Wie es ist, als Dorfkind aufzuwachsen

Es ist längst nichts Neues mehr, dass ich im Herzen ein Landei bin und immer sein werde. Und es ist generell auch oft genug Gesprächsstoff – vor allem mit diesen ganzen Stadtkindern in meinem Leben, die es immer wieder faszinierend finden, welche Bräuche und Traditionen ich mitbringe oder welche von ihnen ich schlicht und einfach nicht kenne. Ein besonderer Faktor ist es natürlich, dass ich nicht von irgendwo am Land komme, sondern von einem winzigen Nicht-einmal-2000-Seelen-Dorf in Vorarlberg, das westlichste Bundesland mit all seinen Mythen und merkwürdigen Dialekten, die sonst keiner versteht.

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Im Herzen zart – Milka Genussbotschafter

Ungeduldig tippe ich auf meinem Handy einzeilige Nachrichten an meine Eltern im Ländle. Ich sitze gerade am Flughafen in Wien und warte darauf, dass mein verspäteter Flug von Wien nach Vorarlberg endlich bereit ist und ich mich wieder wichtigeren Dingen im Leben widmen kann. Dieser hätte eigentlich bereits vor einer Stunde abheben sollen, aber laut der Dame am Schalter hat sich eine Verspätung bereits den ganzen Tag durchgezogen und ich kriege jetzt leider die volle Bandbreite davon ab.

 

Über meine Kopfhörer lausche ich einem Hörbuch, wobei ich gerade nicht allzu viel mitkriege, weil ich immer noch damit beschäftigt bin, meinem Papa und meiner Mama zu schreiben – mich auf höchstem Niveau zu echauffieren und meiner Wut freien Lauf zu lassen, darüber, dass ein Flug, der gerade mal eine Stunde dauert, schon fast 2 Stunden Verspätung hat.

 

Und am Ende kommt es, wie es kommen muss: Der Flug wird gecancelled, technische Probleme, die vorher noch abgestritten wurden, sind jetzt doch ein Thema und das wiederum bedeutet für mich, dass ich umsonst meine Zeit am Flughafen verbracht habe und jetzt wieder die Heimreise nach Wien antreten darf, nur um am nächsten Tag in den frühen Morgenstunden zurückzukommen. Wütend und frustriert steige ich ins Taxi und fahre zurück in die Stadt, gehe die Treppen hoch in meine leere Wohnung, lasse alles im Gang stehen und liegen und werfe mich auf die Couch. Und dann… lache ich lauthals los. Ich lache über diese filmreife, banale Situation. Über mich selbst als wütenden Zwerg und das gesamte Drumherum und ich mache vor allem etwas, das für mich doch eher untypisch ist: Ich mache das beste aus der kurzfristigen Planänderung und beschließe, den spontan freien Abend jetzt einfach zu genießen. Eine Pause kommt eigentlich sowieso genau richtig. Ich schnappe mir meine all-time-favorites, um im Sommer (und eigentlich immer) zu relaxen und abschalten zu können und wandere auf die Sonnenliege auf meinem Balkon.

 

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Und, um die Zeit wirklich richtig genießen zu können, muss natürlich auch eine süße Sünde mit von der Partie sein! Ein großartiges Buch, Sonnenschein und eisgekühlte Schokolade direkt aus dem Kühlschrank – und mein Genussmoment an diesem Abend ist perfekt. Es mag etwas mit meiner Heimat zu tun haben oder schlichtweg daran liegen, dass es für mich einfach schon immer DIE Schokolade war, aber nichts geht über Milka Schokolade. Wirklich gar nichts. Die lila Süßigkeit begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. Wenn es zuhause bei meinen Eltern Schokolade gab, war es Milka und auch heute noch werde ich so unglaublich schwach dabei, dass es schwer fällt, nur ein kleines Stück zu essen (bzw. schaffe ich es eigentlich nie, ihr zu widerstehen). Deswegen war ich umso erfreuter, dass ich gebeten wurde, als Milka Genussbotschafter meinen ganz persönlichen Genussmoment mit euch zu teilen und zu erzählen, was ich mit Milka verbinde.

 

Werdet jetzt selbst auch Milka Genussbotschafter – erzählt den Menschen einfach, warum ihr Milka Schokolade so liebt und gewinnt mit etwas Glück einen von über 1000 Gewinnen! Um euch die Wartezeit bis zum Ende des Milka Gewinnspiels köstlich zu verkürzen, hab ich übrigens auch etwas im Gepäck: Sagt mir einfach in den Kommentaren, welches eure liebste Schokolade von Milka ist, folgt mir auf Facebook oder Instagram und gewinnt 1 von 3 Milka Schokopaketen!

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Teilnahmebedingungen:

– Folge Over the top via Facebook oder Instagram!
– Hinterlasse unter diesem Beitrag ein Kommentar mit deiner Email-Adresse (über das Formular) und beantworte mir die Frage, welches deine Lieblingssorte von Milka ist.
– Das Gewinnspiel ist für Leser in Österreich offen und endet am 9. Juli 2016, um 23:59 Uhr
– Der Gewinner wird via random.org ausgelost und per E-Mail verständigt.
– Mehrfachteilnahme und der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

 

*In freundlicher Kooperation mit Milka (Advertorial)

milka im herzen zart

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Wohin des Weges, junge Dame?

Bereits im Sommer 2015 war es soweit, dass ich mit dem Fuß aufstampfte, mit der Faust auf den Tisch haute und laut verkündete, dass ich mehr wollte. Mehr vom Leben, mehr von der Leidenschaft. Ich wollte die Zügel in die Hand nehmen und nicht mehr nur im seichten Wasser tanzen und darauf warten, dass die Flut kommt und mich weiterträgt und in die hoffentlich richtige Richtung schubst. Also beschloss ich neben meinem Job selbstständig zu werden. So richtig, mit allem Drum & Dran. Es war die Zeit, als auch mein Blog Over the top einen für mich persönlich fulminanten Wachstumsschub erlebte und es beflügelte mich in meiner Entscheidung, da sich dadurch plötzlich auch andere Wege als geplant öffneten.

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10 Dinge, die ich liebe

Wir gehen jetzt mal nicht von den klassischen und für mich logischen Dingen aus. Es ist klar, dass ich meine Familie, meinen Liebsten, meine Freunde und meinen zukünftigen Hund innig und voller Hingabe und Leidenschaft liebe – und ihr wisst es spätestens jetzt auch. Angelehnt an den Beitrag „10 Dinge, die ich hasse“ soll es dieses Mal um die Dinge gehen, die ich liebe. Die kleinen Momente, die einem den Alltag versüßen, ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und dafür sorgen, dass du in der Arbeit kurz innehälst. Generell gibt es davon doch recht viel – wenn auch gefühlt weniger, wie bei den Dingen, die ich hasse – aber das sind die ersten 10 Dinge, die ich liebe, die mir ohne lange darüber nachdenken zu müssen, eingefallen sind.

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Die perfekte Tochter

Es ist bereits kurz vor Mittag, als ich mich aus meinem gemütlichen Bett schäle und nach einem kurzen Besuch im Bad endlich die Treppen ins Erdgeschoss meines Elternhauses anvisiere. Auch wenn ich schon seit einiger Zeit wach bin, wollte ich die Geborgenheit meines ehemaligen Kinderzimmers einfach noch nicht hergeben. Obwohl wir erst Mai haben, ist es seit Tagen richtig warm, fast schon sommerlich und aus diesem Grund wundert es mich nicht, dass im unteren Stockwerk alle Fenster und Türen weit aufgerissen sind und ich das idyllische Zwitschern der Vögel problemlos wahrnehmen kann. Bis auf mich ist das Haus scheinbar leer; ich muss nicht lange überlegen, wo meine Eltern sich versteckt haben – das aktuelle Gartenprojekt hat sie fest im Griff. Gerade wird scheinbar über die endgültige Umlaufbahn der neuesten Errungenschaft, dem Rasenmäher-Roboter, gefachsimpelt. Ich schnaube vergnügt, schnappe mir meinen Laptop und platziere mich an unserem großen Tisch mit Blick auf das elterliche Gärtner-Duo.

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