Zurück zu den Wurzeln

Ich mache kein Geheimnis aus meiner Ländle’schen Herkunft. Im Gegenteil, ich verkünde es sogar lautstark, dass ich aus Vorarlberg komme (wie ihr vermutlich schon überall auf dem Blog & meinen Social Media Kanälen entdecken konntet). Eine Sache gibt es aber doch, die ich mehr oder weniger verstecke, wenn ich mit jemandem ins Gespräche komme, der nicht aus demselben Bundesland wie ich stammt: Meinen Dialekt. Das liegt aber ganz einfach daran, dass die Menschen mich ansonsten selten bis gar nicht verstehen – und hat nichts damit zu tun, dass ich mich in irgendeiner Art und Weise dafür schämen würde. Durch den dialektlosen Sprachgebrauch werde ich meistens auch eher für eine deutsche Staatsbürgerin gehalten, als für eine Österreicherin, geschweige denn eine Gsibergerin (außer mein Gegenüber hat ein geschultes Ohr, doch selbst dann ist man sich meiner Herkunft nicht sicher). Eine Tatsache, die sich umso schneller als falsch herausstellt, umso mehr Zeit mit mir verbracht wird, umso wohler & vertrauter ich mich mit anderen Menschen fühle. Diverse dialektale Aussagen wie „Du schmeckst aber gut“ haben schon zu dem einen oder anderen „akward moment“ geführt – über den zum Glück immer gelacht werden kann (anm.: das Wort schmecken wird im Vorarlberger Dialekt auch gerne als Pendant zu riechen oder duften benützt. Ich hab die Person also nicht gebissen oder abgeleckt). Noch schöner ist nämlich genau diese Tatsache: Ich bringe als Gsibergerin die Menschen zum (gemeinsamen) Lachen und oft wird anschließend noch interessiert nachgefragt („Was bitte ist Häs?“). Aus diesem und noch vielen anderen Gründen war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis mein Dialekt in den Fokus auf meinem Blog rücken würde – wie? wo? warum? Das erlebt ihr selbst in den nächsten Tagen & Wochen. Iah dürfen gschpannt si!


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