fbpx

Wir sind die Generation Y

Wenn ich mit meiner Familie und meiner Verwandtschaft zusammen sitze, kommen wir früher oder später immer auf die Zukunft zu sprechen. Meine, unsere, die meiner Geschwister und Freunde. Es werden mögliche Szenarien diskutiert, Gedanken geteilt, Meinungen geäußert und vor allem Unterschiede beschrieben. Unterschiede zwischen den Generationen – zwischen meinen Eltern und mir, der Generation Y. Noch nie konnte ich mir vorstellen, mein Leben lang dasselbe zu machen – ich habe mich nie in einem 9 to 5 Job gesehen, noch nie daran gedacht, irgendwann an Grenzen zu stoßen. Und ich bin nicht allein. “Wir geben uns nicht mit dem Minimum zufrieden, wir wollen morgens aufstehen und uns auf die bevorstehende Arbeit freuen – nicht immer, aber fast jeden Tag. Und wenn es irgendwann nicht mehr so ist, wollen wir das ändern.” – so erkläre ich meiner Mama unter anderem meine Generation. Wir wollen zufrieden sein – in allen Lebenslagen. Vielleicht ein Ding der Unmöglichkeit, aber wir arbeiten dafür, saugen alles in uns auf und versuchen zu bestehen: Wir lernen unseren Traum zu leben.

Und dennoch möchten wir uns nicht in Arbeit & Stress verlieren. Es wird immer hinterfragt – Generation (WH)Y – und nachgehakt. Andere Generationen bezeichnen uns gern als träumerisch oder gar größenwahnsinnig – und dabei wollen wir einfach selbst bestimmen. Über unser Leben, unsere Zeit, unsere Arbeit – wir wollen nicht müssen, sondern schlicht und einfach wollen. Und dafür arbeiten wir – statistisch gesehen, ist die Generation Y bisher die am besten Augebildete unserer Zeit: Wir arbeiten & studieren im Ausland, bereisen unerschrocken jedes kleinste Eck dieser Welt und finden uns dabei selbst. Es wird alles ausprobiert und getestet, wir bleiben nicht stehen: was nicht verwunderlich ist, sind wir doch alle in einer Zeit aufgewachsen, in der Krise und Unbeständigkeit allgegenwärtig sind. Das Internet ist für uns kein #Neuland – wir haben gelernt Kreativität einzusetzen und uns gegenseitig zu Höchstleistungen zu treiben. Klingt zu schön um wahr zu sein? Vielleicht. Aber wieso sich mit weniger zufrieden geben?

Wir sind dankbar – Ich bin dankbar. Mir ist bewusst, dass ich ohne die Unterstützung meiner Eltern nicht die Möglichkeit hätte, Teil dieser Generation zu sein und dass sie nicht meine Möglichkeiten hatten. Ein Grund mehr, dem Unmöglichen zu folgen – um früher oder später zurückzugeben, unsere Dankbarkeit zu zeigen. Und das hat für mich nichts mit Arroganz oder Überheblichkeit zu tun.

Logo - Over The Top by Chris - Storyblog