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Anzeige: Galleria Landstraße – Meine Mitte #grätzltipp

Mit fast 2 Millionen Einwohnern ist Wien (mit Abstand) die größte Stadt in Österreich und kann dabei aber auch gut mit anderen europäischen Metropolen mithalten – Vorteil ist aber mit Sicherheit (zumindest für die zugezogenen Landkinder, wie ich es bin), dass sich diese Stadt nicht so unnormal riesig anfühlt. Das Gefühl darin verloren zu gehen bekommt man in den seltensten Fällen. Grund dafür sind nicht nur die verschiedensten Bezirke, die alle ihre ganz persönlichen Eigenheiten und Eigenschaften aufweisen, sondern vor allem die Grätzl innerhalb der Stadt.

Grätz(e)l, das (n.)
– umfasst mehrere Häuserblöcke,
zeichnet sich durch ein eigenes Lebensgefühl aus

Gerade als Neuling in Wien braucht man eine Weile, um herauszufinden, welche Ecken einem mehr zusagen und wo man sich am wohlsten fühlt. Während andere den 15. Bezirk meiden, hab ich mich dort 6 Jahre lang mehr als zuhause gefühlt und war auch wirklich enttäuscht, als ich bei meiner Wohnungssuche im letzten Jahr dort nicht fündig geworden bin. Dafür wurde ich nie so richtig mit dem Hipsterbezirk warm (auch wenn ich mein Büro hier habe und es großartig finde), der bei anderen eigentlich immer ganz hoch im Kurs steht. Meine absoluten Wunschgrätzl beim Umzug im letzten Jahr waren jedoch das Rochusviertel im 3. oder das Servitenviertel im 9. Bezirk – bis ich meine neue Liebe des Lebens aus Zufall entdeckt und gefunden habe und es mich ins Schlossquadrat gezogen hat. Nichtsdestotrotz verbringe ich unglaublich gerne Zeit in den anderen beiden Vierteln, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass ich Freunde habe, die (zum Glück) dort wohnen. Bei der Strudelhofstiege fotografieren und dann in der La Mercerie frühstücken? Check! Bei Mara auf einen Kaffee vorbeischauen und davor noch die Landstraßer Hauptstraße Richtung Galleria Einkaufszentrum* spazieren und Mastnak und Blumen Mitzi leer räumen? Check!

Die Galleria* im Rochusviertel gibt es jetzt seit fast 20 Jahren und gilt somit langsam schon als Urgestein des 3. Bezirks in Wien, Ende letzten Jahres wurde dann nicht nur Geburtstag, sondern auch Neueröffnung im neuen Look gefeiert. Im Zuge dessen durfte ich auch Teil eines exklusiven Kinoevents im Dezember sein und konnte mir dabei das Einkaufszentrum auch mal ansehen, wenn sonst niemand umherschlendert und shoppt und somit quasi eine Art Kindheitstraum erfüllen (auch wenn ich nicht komplett allein war, das Feeling stimmte). Und auch wenn es definitiv nicht das größte Einkaufszentrum in Wien ist, ist es eines meiner liebsten Ziele – eben weil es nicht aus gefühlt 3000 Shops besteht und man von tausenden Leuten umzingelt ist – was bei mir sowieso eher ein Fluchtgefühl auslöst. Nichtsdestotrotz findet man dort eigentlich alles, was man braucht. Was will man also mehr?

Wenn ich sonst der Galleria* einen Besuch abstatte, mach ich das meistens nach einem fixen Plan. Gerade bei Nässe und Schnee gebe ich meiner Faulheit gerne nach und nutze die Parkgarage des Einkaufszentrums (Hallo 2 Stunden gratis parken!). Erster Punkt: Depot. Und ich gebe es zu: Eventuell bin ich in der Weihnachtszeit etwas eskaliert, was Dekoration angeht (und das obwohl ich eigentlich eher zwei linke Hände habe, was das angeht). Glücklicherweise kommt Weihnachten jedes Jahr auf’s Neue, weswegen jeder Kauf irgendwie gerechtfertigt ist. Anschließend komme ich nicht umhin, Mastnak einen Besuch abzustatten. Jeder, der wie ich eine Schwäche für Papier und das geschriebene Wort hat, liebt diesen Laden – wer ihn nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen, einfach nur um zu verstehen, wieso ich so gerne dort bin (und selten mit leeren Händen wieder rausgehe).

Wenn ich nicht gerade sonst noch irgendetwas für den täglichen Gebrauch benötige*, ist seit Kurzem (weil ich sie leider erst seit dem Event kenne – Asche auf mein Haupt) mein letzter Stop bei der herausragenden Blumen Mitzi, die am Haupteingang der Galleria* zu finden ist. Mitzi kann nämlich das, was ich nicht kann: Wunderschöne Blumensträuße und -gestecke kreieren. Abgesehen davon ist sie auch noch richtig sympathisch – Grund genug also, wenn ich das Bedürfnis habe mich selbst oder auch andere mit Blumen zu überraschen, dass ich mir ihre Hilfe hole.

Ich geb es zu: Ganz weg bin ich noch nicht von meinen Wunschgrätzln und wer weiß, ob ich in ein paar Jahren nicht wieder mal umziehe und dann eventuell sogar im Rochusviertel fündig werde. Bis dahin müssen mich einfach weiterhin meine Freunde ertragen (und dürfen sich im Gegenzug dafür auch ab und zu über Blumen freuen. Wenn ich sie nicht selbst behalte).

*In freundlicher Kooperation mit Galleria Landstraße

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