3 Gründe, warum Mailand perfekt für einen 72-Stunden-Trip ist

12. November 2018

Es gibt Menschen in deinem Leben, da ist es vollkommen egal, wo und wann ihr eucht seht – es ist immer großartig. Ob Montagmorgen bei der Arbeit während des zweiten Kaffees und mit zu wenig Schlaf, während eines Wolkenbruchs unter einem viel zu kleinen Schirm oder auch um 03:00 Uhr morgens nach zu viel Wein und unglaublich ehrlichen Gesprächen. Nichtsdestotrotz ist jede gemeinsame Zeit natürlich umso besser, wenn sie an richtig schönen Orten verbracht wird. Zum Beispiel in Italien, genauer gesagt im herbstlichen Mailand.

Ich kann euch sagen: Es war eine der besten Ideen der letzten Zeit mein Lieblingsteam zu schnappen und mit ihnen 72 Stunden in der italienischen Metropole zu verbringen. Unser Plan? Die letzten Sonnenstrahlen aufsaugen, mit Vino und Aperol anstoßen und die italienische Küche ausgiebig genießen. Zwischendurch vielleicht bei der einen oder anderen Sehenswürdigkeit vorbeischauen und den Flair der Stadt entdecken. Aber im großen und ganzen sollte es in erster Linie darum gehen, dass wir uns nah sind und uns gemeinsam ein kleines Time Out gönnen. Ein extrem guter Plan, ein noch besseres Wochenende, einfach die tollsten Menschen der Welt.

Eines gleich Vorweg: Mailand ist eine großartige Stadt, vor allem für eben solch ein Vorhaben wie das unsere. Eben auch, wenn man bisher (so wie wir) noch nie in der Stadt war und die ganzen Sehenswürdigkeiten nur von Postkarten und Instagrampostings kennt.

#1

Mailand ist leicht und vor allem günstig zu erreichen (drei von uns reisten aus Wien an, Nummer Vier aus Dublin) – die Fluglinie Level bietet einen Hin- und Retourflug teilweise unter 100€ an. Vorsicht nur beim Buchen aus verschiedenen Himmelsrichtungen: Es gibt insgesamt drei Flughäfen rund um die Stadt. Nicht weiter schlimm, immerhin kann man sich auch ganz leicht beim Hauptbahnhof der Stadt treffen (und gleich in einem Restaurant in der Nähe gemeinsam Essen und auf den Start einer großartigen Zeit anstoßen). Von dort aus hat man rein theoretisch auch die Möglichkeit mit den Öffis der Stadt weiterzureisen, wir haben uns aber für ein Taxi entschieden, da der erste Tag doch etwas verregnet und wir recht müde waren (plus: zu Viert kann man sich ein Taxi wirklich auch ohne Gewissensbisse gönnen). Ansonsten sind wir gerade beim Erkunden der Innenstadt hauptsächlich zu Fuß unterwegs gewesen – das ist ohne Schmerzen am Ende des Tages zu bewältigen und macht viel mehr Spaß, weil man spontan zum Aperitivo Halt machen kann.

#2

Ich bin ein riesiger Fan von Italien, generell gesehen – ich liebe das Land, den Wein und vor allem auch das Essen. Keine Überraschung also, dass ich die Aperitivo-Kultur zelebriere wie keine Zweite (und meine Begleitung an diesem Wochenende sowieso). Und nirgends lässt sich dieser Vibe mehr spüren als in der vermeintlichen Geburtsstätte des mittaglichen oder abendlichen Aperitifs. Mailand ist voll von authentischen und großartigen Bars – angefangen mit der berühmten Aperol- oder auch der Camparibar. Übrigens: Wir hatten uns zwar vorher die eine oder andere Bar rausgesucht, sind aber am Ende immer einfach irgendwo gelandet, wo es uns beim Vorbeigehen gefallen hat und sind damit nie eingefahren. Also lasst euch treiben und genießt die Spontanität, die die Stadt euch ausnahmsweise bietet.

#3

Da wir uns einig waren, dass wir die Sightseeing-Tour mit dem Mailänder Dom erledigt haben und wir nicht unbedingt einen ermüdenden Shoppingtag einlegen wollten, haben wir nach einer anderen Möglichkeit gesucht, um das wunderschöne und extrem warme Herbstwetter noch zu nutzen. Vom Bahnhof in Mailand aus gibt es jede Menge Stationen die keine Zugstunde entfernt sind und sich perfekt für einen (Halb)Tagesausflug eignen: Wir haben uns für das wunderschöne Como am südlichen Ende des Comer Sees entschieden. Ein großartiger Plan, der nur etwas vom Radrennen getrübt wurde, das an diesem Tag die norditalienische Stadt kreuzte (hätten wir googlen können, haben wir nicht). Was auch noch ganz großes Kino sein soll: Bergamo, etwa eine halbe Zugstunde entfernt von Mailand (und noch auf unserer Liste, beim nächsten Besuch dann).

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1 Comment

  • 2 Wochen ago

    Mailand ist wirklich wunderschön. Ich liebe die Stadt!

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