäre es möglich diesen geschrieben Satz mit einem Unterton zu versehen, wäre dieser definitiv schnippisch. “Na, wenn du erst seit kurzem wieder allein bist, suchst du halt gerade Ablenkung. Aber das ist schon ok, ich kenn das.” Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich wütend darüber sein soll, dass er mir mehr oder weniger vorgibt, was ich zu fühlen habe oder dass er automatisch von sich auf andere schließt. weiterlesen…

Und auch wenn ich nicht wirklich verloren war in den letzten Wochen, hat es sich dennoch etwas so angefühlt. Es war, als würde ich in der Schwebe hängen, konnte weder vor, noch zurück, bin zuerst in Arbeit untergegangen, dann vor Sehnsucht nach Heimat und Ruhe. Deswegen habe ich absichtlich den September genutzt, um einfach wieder anzukommen. In der Stadt, in meinem Job, als Hundemama, Tochter, Schwester und Freundin. Wie prophezeit habe ich unnötigen Balast abgeworfen (bzw. bin ich aktuell noch dabei) und mich wieder meinen Plänen zugewandt. True: Es wird vermutlich noch das gesamte restliche Jahr dauern, bis alles so ist wie es sein soll und aus den theoretischen Plänen und Zielen etwas Konkretes wird. Aber ich bin auf dem richtigen Weg.

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