Day by Day: Wie sieht mein Alltag als Selbstständige aus?

Grundsätzlich ist mein Alltag als Selbstständige oft recht unterschiedlich – es gibt Zeiten, da springe ich von einem Termin zum anderen Event, bin Teil von Reisen oder auch mal den halben Tags mit Shootings beschäftigt und schaffe es erst in der Nacht an den Computer. Diese Tage und manchmal Wochen gehören definitiv zu meiner Arbeit dazu, meinen Alltag sehe ich jedoch dennoch mehr in Bezug darauf, was ich am liebsten mache: Kreieren, erzählen, inspirieren.

Es ist 07:30 Uhr und ich liege im Bett, mein Handy in der Hand und neben mir der kleine Faulpelz Paul, der noch friedlich schlummert. Es ist Dienstag und damit der erste ganze Tag der Woche für meine Arbeit als Selbstständige. Mein erster Klick sind meine Emails – über Nacht sammeln sich gerne Spam- und Werbemails an, die ich mit einem schnellen Wisch löschen kann und dadurch kaum bis gar keine Gedanken daran verschwenden muss. Ich öffne jede Email, überfliege sie kurz und markiere die Wichtigsten oder verteile passende Tags. Dann sind die sozialen Kanäle dran: Ein Posting auf Instagram und ein Posting auf Facebook. Entweder tagesaktuelle oder zu einem Blogbeitrag. Meist habe ich die Postings zumindest für Instagram schon vorgeplant und muss mir nur noch eine passende Caption einfallen lassen. Dann wird noch generell Facebook und Twitter kurz gecheckt, bevor ich um 08:00 Uhr herum das Bett verlasse, den Zwerg wecke und die Fenster überall aufreiße.

home-office-blogger-alltag als selbstständige-arbeiten-freelancer-alltag

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Mein erster Gang geht tatsächlich in die Küche – ohne den beruhigenden Klang der Kaffeemaschine fällt es mir schwer, meine Gedanken für den Tag zu ordnen. Mit der vollen Tasse geht es dann schon Richtung Badezimmer, wo eine heiße Dusche das Chaos meiner immerzu verwirrenden Träume und auch die letzte Müdigkeit wegwäscht. Meist ist dann Paul dran – Füttern, Schmusen und die morgendliche Gassirunde, bei denen ich meist auf meiner Insta Story von meinem bevorstehnden Tag erzähle und mit Followern in Kontakt trete. Spätestens um 09:00 Uhr sitze ich normalerweise zum ersten Mal an meinem Schreibtisch.

Ihr wisst, ich bin ein kleiner Monk, wenn es um To-Do-Listen geht. Aus diesem Grund beginne ich immer zuerst mit meinem Notizbuch und meinem Kalender und checke offene Punkte, mögliche Termine oder Events an diesem Tag. Daraus entsteht meine Liste für den Tag (yes, ich liebe Listen). Ich gehöre zu den Menschen, die morgens deutlich effektiver und gewissenhafter arbeiten können als am Nachmittag, deshalb versuche ich die wichtigsten Dinge (oder jene mit der knappsten Deadline, wie zum Beispiel jetzt gerade die Buchhaltung) morgens zu erledigen. Zuerst die markierten Emails, dann offene Konzepte, unfertige Blogbeiträge oder noch zu bearbeitende Bilder. Zwischen 12:00 und 13:00 Uhr klingelt dann meist der Postler, was wiederum meine Mittagspause einläutet. Für die Pause nehme ich mir immer eine ganze Stunde, die ich nicht am Computer verbringe. Ich esse eine Kleinigkeit (und das wiederum ist immer mein größtes Problem, da ich nie weiß, was ich für mich alleine kochen soll und den Zeitaufwand eher als Verschwendung empfinde), gehe mit Paul Gassi und spiele mit ihm und je nach Wetter lese ich dann noch etwas auf dem Balkon oder suchte meine derzeitige Guilty Pleasure Serie.

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Diese kostenlosen Home Office Apps gehören übrigens immer noch zu meinen liebsten und erleichtern mir den Arbeitsalltag enorm.

Der Nachmittag gestaltet sich bei mir eigentlich immer anders. Meist beende ich die Arbeiten des Vormittags noch und nutze dann aber am liebsten die Zeit für Content Creation. Das bedeutet ich schreibe neue Beiträge, mache Fotos, schneide Videos oder erstelle meinen Contentplan für die Social Media Kanäle. Zwischendurch beantworte ich Mails, die frisch rein kommen oder erweitere meine Ideenliste für Blogbeiträge und Projekte. Ich geb’s zu: Genauso wenig wie mein Schreibtisch „Pinteresty“ und aufgeräumt ist und ich keine kreativen Matcha Lattes oder Smoothie Bowls am Nachmittag zelebriere, genauso oft fällt es mir schwer am Nachmittag um 16:00 Uhr meine Motivation zu finden. Deswegen beende ich meine erste „Schicht“ meist um diese Zeit, komme etwas runter, surfe auf diversen Kanälen und beschäftige mich mit Paul, kümmere mich um den Haushalt und bekomme einfach generell den Kopf etwas frei.

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Insofern nichts für den Abend geplant ist – sei es ein Event, ein Treffen mit Freunden oder meiner Familie, eine Date-Night oder oder oder -, widme ich mich meist um 18:00 oder 19:00 Uhr wieder dem Schreiben oder dem letzten Punkt auf der Liste, der noch erledigt werden muss oder den ich erledigen will. Das endet dann entweder in einer Nachtschicht oder aber ich schaff es, zeitig um 23:00 Uhr ins Bett zu gehen, worin ich meist noch dann kurz durch meine Social Media Kanäle scrolle und im Kopf den nächsten Tag durchgehe.

Nicht immer, aber immer öfter sieht mein Alltag als Selbstständige so aus. Bei all der alltäglichen Arbeit und dem möglicherweise gar nicht so spannenden Büroalltag sollte man generell nicht vergessen: Es ist ein kreativer Job. Dinge können nicht einfach nur abgearbeitet werden, man sollte sich immer auch Raum und Zeit für Ideen und neuen Inspirationen geben. Ansonsten kann es schnell passieren, dass irgendetwas blockiert. Wie ihr dagegen vorgehen könnt, lest ihr nächste Woche auf dem Blog!

 

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