Die Liebe zu Kupfer

kupferdeko over the top

Wie ihr wisst, habe ich eine besondere Schwäche für Dinge aus warmem Roségold. Egal ob Schmuck, Smartphones oder Kosmetik – mit Roségold kann ich ziemlich gut (beinahe einfach) geködert werden. Deswegen ist es Nahe liegend – oder besser gesagt schon beinahe vorhersehbar -, dass mir auch in Sachen Interior der Rot-goldende Schimmer besonders zusagt: Deko aus Kupfer, Messing oder Roségold lässt mein Herz höher schlagen und vor allem wird der Wohnraum dadurch komplett verwandelt. Wichtig ist für mich dabei, es nicht zu übertreiben. Setzt Akzente und überladet den Raum nicht – so kann Deko aus Kupfer auch zwischen kühlen Hauptfarben wie Grau und Weiß den ganzen Wohnraum plötzlich warm werden lassen und ergänzt sich somit perfekt zum kühlen Hintergrund. Ihr seht, ich schwärme. In meinen Interior-Warenkorb wandert kein Gold und kein Silber mehr, ausschließlich Kupfer, Roségold & Messing dürfen dort ihren Platz einnehmen. Man könnte es beinahe als eine Art Sucht bezeichnen, vor allem wenn man bedenkt, dass ich eigentlich noch Mister T von meiner alten-neuen Liebe irgendwie überzeugen muss. Oder vielleicht bemerkt er den Unterschied gar nicht, wenn unsere bislang einfache und schwarze Uhr jetzt metallisch leuchtet und der weiße Esstisch eine glänzende neue Etagere aufweist. Was meint ihr?

 

kupferdeko over the top

1. Etagere via Home24
2. Wanduhr via Home24
3. Schale via Home24
4. Tablett via H&M
5. Kerze via H&M
6. Deko-Krug via Impressionen

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Inspiration – kleines Home Office

Ich war noch nie der Schreibtisch-Typ: Schon während meiner Schulzeit habe ich lieber im Bett oder auf dem Boden oder auch am Esstisch gelernt, gearbeitet und meine Zeit vor dem Laptop verbracht. Während mich meine Eltern anfangs unmissverständlich angesehen haben, wenn ich den extra angefertigten Schreibtisch in meiner Jugendzeit links liegen gelassen habe und mich stattdessen umständlich und wahrscheinlich ungesund auf meinem Bett verdreht habe, war das Arbeiten am Tisch für mich immer irgendwie unangenehm. Aber auch ich werde älter. Und weiser. Und schmerzempfindlicher. Und auch wenn ich heute immer noch liebend gerne (oder eher versuchsweise) auf dem Sofa sitzend und mit dem Laptop im Schoß arbeite, lässt es mein Rücken eher weniger zu. Oder es wird durch diverse Ablenkungen unmöglich. Aus diesem Grund setze ich jetzt auf eines: ein eigenes Home Office!
Seit Jahren ist mir der Begriff „Home Office“ kein unbekannter und dennoch hat er mich nie so interessiert wie jetzt. Es mag an den Arbeiten für meinen Blog oder Youtube liegen. Oder vielleicht auch an meinem neuen Job. Vielleicht erkenne ich aber einfach auch nach über einem Jahrzehnt, dass meine Eltern Recht hatten (kleinlaut: wieder Mal). Oder womöglich ist Pinterest Schuld. Und auch ein wenig die Tatsache, dass ich es liebe Möbel zu shoppen, aber unsere Wohnung einfach schon ZU ausgestattet ist. Aber für eine Home Office Ecke ist definitiv noch Platz. Muss es sein – mit etwas umdisponieren und kleineren Einsparungen und Änderungen und etwas Überredungskünsten meinerseits entsteht jetzt also ein kleiner, aber feiner neuer Arbeitsplatz für mich. Bestenfalls genauso wie auf den von mir gepinnten Bildern und Inspirationen, ziemlich wahrscheinlich nicht ganz so atemberaubend und beruhigend und stylisch – da sich mein Kontostand dazu vermutlich nicht überreden lassen würde -, aber immerhin in diese Richtung gehend. Weiß, angenehm für’s Auge und mit vielen Details, die alles persönlicher machen. Mein Raum für Ideen, eine Ruhezone und etwas, dass wirklich nur für mich da ist. Mein Arbeitsplatz.
Eames Dupe – Vertigo Interiors
Mint Chair – Ikea
Sitzkissen – H&M
Schreibtisch – Ikea
Vase – H&M
Lampe – Ikea
Aufbewahrung – Ikea
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[Lifestyle] PAX Kleiderschrank

 

Flashback Juli 2014. Die Sommerferien haben gerade begonnen und während Mister T bereits auf dem Weg nach Vorarlberg ist, sitze ich gerade übelst faul auf unserem Sofa in Wien und zappe mich durch das abendliche Fernsehprogramm. Als ich bereits mit dem Gedanken ans weiche Bett spiele, passiert es plötzlich: Ein unüberhörbares Krachen aus dem Schlafzimmer reißt mich aus meiner Lethargie und lässt mich ruckartig aufspringen. Ich haste zum Ort des Verbrechens, nur um die beiden vollbepackten Kleiderstangen, die Mister T und mir seit unserem Umzug nach Wien als Schrank dienten, auf dem Boden vorzufinden. Ich stehe in einem Chaos aus Metall, Plastik und aller Arten von Stoff. Ich geb’s zu, einen kleinen Moment lang habe ich mit dem verlockenden Gedanken gespielt, alles einfach stehen und oder besser liegen zu lassen. Keine Minute später siegte jedoch meine zu diesem Zeitpunkt neu gewonnene Ich-bin-jetzt-Bachelor-Vernunft und ich fange Flüche murmelnd und stirnrunzelnd damit an, alles wieder aufzuräumen und zusammenzubauen. Anschließend vergewissere ich mich der neuen Standhaftigkeit der Kleiderständer und biege wieder alles auf die Stangen.
Flashback August 2014. Eigentlich will ich nur noch auf die Couch liegen und meinen verlorenen Schlaf nachholen, als ich nach beinahe vier Wochen im Ländle und über fünf Stunden Fahrt wieder in Wien ankomme. Die Stunden, die ich diese Nacht geschlafen habe, lassen sich leider an einer Hand abzählen und alles wonach ich mich sehen ist ein Kissen, meine Kuscheldecke und das langweilige Fernsehprogramm. Und wieder klopft mein neues, „erwachsenes“ Akademiker-Gewissen an die Tür und aus diesem Grund fange ich zuerst damit an, meinen Koffer auszuräumen und den Wäscheberg in Angriff zu nehmen. Und dennoch: Als ich die Klappe der Waschmaschine schließe, dauert es keine zwei Sekunden bis ich halbtot auf dem Sofa lande. Und ich erhebe mich erst dann wieder, als der Waschgang von über einer Stunde bereits seit Langem fertig ist. Nachdem die Wäsche anschließend zum Trocknen aufgehängt war, machte ich an meinen Koffer, der seinen Platz normalerweise unter unserem Bett findet. Nur das mir dieses Mal ein paar Hindernisse in den Weg gelegt wurden: Erneut stand ich in einem Chaos aus Metall, Plastik und aller Art von Stoffen. Und erneut fluchte ich. Nur das ich dieses Mal nicht wieder alles aufgebaut habe.

paxikea3

 

Stattdessen haben Mister T und ich in einer 24-Stunden-Aktion und mit der fleißigen Hilfe von meiner Mom und guten Freunden eine Total-Erneuerung mit dem PAX-System von Ikea durchgeführt. Und ich liebe es! Während ich zu Beginn unseres Umzugs schlichtweg begeistert von unserem Kleiderstangensystem war, habe ich inzwischen erkannt, wie wundervoll und vor allem platzsparend und hell so ein richtiger Kleiderschrank sein kann. Ich möchte ihn nicht mehr hergeben und plane bereits jetzt einen erneuten Ausflug zu Ikea, um noch das ein oder andere passende Accessoire zum Schrank zu kaufen: Lichtleisten, Körbe, zusätzliche Hänger, und und und. Damit auch noch das letzte Hemd sorgfältig hängt (hab ich erwähnt, dass ich kein Fan vom Legen von Kleidung bin?) und ich nie wieder so ein nervenaufreibendes Dejá-vù erlebe, wie zuvor.
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[Lifestyle] Balcony Details

Ein paar Monate ist es bereits her, seit Mister T und ich voller Freude die Umgestaltung unseres Balkons in Angriff genommen haben – seit dem ist unser Wohnungs-Alltag nicht mehr derselbe. Diesen Sommer fühle ich mich das erste Mal richtig wohl auf unserem Balkon und ich verbringe bei Schönwetter daheim jede mögliche Minute draußen. Während wir die passenden Sitzgelegenheiten für den schmalen Raum zwischen Säule und Fenster noch nicht gefunden haben, kann ich gar nicht genug von den zahlreichen Deko-Möglichkeiten für Außen bekommen. Das passende Grünzeug haben wir bereits gefunden: Das Bäumchen Charlie, jede Menge Kräuter und eine mir unbekannte Pflanze vom Hotel Mama sind bereits seit Wochen Stammgäste bei uns (und sie leben immer noch). Windlichter, Kerzen und Leuchten wurden vorerst aus dem Indoor-Bereich zweckentfremdet – werden aber nach dem Heimaturlaub durch eine ganze eigene Accessoire-Welt ersetzt. Meine momentanen Favoriten in Sachen Dekoration & Design: Kupfer! Kommt möglicherweise – oder eher ganz sicher – von meinem kleinen Roségold-Tick, ist aber mindestens genauso schön anzusehen. Damit die Stimmung Abends bei heißem Grill und kühlem Radler noch gemütlicher wird – neben dem Kerzenschein in der Laterne und dem Windlicht – sind die Säülen von Lichterketten umwickelt (Pinterest lässt grüßen!) und ein paar kecke Accessoires dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wie beispielsweise die drei Affen von Impressionen: Gesehen, für großartig befunden und nun nur noch dabei, von Mister T akzeptiert zu werden (oder auch: ich werf sie mal in den Warenkorb und beobachte, ob es ihm auffällt). Wenn ich dann noch einen Weg finde, irgendwie eine Hängematte zu befestigen und eine Sitzgelegenheit in der perfekten Größe zu finden bin ich glücklich mit unserem trauten Heim. Vorerst versteht sich.
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Lichterkette – Ikea // Windlicht & Kerzenhalter – H&M // Laterne – Ikea // Affen – Impressionen // Pflanzen – Ikea
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[Lifestyle] Balkon umgestalten

Ihr erinnert euch an den Post von vor wenigen Wochen, bei dem ich euch über meine Pläne für unseren Balkon aufgeklärt habe? Idyllisch soll er werden, ein Ort der zum Träumen und Genießen einlädt – am Besten einem Bild von Pinterest entsprungen. Nichtsdestotrotz darf es nicht zu teuer werden und soll im Rahmen unserer studentischen Möglichkeiten bleiben. Ein ganz großes Hindernis dabei: Der Boden. Unser Balkon ist auf das Wesentliche reduziert: sprich ganz normaler Beton. Dreckiger, undankbarer Beton. Nachdem alle Arten von Klickbodensysteme zu teuer waren, hatten wir uns eigentlich schon damit abgefunden, in einer Wochenend-und-Sonnenschein-Aktion mit Stichsäge, Brettern und Bohrern selbst Hand anzulegen. Umso schneller schlug mein Schnäppchenjäger-Herz am Samstag, als wir unsere Streifzüge durch Ikea machten und plötzlich vor einem Klickboden standen, der im Internet nicht zu finden war. Und das Beste: Er kostete kein Vermögen. Himmelhochjauchzend waren wir keine drei Stunden später damit beschäftigt, unserem Problemkind sein neues Kleid zu verpassen. Und siehe da: Ich erwische mich seit Samstag immer wieder dabei, wie ich – auch trotz heftiger Regenschwälle – barfuß über meinen neuen Boden tapse und wie ein Honigkuchenpferd grinse, weil wir meiner Traumlandschaft einen Schritt näher gekommen sind. Alles was jetzt noch fehlt: Interior, Interior, Interior. Und die Details. Habt ihr Ideen oder Tipps?
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