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How to speak GSI Part 2

“Du kommst aus Vorarlberg? Da wäre ich nie drauf gekommen, du klingst gar nicht danach!”

Ein Teufelskreis, sage ich euch. Man könnte meinen, diesen Satz höre ich wöchentlich. Wie, wenn die Menschen aus Restösterreich richtig darauf warten, jemanden aus Vorarlberg nicht verstehen zu können. Als ob erwartet wird, dass der Dialekt aus diesem Bundesland unverständlichem Fachchinesisch gleicht. Ich geb’s aber zu: Es scheint ein wenig häufig gestreutes Talent, dass ein Nicht-Gsiberger den Vorarlberger Dialekt versteht. Dennoch gilt: Wir können auch Hochdeutsch sprechen. Zumindest die meisten. Wenn sie wollen. Daher kommt eigentlich der Teufelskreis: Es gibt sie nämlich, die Ländlebewohner, die sich schlichtweg weigern, den Dialekt außerhalb der Grenzen (etwas) abzulegen (“Wenn ma will, vastoht ma mi ou!”). Wer den ersten Teil von How to speak GSI aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass dem nicht so ist. Viki wollte und will, hat sich aber dennoch auch schwer getan. Ein wenig. Mit viel Humor. Zu meiner und eurer Freude hat sie sich aber nicht abschrecken lassen und aus diesem Grund gibt es jetzt Teil 2 zu “How to speak Gsi”.

“I find des ka ma gealta lo, i will jetzt nämlich firaobat maha.”
“Jojo, ned hudla, es pressiert ned.”

“sei ned so a rätschkachl, des isch jo fürchtig!”
“wie bitte? du schüttelsch am watschabom moatle!”
“du kasch mi mol am füdla blosa!”

“ufzita, jetzt kum i!”
“jo weam ghörsch ez ou du?”

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