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5 aktuelle Podcast Tipps (die auch perfekt zum Einschlafen sind)

19. Januar 2019

Podcasts sind der neue heiße Scheiß seit dem letzten Jahr und werden uns vermutlich auch in diesem noch eine ganze Weile begleiten – zumindest schießen sie immer noch wie Unkraut aus dem Boden, obwohl man (oder eher ich) sich langsam aber sicher fragt, ob der Markt nicht schon übersättigt ist. Und ich gebe es auch zu: Gerade bei Bloggern finde ich es teilweise etwas schwer, weil es oft so wirkt, als würden sie es jetzt einfach machen wollen, weil es jeder macht und sich aber kaum bis gar keine Gedanken darüber machen, dass es noch ein Kanal ist, der mit (halbwegs) hochwertigem (oder zumindest anderem) Content befüllt werden will und auch ein anderes Können verlangt (‘Schuster, bleib bei deinen Leisten‘, würde ich vielen in dieser Situation gerne mitgeben). Aber das soll jetzt keine (Hass)Tirade gegenüber Podcasts werden, im Gegenteil! Ich bin ein riesiger Fan von Podcasts, wenn sie gut gemacht sind und vor allem aber, wenn der Sprecher bzw. die Sprecherin eine angenehme Stimme hat. Eben Letzteres ist für mich absolut essentiell, da ich die Angewohnheit habe (wie auch bei Hörbüchern) mir Podcasts zum Einschlafen anzuhören. Das liegt nicht daran, dass ich die Themen uninteressant oder gar langweilig finde (auch hier wieder: Im Gegenteil). Vermutlich ist es einfach ein Spleen, den ich mir mehr oder weniger über die Jahre selbst antrainiert habe – abgesehen davon, dass ich generell gerne zu Geräuschen einschlafe (weswegen ich auch am liebsten mit offenem Fenster in der Stadt schlafe, aber nicht jede Temperatur lässt das zu). Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kommen meine Podcast Tipps, die auch perfekt zum Einschlafen sind.

Besser als Sex
Bei diesem Podcast ist der Name Programm – Ines Anioli und Leila Lowfire sprechen über alles, was irgendwie mit der schönsten Nebensache zu tun hat. Und das vor allem total unverblühmt und (gefühlt) ohne jegliche Schamgrenze. Wenn ihr also etwas zart besaitet seit, was dieses Thema angeht, kann ich euch den Podcast nicht empfehlen (wobei ihr das eigentlich nicht sein solltet). Für alle anderen gilt: Einschalten und den lieblichen Klängen zweier Powerfrauen lauschen, die sich absolut kein Blatt vor den Mund nehmen – dafür aber ganz andere Dinge (ich weiß, der kommt recht flach).

Fest & Flauschig
Ich glaube, Fest & Flauschig war einer der ersten Podcasts seiner Art, der vor allem auch sehr schnell gehyped und bekannt wurde – nonaned unbedingt überraschend, in Anbetracht der Tatsache, dass Böhmermann und Schulz nicht unbekannt sind. Die Beiden plaudern (nach außen hin scheinbar ohne roten Faden) über alles, was ihnen in den Sinn kommt oder Gott und ihre Welt bewegt. Was mich anfangs extrem gestört hat (und ich hoffe, ich setze hier kein Gerücht in die Welt, immerhin habe ich noch nie eine offizielle Bestätigung vernommen), finde ich jetzt besonders entspannend: Das angedeutete Lispeln von Olli Schulz.

MatchaLatte
Ich oute mich hiermit als riesiges Fangirl von Maria Astor aka. Masha Sedgwick. Die Dame ist für mich die Queen unter den Modebloggern – besonders auch deswegen, weil sie nicht nur ein unglaublich gutes Gefühl für Ästhetik hat (was sich auch in ihren Fotos und ihrem Instagram Kanal widerspiegelt und gerne auch von anderen dann übernommen wird), sondern eben auch richtig gut schreiben kann. Zusammen mit Lisa von Blogger Bazaar betreibt sie seit zwei Jahren den Podcast MatchaLatte, wo sie über ihren Alltag als Modeblogger sprechen, als auch ihre privaten Gedanken wiedergeben. Einziger Wermutstropfen: Die aktuell letzte Folge ging im November online und es ist noch keine Neue in Aussicht.

gusch, baby
Anna und Andrea sind vermutlich (bzw. bis dato nicht vermutlich, sondern wirklich) die einzigen Menschen, denen ich gerne dabei zuhöre, wenn sie darüber sprechen, wie man das Glück findet ohne es zu suchen. Ihr wisst: Ich hab eine leichte Allergie entwickelt gegen jene, die mir dauernd vorsagen und -geben möchten, dass ich mich einfach nur dazu entscheiden muss, jetzt glücklich zu sein (und oft predigt das dann jemand, der ungefähr halb so alt ist wie ich) und es dann auch bin. Bevor ich aber unnötig abschweife, die beiden Frauen machen das echt gut und ich mag besonders auch die Themen ihrer Folgen – was es dann etwas schwer macht, sie beim Einschlafen zu hören, weil ich wirklich aufpassen möchte.

Buchingers Tagebuch
Michis Humor liebt oder hasst man  – ich glaube es gibt nichts dazwischen, zumindest bin ich bisher immer nur vom Entweder-Oder Zeuge geworden. Ich liebe Michi – seine Hasslisten auf Youtube, sein Wissen über Reality-TV-Shows, seine Artikel auf VICE oder auch sein Kabarett (hier nochmal eine Empfehlung dafür, wer es noch nicht gesehen hat). Weniger überraschend also, dass ich auch seinen Podcast gerne höre. Ich höre Michi gerne zu – nicht nur, weil ich mir bei vielen Dingen “Amen!” denke -, sondern weil er auch wirklich eine angenehme Stimme hat. Die Folgen könnten nur ein wenig länger sein, gell Michi?

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