Bereit für Binge Watching? Serien- und Filmupdates

12. September 2018

“Auch wenn der Mai ein sehr müder Monat war, hat er sich vor allem durch eines ausgezeichnet: Sehr viel Binge Watching. Egal ob Serien oder Filme, Netflix oder Amazon Prime – gefühlt habe ich in den letzten Monaten selten so viel gesehen wie im Mai/Juni. Es waren aber auch ein paar unglaublich gute Schmankerl dabei und zwischendurch kam ich dann auch auf die (minder) grandiose Idee, ein paar ältere Klassiker (ja, Klassiker!) wieder in mein Gedächtnis zu rufen und einen Re-Watch zu starten.”

Hat sie gerade vom Mai geschrieben? Asche auf mein Haupt. Dieser Beitrag befindet sich tatsächlich schon seit 4 Monaten in meinen Entwürfen und ist definitiv auch nicht mehr der Aktuellste – zumindest hab ich die letzten Wochen recht gut dafür genutzt, meinem seriensüchtigen Ich neuen Stoff zu geben. Das Schöne an Streamingdiensten wie Netflix und Amazon Prime ist aber ja, dass du (ziemlich lange) alle Filme und Serien immer wieder sehen und suchten kannst, weswegen meine alten Updates nicht von mir gelöscht, sondern einfach mal mir nichts, dir nichts erweitert wurden.

Meine Film- und Serienupdates

Ku’damm56
Ich mag deutsche Filme und Serien – angefangen von leichten RomComs, über deutsche Buchverfilmungen, bis hin zu Thrillern & Krimis. Meistens liegt das vor allem aber auch an den Schauspielern (ergo: Es lässt sich bei meinen Favoriten definitiv ein Muster erkennen). Unter anderem gehört dazu auch Emilia Schüle, die nicht nur in Spielfilmen wie High Society und Jugend ohne Gott mitgewirkt hat, sondern auch in der Filmreihe Ku’damm56. Hier folgen wir den unterschiedlichen Wegen dreier Schwestern, die versuchen ihren Platz im Deutschland der 50er Jahre zu finden – und dabei ihnen gezogene Grenzen mit aller Macht überschreiten (oder auch nicht). Der Erfolg der Filmreihe war übrigens so enorm, dass Anfang diesen Jahres bereits eine Fortsetzung veröffentlicht wurde.

Gilmore Girls
Wie haben wir das Mutter-Tochter-Duo damals geliebt – und auch heute noch, wenn man sich den Hype um die langersehnte “Fortsetzung” angesehen hat, die vorletztes Jahr endlich auf Netflix zu sehen war. Grund genug, der ganzen Serie eine neue Chance zu geben und vor allem: Sie mit 27 statt mit 17 Jahren mal zu sehen – die Erstausstrahlung im österreichischen Fernsehen war übrigens im Jahr 2004 (fühlt ihr euch schon alt?). Aber siehe da, meine Gefühle sind in etwa noch dieselben: Ich bin immer noch kein Fan von Rory und ihrem extremen Egoismus, kann immer noch nicht Lorelais Männergeschichten nachvollziehen (Note: Die Ehe mit Christopher?!) und würde mit Emily als Mutter vermutlich auch eine Therapie brauchen. Aber ich bin auch immer noch ein riesiger Fan von den ganzen Nebenfiguren, Stars Hollow, Melissa McCarthy als Sookie St. James und all den literarischen und filmischen Hints in den sieben Staffeln. Ach übrigens: Team Jess, aber sowas von.

Stranger Things
Ja, auf diesen Zug bin ich tatsächlich erst vor wenigen Wochen aufgestiegen. Und auch wenn ich es jetzt nicht als absolute Lieblingsserie titulieren würde, hat Stranger Things definitiv Suchtpotenzial (die erste Staffel mehr, als die zweite – wenn ihr mich fragt), vor allem auch deswegen, weil es eine unglaubliche Hommage an die 70er und 80er Jahre ist – so, dass man sogar nostalgisch wird, obwohl man nicht in dieser Zeit aufgewachsen ist. Außerdem: Winona Ryder all the way. Ich liebe diese Frau.

The Kissing Booth
Es gibt mehr als nur einmal im Monat (ergo hat nichts mit dem weiblichen Zyklus zu tun) Tage, an denen ich ganz viel Liebe, Glückseligkeit und kitschige Romantik brauche (auch wenn ich das niemals wirklich zugeben würde). Und das am liebsten in Form von seichten Teenie-RomComs (dt: romantische Komödien, die absolut nichts mit der Realität zu tun haben und uns vorgaukeln, dass man den Traumprinz fürs Leben im zarten Alter von 16 Jahren findet, im Idealfall noch als Jungfrau in Nöten oder ähnliches). Beim letzten Mal hat mit “The Kissing Booth” genau das und noch viel mehr gegeben: Sie verliebt sich in den heißen älteren Bruder ihres besten Freundes, der eigentlich Tabu ist? Count. Me. In.

Sense8 Finale
Ich habe Rotz und Wasser geheult, als kurz nach der Veröffentlichung der zweiten Staffel von Sense8 das abrupte Aus der Serie verlautet wurde. Streicht das: Ich war vor allem zornig und boshaft, wie es nur ein wahrer Fan sein kann, der mit einem vermaledeiten Cliffhanger zurückgelassen wurde. Und nicht nur ich: Innert weniger Tage kamen tausende Unterschriften und Schreiben zusammen, die an die Produzenten und Netflix appellierten, die Serie nicht ohne richtiges Ende zuende gehen zu lassen (Anm.: Der Grund für das Aus waren die enormen Produktionskosten, die die Serie mit sich brachte). Und siehe da: Sense8 wurde zwar nicht wieder normal ins Programm genommen, aber zumindest ein zweistündiges Serienfinale gedreht, dass der Serie mehr oder weniger auch gerecht wurde. Noch besser wären natürlich zumindest 5-8 Folgen gewesen, aber dennoch konnte man als Fan abschließen und wie auch die vorhergegangen Staffeln bekommt das Finale von mir das Prädikat sehenswert.

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