Rot auf Rot

Vermutlich könnt ihr es schon nicht mehr hören, aber: Ich liebe meinen neuen Redhead. Auch wenn es mehr Arbeit ist wie andere Haarfarben – laufend muss die Farbe aufgefrischt werden und wenn man darauf vergisst läuft man eine gewisse Weile mit orangen Haaren herum -, jetzt gerade möchte ich nichts anderes mehr. Es geht sogar so weit, dass es mir gerade etwas fremd erscheint, mich auf älteren Bildern mit strohblondem Haar zu sehen, so sehr habe ich mich bereits an den dunkel-kupfer-roten Schopf gewöhnt. Aktuell gibt es nur einen einzigen Wehrmutstropfen bei der Sache: Mit roten Haaren lässt sich nicht mehr alles tragen.

Continue Reading

Looking back Part 3: Lifelover

Mit den Vorsätzen ist es doch grundsätzlich so: Wir hassen und wir lieben sie. Letzteres weil wir den unaufhörlichen Drang haben, im neuen Jahr etwas zu verändern. Den Schwung zu nutzen und am Ende als neuer Mensch in ein neues Lebensjahr zu starten. Hassen vor allem deswegen, weil wir zu 99% daran scheitern. Die ersten Wochen funktioniert es tadellos und es ist kein Problem, all das Geplante motiviert in die Tat umzusetzen. Wenige Monate später sieht das dann aber meist schon ganz anders aus, die To-Dos sind vergessen, die Motivation schwindet dahin und früher oder später stecken wir uns komplett neue Ziele – bis zur nächsten Silvesternacht. Ich habe ein riesiges Talent dafür, Vorsätze auf halbem Weg aus den Augen zu verlieren und mich zwischendurch anderen Dingen zu widmen. Es mag irgendwie kläglich klingen, ist es aber definitiv nicht. So mancher Umweg hat mich dorthin geführt, wo ich jetzt bin und das bereue ich mit 100%iger Sicherheit nicht.

Continue Reading

The Green Jumper Love

Es war ein kalter und stressiger Mittwochnachmittag und ich erledigte gerade die letzten elendigen Aufgaben, die mir schon den ganzen Tag den allerletzten Nerv raubten. Keine Woche zuvor war ich übrigens fast in der gleichen Situation gewesen und habe mich dem einzig Richtigen zu diesem Zeitpunkt gewidmet: Ich ließ meinem Frust beim feuchtfröhlichen Onlineshopping freien Lauf. Argumente dafür fand ich in Windeseile genug (angefangen von „ich hab zu wenig Pullover für diesen kalten Winter“, bis hin zu „jetzt ist sowieso gerade schon Winter-Sale“). Und wenn es einen Moment gab, in dem ich dieser kurzen Schwäche ganz besonders dankbar war, dann war es eben genau jener darauffolgende Mittwoch: Mit einem Seufzen beschäftigte ich mich mit dem überfüllten Email-Postfach und gerade als ich die nächste Nachricht beantworten wollte, klingelte es plötzlich und unverhofft an der Haustür.

Continue Reading

Easy Vibes & schwarzer Stoffmantel

Normalerweise ist jetzt gerade diese Zeit im Jahr, in der ich stetig über das Wetter motze. Zumindest, wenn das Wetter sich an die üblichen Spielregeln hält. Tut es aber glücklicherweise nicht und – auch wenn man sich darüber eigentlich nicht freuen sollte – ich feier diese Tatsache unglaublich. Jede einzelne Minute, die ich in vollem Tageslicht und Sonnenschein verbringen kann, ist eine gute Minute; besonders dann, wenn die Tage sowieso kürzer sind und bereits um 16:30 Uhr die Welt in komplette Dunkelheit gehüllt ist.

 

Auch wenn mein sommerliebendes Ich beinahe dazu neigt, wieder zurück zu Lederjacke und Übergangsmantel zu greifen, zieht dennoch die eine oder andere kalte Brise durch unser schönes Wien – deshalb ist wie auch im letzten Jahr mein schwarzer Stoffmantel von Mango aktuell mein stetiger Begleiter. Mit den goldenen Akzenten ist er immer noch mein all-time-favorite, was meine Wintergarderobe angeht – allein schon deswegen, weil er aus jedem noch so ungeliebten Outfit etwas besonderes, nettes und gern gesehenes macht. Es ist der Mantel, in den ich mich tröstend schmiegen kann, wenn ich mich selbst nicht gern im Spiegel ansehen möchte, jede Hose zu klein ist und jeder Pullover schlaff und lieblos an mir herunterhängt. Es ist der Mantel für Good und Bad Hair Days, einfach und doch nicht zu unauffällig – genauso, wie ich es am liebsten mag.

schal-schwarzer-mantel-outfit-8538

schal-schwarzer-mantel-outfit-8542

schal-schwarzer-mantel-outfit-8552

schal-schwarzer-mantel-outfit-8565

Das ich eine unglaubliche Schwäche für Schals und Tücher habe, ist übrigens eine riesige Untertreibung – behaupten zumindest Mister T, meine Mama und jede weitere Person in meinem näheren Umfeld. Ich weiß mir auch nicht zu helfen: Taschen, Schuhe, Kleider, ich kann ihnen allen widerstehen. Aber mit meiner Schalsammlung könnte ich aktuell vermutlich ein ganzes Zimmer füllen. In allen Farben und Formen besitze ich sie, von leichten Stoffen bis hin zu den derben Decken, die auch zum Picknicken geeignet wären. Ich gebe es zu: Ich bin süchtig. Nach Mustern, warmen Farben, wolligen Oberflächen. So durfte also auch dieses gute Stück von Pieces vor etwa zwei Wochen bei mir einziehen (trotz des skeptischen Blicks meiner Mama beim Kauf). Er ist aber auch perfekt für dieses Wetter und die Jahreszeit, perfekt für die Kulisse des Shootings, perfekt für kalte und auch warme Tage. Findet ihr nicht?

schal-schwarzer-mantel-outfit-8569

schal-schwarzer-mantel-outfit-8572

schal-schwarzer-mantel-outfit-8579

schal-schwarzer-mantel-outfit-8580

schal-schwarzer-mantel-outfit-8621

schal-schwarzer-mantel-outfit-8600

schal-schwarzer-mantel-outfit-8601

schal-schwarzer-mantel-outfit-8607

Fotos: Nina Radman, www.berriesandpassion.com

Continue Reading

Das letzte Sommeroutfit

Ich feier den derzeitigen Herbst wie kein Zweiter – vermutlich einfach deswegen, weil er mehr an einen dezenten, leicht hitzeschwachen Sommer als einen windigen und fröstelnden Herbst erinnert und der Kälteeinbruch bisher (Gott sei Dank!) noch ausgeblieben ist. Natürlich geht es jetzt kleidungstechnisch nicht mehr ganz so freizügig wie bei 30 Grad Celsius, aber die dicken Winterjacken und gefütterten Stiefel dürfen auf alle Fälle noch in den Tiefen meines Schrankes hängen bleiben. Und das soll am liebsten bis Ende November so bleiben, wenn ihr mich fragt! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, mit welchem Grinsen im Gesicht ich jeden Tag den ersten Kaffee am frühen Morgen auf unserer sonnigen Terrasse genieße (und meist auch den zweiten und vielleicht dann auch den dritten) – ohne schützende Decke oder flauschigen Pullover zur Hand zu haben. Ganz im Gegenteil: Meistens muss ich den Pullover dann sogar gegen ein Shirt tauschen, weil es sonst ganz einfach zu heiß wird.

 

Eigentlich wollte ich im heutigen Post – passend zu den tollen Fotos, die die liebe Nina vor Kurzem gemacht hat, obwohl es gar nicht mein gefühlt fotogener Tag war – vom bereits vergangen Sommer schwärmen. Den Text dafür nutzen, meiner Traurigkeit Gestalt und Form zu geben oder anders gesagt einfach mal wieder ausgiebig auszuholen und über das Wetter zu jammern. Eigentlich. Denn es gibt glücklicherweise absolut keinen Grund zur Trauer. Der Wettergott meint es wirklich gut mit uns und auch wenn dieses Outfit mit Lederrock und Basic-Shirt tatsächlich das letzte Sommeroutfit im Jahr 2016 sein und bleiben wird, so lässt es sich zumindest in einer leicht abgewandelten Version mit Strumpfhosen und Woll-Cardigan tragen. Oder auch mit Basic-Pullover. Oder in gewagter Doppel-Kombination mit Lederjacke. Aber eine Konstante gibt es dabei zum Glück: die Sonnenbrille, die bleibt. Definitiv.

lederrock-wien-fashionblog-outfit-3179

lederrock-wien-fashionblog-outfit-3203

lederrock-wien-fashionblog-outfit-3221

lederrock-wien-fashionblog-outfit-3195

lederrock-wien-fashionblog-outfit-3179

lederrock-wien-fashionblog-outfit-3211

lederrock-wien-fashionblog-outfit-3210

Continue Reading