Anzeige: Wandern in Vorarlberg #MeinTraumtag

4. September 2018

Ich mag die Geräusche der Stadt. Egal, ob von den Motoren der viel zu viel benutzten Autos, dem stetigen Summen von den Gesprächen der Menschen oder sogar dem alltäglichen Flugverkehr, der mit der Nähe eines nicht ganz so winzigen Flughafens einfach einher geht. Ich schlafe besser, wenn ich ein Hintergrundgeräusch habe – sonst werde ich irgendwie unruhig. Und dennoch: Manchmal wird es mir dann doch zu viel. Wobei zu viel hier der falsche Ausdruck ist. Mein Kopf ist einfach nie leer, meine Gedanken nie still. An einem guten Tag erlebe ich gefühlt 124 verschiedene Emotionen und will sie alle in die Welt hinaustragen (zumindest fast alle). Und manchmal, da bremst mein eigenes inneres Fuhrwerk eben ab und dann brauche ich nicht nur tagsüber die Stadflucht, sondern eine kleine Generalüberholung. Und Stille. Und das funktioniert am besten dort, von wo ich herkomme: In Vorarlberg.

Umso größer war also meine Freude, als ich vor wenigen Wochen die Möglichkeit hatte, meinen ganz persönlichen Traumtag im Zuge der Kampagne #MeinTraumtag* der Seilbahnen Vorarlberg im Ländle zu erleben. Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen – im Gegenteil. Ich hab mir meine liebste Wanderbegleitung geschnappt, den Zwerg eingepackt und alles andere zurückgelassen. Es heißt, dass wir manche Dinge erst dann vermissen, wenn sie nicht mehr selbstverständlich und direkt vor unserer Nase sind. Eine Tatsache, die ich nur zu gut bestätigen kann – vor allem auch gerade jetzt, wo ich die Bilder nochmal sehe und die 24 Stunden nochmal im Recap erlebe.

Tipp: Wenn ihr so wie wir mit dem Auto zur Bahn fährt, könnt ihr bei der Nova Stoba dennoch in Ruhe mit der Versettla Bahn zur Talstation fahren und dort anschließend ganz gemütlich mit dem Bus wieder retour zur Garfrescha Bahn (Kostenpunkt pro Person: ca 3 €).

Unser erstes Ziel war die Garfrescha Bahn: Bei wohligen 25 Grad Celsius – und das bereits um 09:00 Uhr morgens – entschieden wir uns gegen den Aufstieg zu Fuß (und auch, weil der Weg nach oben eher semi spannend schien) und für die Fahrt mit dem Sessellift. Zugegeben: Paul war mehr als nur skeptisch, aber wenn er wüsste, was ihm damit erspart geblieben ist , hätte er die Aussicht vermutlich mehr genossen. Grundsätzlich war unser Plan der Panoramaweg Gantakopf – wir haben uns jedoch für die umgedrehte Variante entschieden, so dass die Novastoba unser Ziel statt Startpunkt war (und wir uns dort nicht nur ein ‘kleines’ Mittagessen, sondern auch ein kühles Bier gönnen konnten). Panorama ist übrigens das richtige Stichwort; Mehr als nur einmal sind bzw. mussten wir stehen bleiben und den atemberaubenden Ausblick aufsaugen und festhalten.

Tipp: Beim Bergsportzentrum könnt ihr nicht nur das Bike-Übungsgelände auf eigene Faust erkunden, ihr habt auch die Möglichkeit die Funsportstrecke ausgiebig zu nutzen und euch auszutoben.

Nach unserem morgendlichen Abenteuer und vor allem dem ersten Auspowern ging es direkt weiter zur Hochjoch-Bahn (die nur wenige Autominuten von der Garfreschabahn entfernt liegt) und damit zu dem Punkt, auf den wir beide am meisten gespannt waren: Auf ca. 2000m Höhe würden wir (zusammen mit den beiden Fellnasen) ein alpines Campen erleben. Von der Bergstation Hochjoch, wo man sich beim Bergsportzentrum mit seinem Guide trifft, ging es ungefähr eine Stunde hoch zum berühmten Schitunnel (der Längste der Welt, just saying) und direkt dahinter haben wir unser Domizil für die Nacht gefunden – inklusive wunderschönem Ausblick und nichts weiter, als idyllischer Bilderbuchnatur.

“Ein Abend unter freiem Sternenhimmel,
ein wärmendes Lagerfeuer,
acht Pfoten & wohltuende Gespräche

Übrigens: Auf Instagram könnt ihr laufend großartige Preise gewinnen! Einfach das Posting zu eurem Traumtag in den Bergen mit dem Hashtag #MeinTraumtag versehen und den Kanal markieren!

Nicht immer, aber immer öfter ist umso einfacher, einfach umso besser. Und abgesehen von dem bereits großartigen Vormittag, den ich zusammen mit Nina in den Bergen verbracht habe, hat dieser Abend auf 2000m Höhe am Hochjoch den Tag definitiv zu #MeinTraumtag gemacht. Ein wärmendes Lagerfeuer, neue Bekannte, ein kühles Bier, Unmengen an Grillgut und tiefsinnig bis unsinnige Gespräche unter dem klaren Vorarlberger Sternenhimmel (inklusive der kleinen großen Liebe meines Lebens). Es hätte nicht besser sein können.

 

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Seilbahnen Vorarlberg.
Der Rucksack von Deuter wurde mir zur Verfügung gestellt.

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