What to do in Baden

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Ich bin ein Kleinstadtmädchen. Genaugenommen, wird der Name Kleinstadt meinem Heimatdorf vermutlich nicht einmal gerecht. Keine 2000 Seelen wohnen dort, jeder kennt jeden und überhaupt weiß auch jeder alles über jeden. Irgendwie. Ich weiß also genau wie es ist, in einer kleinen Gemeinde aufzuwachsen und noch besser ist mir die Tatsache bekannt, dass kaum eine Person in Österreich die Gemeinde Gaißau kennt. Himmel nochmal, nicht einmal jeder Vorarlberger kennt Gaißau – oder findet den Weg dorthin. Und ich weiß auch noch, wie genervt ich als Teenager von meinem Heimatort war. Immerhin besteht dieser aus 2 Bussen & drei Haltestellen. Oder waren es vier? Der Bus fährt an Werktagen im 30-Minuten-Takt und wenn du Glück hast bist du damit in unter einer Stunde in der nächsten Stadt. Heute – und vor allem durch meinen Umzug von Vorarlberg nach Wien und auch durch den sofort gemachten Führerschein mit 18 Jahren – weiß ich die Umgebung zuhause mehr zu schätzen. Das Naturschutzgebiet hinter meinem Haus, die traditionellen Ortsfeste und die Hoameligkeit.

Für mich ist Baden, wohin Casino Urlaub mich zusammen mit anderen lieben Bloggern letztes Wochenende eingeladen hat, also eine eher größere Stadt. Oder auch eine perfekte Mischung zwischen Gaißau & Wien – hoamelig und doch gnuag Platz, würd i säga.

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1. Dinner & Casino

Bereits in Velden durfte ich in den Genuss des „Dinner & Casino“ Pakets von Casinos Austria kommen, umso gespannter war ich, es auch im Grand Casino in Baden testen zu dürfen. Das besondere an dem Casino in Baden ist nicht nur die aufregende Architektur, sondern auch die Tatsache, dass es eines der ältesten Casinos in Österreich und das größte Casino in Europa ist. Im Gegensatz zu den Casinos, die ich bereits besucht habe, gibt es hier (fast) kein Drängeln um die Roulettetische und auch der riesige Restaurant- und Terrassenbereich lädt zum stundenlangen Verweilen ein. Zusätzlich werden immer wieder größere Events im Casino veranstaltet – wie zum Beispiel auch beim Baden in Weiß. Alle Informationen zu „Dinner & Casino“ oder auch „Dinner & Casino Night“ findet ihr auf der Seite von Casinos Austria.

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2. Wanderung zur Ruine

Trotz der schleichenden Hitzewelle am Wochenende (rund 35 Grad Celsius <3) machten wir uns am Samstag auf zur Ruine Rauheneck – und das Schwitzen hat sich mehr als gelohnt! Ganz oben angekommen hat man eine traumhafte Aussicht über ganz Baden, kann einen Blick auf mein zukünftiges Zuhause (links unten) werfen und am Ende des Horizonts sogar Wien ausmachen. Mehr oder weniger gegenüber der Ruine Rauheneck liegt die Burgruine Rauhenstein – es ist also mehr als genug Auswahl für wanderbegeisterte Besucher wie ich es bin vorhanden. Dazu bietet der Abstieg vom Berg/Hügel (wir waren uns bei der Bezeichnung nicht ganz einig) auch noch einige interessante Blickpunkte, die vor allem auch zum Fotografieren einladen.

3. Pause nach der Wanderung zur Ruine

Ich bin ein Fan von Belohnungen. Vor allem wenn ich mich sportlich betätigt habe. Bei über 30 Grad. Der anschließende Besuch beim Waldgasthaus Hauswiese war deswegen besonders angenehmen: ein riesiges Zitronensoda, eine noch größere Auswahl an leckeren Broten und eine neugierige Fellnase haben meine Muskeln wieder gelockert und neue Kraft verliehen. Direkt neben dem Gasthaus liegt übrigens die Schwechat, mit jede Menge sonnigen & schattigen und vor allem ungestörten Plätzchen, um die Füße oder auch den ganzen Körper abzukühlen.

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4. Den Heurigen besuchen

Der eine oder andere Leser wird bereits von meiner kleinen Vorliebe für Heurigen wissen – vielleicht liegt es an dem immer wiederkehrenden Heimatsgefühl, dem vielen Grün oder ganz einfach auch ein kleines bisschen am Wein. In Baden verbrachten wir einen Abend im Heurigen Ceidl und durften uns durch traditionelle Köstlichkeiten (allen voran auch der Wein) testen. Solltet ihr dem Ceidl je einen Besuch abstatten: Ich brauche das Rezept für den Blauschimmelkäseaufstrich, ich verlasse mich auf euch! Alternativ nehme ich auch einen Vorrat. Ihr seht, ich schwärme wieder.

5. Picknick im Rosengarten

Ein riesiges Highlight für mich war das Picknick im Rosengarten. Auf über 75.000 m2 blühen hier jedes Jahr im Juni fast 30.000 Rosenstöcke – und auch wenn wir das Blühen knapp verpasst haben, ist der Garten generell eine fantastische Wucht. Hundert Jahre alte Bäume, die einem Fantasyroman entsprungen sein könnten. Klassische – beinahe klischeehafte – Parkbänke, auf denen eben dieser Roman gelesen werden kann oder jede Menge verwinkelte Schattenplätze zwischen den Bäumen. Und das Tolle daran: Der Rasen darf sogar betreten werden.  Bei verschiedenen Gastronomen in Baden kann man sich dann den Badener Picknickkorb schnappen und es sich im Rosengarten gemütlich machen. In den Körben ist gegen eine Kaution übrigens auch alles enthalten, was man für ein Picknick im Grünen braucht.

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6. Baden in Weiß

Von Baden in Weiß habe ich schon etwas erzählt und mir sind auch andere Feste in Weiß in Österreich definitiv nicht unbekannt. Was diese Veranstaltung aber so besonders macht: Die ganze Stadt macht mit. Von ganz klein bis groß und von jung bis alt – beinahe jeder schmeißt sich in sein bestes weißes Gwand und die gesamte Stadt wird in der unschuldigen Farbe dekoriert, für ein ganzes Wochenende. Die Kaiserstadt wirft sich in Schale & als Besucher hat man die Möglichkeit, gleich mehrere verschiedene Locations zu genießen – egal ob auf den Straßen der Innenstadt oder im Casino Baden.

7. Strandbadeln & Römerthermeln

Baden ist unter anderem für seine Schwefelquellen bekannt, die man teilweise in der Stadt auch riecht (ja riecht) und testen kann (im Sinne von probieren). Neben dem riesigen Strandbad mit importiertem Sand aus der Wachau findet sich auch eine Römertherme in Baden, wo man bei über 900 m2 Wasserfläche definitiv seinen eigenen feinen Platz finden kann. Das Strandbad durfte ich bereits von innen sehen (beispielsweise direkt vor unserer Wanderung, because I can), den Besuch der Therme habe ich mir für die kalten Monate vorgenommen – wenn die Außentemperatur nicht die Temperatur der heißen Wasserbecken übertrifft.

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In freundlicher Zusammenarbeit mit Casino Urlaub

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3 Comments

  • 2 Jahren ago

    Schöne Fotos! Aber ich muss unbedingt was dazusagen:-)
    Es heißt: Wir gehn ZUM Heurigen, wir sind BEIM Heurigen. Niemals geht man IN einen oder sitzt IN einem Heurigen.
    Höchstens IM Heurigenlokal – das ist dann aber wieder kein echter Heurigen :-)

    Und wir sagen: Gorgonzolaaufstrich.

    glg aus dem weinviertel!
    angelika

    • 2 Jahren ago

      Danke! Wegen IM Heurigen und zum Aufstrich: Ich hab auch viele Leser aus Deutschland und der Schweiz – deswegen deutsch ich alles etwas ein und da darf es dann auch der Blauschimmelkäseaufstrich sein, find ich :D

      glg,
      Denise

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