Wie es ist, als Dorfkind aufzuwachsen

Es ist längst nichts Neues mehr, dass ich im Herzen ein Landei bin und immer sein werde. Und es ist generell auch oft genug Gesprächsstoff – vor allem mit diesen ganzen Stadtkindern in meinem Leben, die es immer wieder faszinierend finden, welche Bräuche und Traditionen ich mitbringe oder welche von ihnen ich schlicht und einfach nicht kenne. Ein besonderer Faktor ist es natürlich, dass ich nicht von irgendwo am Land komme, sondern von einem winzigen Nicht-einmal-2000-Seelen-Dorf in Vorarlberg, das westlichste Bundesland mit all seinen Mythen und merkwürdigen Dialekten, die sonst keiner versteht.

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10 Dinge, die ich liebe

Wir gehen jetzt mal nicht von den klassischen und für mich logischen Dingen aus. Es ist klar, dass ich meine Familie, meinen Liebsten, meine Freunde und meinen zukünftigen Hund innig und voller Hingabe und Leidenschaft liebe – und ihr wisst es spätestens jetzt auch. Angelehnt an den Beitrag „10 Dinge, die ich hasse“ soll es dieses Mal um die Dinge gehen, die ich liebe. Die kleinen Momente, die einem den Alltag versüßen, ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und dafür sorgen, dass du in der Arbeit kurz innehälst. Generell gibt es davon doch recht viel – wenn auch gefühlt weniger, wie bei den Dingen, die ich hasse – aber das sind die ersten 10 Dinge, die ich liebe, die mir ohne lange darüber nachdenken zu müssen, eingefallen sind.

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Die perfekte Tochter

Es ist bereits kurz vor Mittag, als ich mich aus meinem gemütlichen Bett schäle und nach einem kurzen Besuch im Bad endlich die Treppen ins Erdgeschoss meines Elternhauses anvisiere. Auch wenn ich schon seit einiger Zeit wach bin, wollte ich die Geborgenheit meines ehemaligen Kinderzimmers einfach noch nicht hergeben. Obwohl wir erst Mai haben, ist es seit Tagen richtig warm, fast schon sommerlich und aus diesem Grund wundert es mich nicht, dass im unteren Stockwerk alle Fenster und Türen weit aufgerissen sind und ich das idyllische Zwitschern der Vögel problemlos wahrnehmen kann. Bis auf mich ist das Haus scheinbar leer; ich muss nicht lange überlegen, wo meine Eltern sich versteckt haben – das aktuelle Gartenprojekt hat sie fest im Griff. Gerade wird scheinbar über die endgültige Umlaufbahn der neuesten Errungenschaft, dem Rasenmäher-Roboter, gefachsimpelt. Ich schnaube vergnügt, schnappe mir meinen Laptop und platziere mich an unserem großen Tisch mit Blick auf das elterliche Gärtner-Duo.

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10 Dinge, die ich hasse

Weil ihr genau wie ich Random Facts großartig findet und es beim letzten Mal bereits so eine Freude war, neue Gemeinsamkeiten mit euch zu entdecken, gibt es heute wieder Fakten. Aber dieses Mal, die ganz besonderen: Die 10 Dinge, die mir am meisten auf den Zeiger gehen und mich die meisten Nerven kosten. 10 Dinge, die ich hasse. Die Wahrheit ist nämlich, ich gehöre voll und ganz zu den Menschen, die von gewissen Dingen (und Menschen) sehr, sehr schnell genervt sein können. Wenn ich es in den Worten von Mister T, meiner Familie, der besten Freundin und dem Rest der Welt benennen würde, müsste ich sogar sagen, dass ich ziemlich schnell hässig werden kann. Etwas, zumindest. Etwas mehr, wenn es zu diesen Punkten kommt.

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Die Zuflucht in Geschichten

„Es tut mir wirklich leid, aber.. ich empfinde einfach nicht mehr für dich, außer Freundschaft. Ich mag dich wirklich, wirklich sehr gern – aber eben nur als Kumpel..“ Ich lese seine Nachricht wieder und wieder und ich spüre den Riss in meinem Herzen, den Klumpen im Hals und das Zittern in den Fingern. Kurz überkommt mich das Bedürfnis, das Handy in meinen Händen gegen die Wand zu schmeißen, zu schreien und zu stampfen und mir all den Kummer von der Seele zu reißen – aber ich zögere, will nicht, dass meine Familie mitbekommt, was los ist. Ich will kein Mitleid und keine unangenehmen Fragen. Und in diesem Moment höre ich das Brechen meines Herzens, weil es so laut ist. So unglaublich schmerzhaft.

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