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21:51 zeigt die Uhr

…in der oberen rechten Ecke des Displays an. Es ist einer der wenigen Tage, an denen ich abends einfach nur zuhause bin und nichts geplant habe. Keine Arbeit, kein Social Life. Nur der Hund und ich – und ein Buch. Ich lese, mache mir Notizen. Eine neue Idee entsteht in meinem Kopf. Und noch eine. Selbst als ich das Licht abdrehe und eigentlich plane zu schlafen lässt es mich nicht ganz los, ich öffne die Notizenapp in meinem Handy. Und tippe los.

Es ist lange her, dass es mich unter den Fingern so sehr gejuckt hat wie zurzeit. Kaum ein Tag vergeht, in dem ich mir nicht irgendetwas notiere – selbst wenn es nur einzelne Wortfetzen in eine App sind. Ich geb’s zu: Mir fehlt noch die Struktur. Oft sind es wirklich Klaubereien, die ihr Ende in einzelnen Szenen und Sequenzen finden, nicht zugeordnet werden können. Teilweise mehr dem Zweck einer Kolumne als eines Romans dienen.

Neben meiner wiederaufkeimenden Motivation (und im Endeffekt auch Kreativität zu schreiben), versuche ich also jetzt gerade rauszufinden, wie ich das alles ordnen und unter einen Hut bekommen kann. Glücklicherweise ist mein Job kein klassischer 9 to 5 Job und auch wenn es manchmal kräftezehrend ist und Überstunden verlangt, lässt er genügend Flexibilität zu, meinem Schreiben mehr Raum zu geben. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich das am besten handhabe.


Was mir sonst noch im Februar passiert ist?

Ich bin endlich im neuen Jahr angekommen – auch wenn der Februar mit einer Spitzengeschwindigkeit an mir vorbeigezogen ist.

Ich lerne immer noch so viel Neues jeden Tag – von kleinen Dingen bis zu ganz großen, und glaube auch über mich hinauszuwachsen.

Ich verspüre so viel Sehnsucht nach Hamburg gerade – obwohl es gerade mal drei Monate her ist, dass ich das letzte Mal dort war.

Ich hab mich extrem über meinen Geburtstag und vor allem all die lieben und teilweise auch überraschend unerwarteten Nachrichten dazu gefreut – auch wenn die Woche dieses Mal in 4 Tage gepackt wurde, arbeitsbedingt.

Ich musste mehrmals (und das auch noch nach 8 Jahren) wieder feststellen, wie schön Wien ist – besonders wenn die Sonne scheint und das Wetter zu einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt einlädt.

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