[Get healthy] Der richtige Sport-BH

Wenn es etwas in Sachen Einkaufen gibt, wovor es mir etwas graust und ich nach kurzer Zeit bereits die Nerven verliere, ist es der BH-Kauf. Ich trage (leider) keine H&M-Durchschnittsgröße, verzichte nur zu gerne auf zu tiefes Dekoltee und habe inzwischen nur noch ein müdes Lächeln für jene übrig, die denken, dass ich mich damit doch glücklich schätzen kann. Als es zwischen dem Sport und mir tatsächlich ernst wurde, kam ich natürlich nicht drum herum mir die passende Ausrüstung zu besorgen – vor allem weil ein neues Outfit auch zusätzlich motiviert. Und wenn es etwas gibt, das neben dem richtigen Schuhwerk für Frauen überaus von Bedeutung ist, ist es er: Der  richtige Sport-BH.

Ich war überall. H&M, Triumph, Nike Store – sogar bei Gina Tricot in Kopenhagen habe ich danach gesucht. Absolut keine Chance – so lange man keine Großinvestition tätigen möchte. Und als ich tatsächlich schon aufgegeben und versucht habe, mich durch den S/M/L-Größendschungel der Modehäuser zu kämpfen und dabei die richtige Unterstützung zu finden – kam plötzlich die Rettung. In Form von Shock Absorber*. Nicht nur, dass dieses Unternehmen auf die Herstellung von Sport-BHs spezialisiert ist, es gibt die Produkte auch in (fast) allen Größen zu finden. Die Träger sind nicht nur gepolstert, sie lassen sich größentechnisch auch individuell verändern. Und das Beste: Der BH, den ich mir aussuchen durfte, strahlt in einem fantastischen Pink und erfreut damit sogar das Modemädchen in mir. Ihr seht, mein Loblied ist laut und könnte ewig so weiter gehen – ich habe (und werde es hoffentlich auch nicht) in den letzten Wochen keinen Mangel daran gefunden.

Sport-BH Shock Absorber Ultimate Run* // Schuhe Nike Training // Hose H&M

 

Fakt ist: Den falschen oder sogar gar keinen Sport-BH zu tragen, werdet ihr auf kurz oder lang bereuen. Die weibliche Brust hat keine Muskeln, sie besteht aus Fett- und Bindegewebe und kann – je nach Größe – bis zu 14 cm hüpfen, wenn sie nicht oder nicht richtig unterstützt wird. Und jegliche stärkere Belastung beim Sport kann auch zu einer Veränderung ihrer Lage führen. Also Mädels: Vergesst bitte die Sport-BHs von H&M, Gina Tricot & Co und lasst euch entweder in einem Fachgeschäft richtig beraten oder schaut euch die Shock Absorber Produkte mal genauer an und denkt beim Sport daran: Only the ball should bounce. 

Fitness-Tipps Over the top

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[Get healthy] Verloren im Sommerloch

Der Sommer ist in Österreich endlich voll und ganz angekommen: Die Temperaturen steigen, die Ferien haben überall begonnen und schlafen mit Bettdecke ist beinahe unmöglich geworden. Eine der schönsten Beschäftigungen zu dieser Zeit: Das süße Nichts-tun. Egal ob dabei die Beine in der Sonne gebräunt werden, der neueste Bikini getestet oder der kitschig-romantische Taschenbuchroman endlich ausgelesen wird – kaum etwas ist schöner, wenn keine Pflichten und Aufgaben im Nacken sitzen. Kaum jemand sieht jedoch die Gefahr, die dahinter lauert und wenn sich einmal darin verloren wird, ist es schwer den Boden unter den Füßen wieder zu finden: Die Rede ist vom heimtückischen Sommerloch.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Genau das ist auch der bittere Nachteil am süßen Nichts-tun: Wir machen uns vertraut mit dem Gedanken keine anderweitigen Verpflichtungen zu haben und das führt irgendwann und unweigerlich zu Schwerfälligkeit und Faulheit. Dinge bis zum letzten Moment aufschieben und Ausreden (von gut argumentiert bis hin zu „ist hald so“) suchen und finden gehört schlußendlich zum Alltag.
Mein persönlicher Auslöser in diesem Jahr: Die Prüfungen (wie sollte es auch anders sein). Nachdem dieser Schritt nämlich gemeistert war, brauchte ich eine kurze Auszeit – eine Woche lang Nichts-tun, bevor es nach Kopenhagen weiter ging, um anschließend nach der Rückkehr in Sachen Bachelor-Arbeit voll durchzustarten. Und in Sachen Sport. Den habe ich in den letzten Wochen nämlich ziemlich vernachlässigt. Weniger schön ausgedrückt: Ich hatte einfach keinen Bock mehr. Und vielleicht erinnert ihr euch an meine Tipps für die Zeit vor den Prüfungen, die jede Menge Koffein und Süßigkeiten beinhalten? Das mit dem Obst und dem vielen Wasser habe ich schlichtweg sausen lassen. Im Klartext heißt das: Das gute (Wohl)Gefühl ging verloren und ich stand wieder am Treppen-nehmen-und-schnaufenden Anfang. Etwas musste sich wieder ändern.

Da es bei dem Wetter und der Arbeit, die inzwischen ja doch wieder ansteht, nicht gerade angenehm ist, sich tagtäglich im Fitness Center abzustrampeln, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, in kleinen, aber feinen Schritten zurück zum Ursprung und meiner Motivation von vor 4 Wochen zu gelangen.

 

via Google

Tatsächlich. Ich wage mich an eine 30 day challenge für squats. Die ersten paar Tage habe ich bereits hinter mir und ich bin jetzt schon (bzw. noch) begeistert. Es ist für mich der perfekte (Neu)Start und lässt sich super mit dem Alltag verbinden.  Nächste Woche soll es dann auch zusätzlich ganz normal mit dem Fitness Center zwei Mal in der Woche weitergehen.

Was die Fast-Food-Hölle betrifft, in der ich mich in den letzten Wochen zunehmlich befand, hat mir der Wettergott ausgeholfen. Durch die Hitze, die inzwischen nämlich herrscht, hat sich bei mir in Bezug auf heiß & fettig eine Appetitlosigkeit  eingeschlichen – seit Tagen gibt es wieder viel mehr gesunde (und großteils sogar die sogenannten low carb) Produkte zu essen und ich bin vollkommen zufrieden damit. Kühles Leitungswasser ist seit meinem neuen Lieblings-Getränkebecher aus dem Kino auch wieder viel interessanter geworden und ich trinke wieder mindestens 2-3 Liter täglich – was auch meine Haut zu schätzen weiß.

Und siehe da: Schon nach den ersten Tagen habe ich bereits wieder eine kleine Veränderung an meinem Körper bemerkt und es beweist wieder einmal: Ohne Bewegung, viel Wasser und gesunder (oder zumindest gesünderer, als ob ich je die Finger von Kinderschokolade, Sushi und Eiscreme lassen könnte) Ernährung geht es eben doch nicht. Aber wenn man einmal wieder damit angefangen hat, kommt die Motivation nach und nach von selbst wieder zurück.
Wahre Worte und wahrer Lieblingsbecher!
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[Get healthy] FitInn Wien

Auch wenn ich (und viele Andere definitiv auch) mein Leben als Student liebe, gibt es etwas darin, was des Öfteren angesagt, aber dennoch ungeliebt ist: Abstriche machen. Es bleibt nun mal doch ein Wunschtraum, dass man für’s Lernen bezahlt wird und (jeder) Student ein Leben in Glanz und Gloria führen kann. Damit jedoch nicht auf alles verzichtet werden und das Gesparte für Dinge, die irgendwie selbstverständlich sind, ausgegeben werden muss, gibt es inzwischen in grundsätzlicher jeder Sparte eine low-budget-Alternative, die besonders mein kleines, aber feines Studentenbudget erfreut. So auch im Bereich Fitness.
[Off: Das ist meine persönliche Meinung zum Fitinn Fitnesscenter, ich war noch nie in einem anderen Fitnesscenter, deswegen habe ich leider keine Vergleichsmöglichkeiten]
Obwohl mir die Klitschko-Brüder äußerst sympathisch sind, habe ich mich dennoch gegen die McFit- und für die Fitinn-Studios entschieden. Zum einen wurde ich durch Mister T „angeworben“ (der wiederum von einem Freund dazu gebracht wurde), zum anderen bestach das Fitnesscenter durch die hohe Anzahl der Studios (in Wien gibt es über ein Dutzend Standorte) und die Nähe/Erreichbarkeit zu unserer Wohnung.
Ein paar Fakten
Der absolute Pluspunkt: Der Preis, der bei unglaublichen 19,90 € im Monat liegt und damit eigentlich für jedermann erschwinglich ist. Dabei erhält man das absolute Basispaket, was soviel bedeutet wie: Du kannst rein, die Garderobe (ohne Schloss!) und jedes Gerät solange benutzen wie du möchtest (zumindest von 06:00 bis 24:00 Uhr). Daneben gibt es noch zusätzliche Abos, die dir Zugriff zu einem Personaltrainer, Solarien, Getränkebar, etc. geben. Die Dusche kostet, soviel ich weiß, 0,50 € für fünf Minuten – mehr zu den jeweiligen Angeboten findet ihr aber auf der Homepage.
Weiterer Pluspunkt: Es gibt in jedem Studio einen separaten Frauenbereich. Wenn wir ehrlich sind, gibt es nicht viele Damen, die sich gern beim Sport (in meinem Fall: Schnaufen, Schwitzen und beinahe verdursten, wenn die Wasserflasche zu früh leer ist) zusehen lassen. Ich pfeife meistens darauf, ob mir Jemand beim glorreichen (oder auch versuchten) Besteigen des Konditionsbergs zusieht, aber immerhin hätte ich im Fall der Fälle die Möglichkeit zu verschwinden und meine Ruhe zu haben.
Letzter (minimaler) Pluspunkt: Meine Follower auf Facebook, Instagram und Twitter haben es schon deutlich zu spüren bekommen: Ich liebe die motivierenden Werbesprüche. Da kommt einfach nichts ran.
Ärmel ist ein dehnbarer Begriff.
Erster Minuspunkt: Es hat leider nicht jedes Studio denselben Standard. Ich besuche zwei verschiedene Studios, wobei eines in die Kategorie annehmbar gehört und das Zweite (welches ihr auch auf den Bildern zu sehen bekommt) die Note Gut von mir bekommen würde.
Zweiter Minuspunkt: Leider sind viele Menschen einfach faul (nicht in Sachen Sport, den betreiben sie mit Vorliebe, bis das Oberteil eine andere Farbe angenommen hat). Besonders in Sachen Hygiene. Grundsätzlich gilt, kein Training ohne Handtuch und richtige Schuhe. Dazu kommt, dass jedes Cardiogerät nach dem Gebrauch mit Desinfektionsmittel gereinigt werden sollte. Leider nimmt das aber nicht jeder so genau, deswegen habe ich mir angewöhnt, das Gerät auch vorher kurz zu reinigen.
Manche geben sich die Kante. Andere machen sich zu einer. 
Natürlich sind diese billigen Fitnesscenter-Ketten kein Wellnesstempel und hätte ich das Geld übrig, würde ich ziemlich sicher ein anderes Studios suchen, dass mir mehr bieten kann. Aber jetzt und vor allem als „Anfänger“ ist es genau das Richtige für mich, deswegen kann ich es auch ohne ein schlechtes Gewissen zu haben weiterempfehlen. Denn was mir persönlich besonders wichtig war: das genug Geräte vorhanden sind, es sauber und vor allem bei mir in der Nähe ist, da ich prinzipiell nicht im Studio dusche (ich brauche schon fünf Minuten um die richtige Temperatur des Wassers einzustellen), sondern die paar Minuten nach Hause laufe und dann meinen eigenen Wellnesstempel genieße.
Wenn du schon strandest, dann nicht als Wal.
Ich wurde auch noch nie dumm angemacht o.ä.. Erst als ich mit der großen DSLR dastand, hat mich ein netter Herr neugierig gefragt, was ich da mache und das auch nur, weil er selbst Hobbyfotograf war. Dadurch wurde ich dann aber so aus dem Konzept gebracht, dass ich vom Innenraum leider nur ein Foto geschossen habe.
Ich hoffe ich konnte euch damit einen kleinen Einblick geben, wenn ihr noch mehr erfahren möchtet: einfach über Facebook oder hier nachfragen.

 

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[Get healthy] Den inneren Schweinehund besiegen

Er schleicht sich hinterhältig aus dem Nichts an, ohne dass du die geringste Notiz davon nehmen kannst. Ganz kurz nicht aufgepasst und schon hat er dich in seinen unendlichen Fängen. Sich gegen ihn zur Wehr zu setzen ist beinahe zwecklos: Der innere Schweinehund – wie oft wollte ich mich nur für wenige Minuten auf der gemütlichen Couch ausruhen, um anschließend vollter Tatendrang und Energie in das geplante Nachmittagsprogramm starten und habe den Kampf kläglich verloren? Wer kennt nicht dieses eine Gefühl: Von einer Minute auf die andere werden Ziele verworfen, die wir kurz zuvor noch klar vor Augen hatten und das aus reiner Faulheit.
Egal ob ich mir jedes Semester auf’s Neue vornehme, (endlich) früher für die Prüfungen zu lernen oder ich aus heiterem Himmel (aber voller Überzeugung) beschließe mir einen grünen Daumen oder längst gewünschte Nähkenntnisse anzueignen: Es wäre nicht das erste Mal, dass mir dieses verdammte Laster in die Quere kommt und Pläne, dich ich mir mühevoll (mental) vorbereitet habe, mit Vergnügen Zunichte macht.
Aber nicht dieses Mal. Seit ein paar Wochen besiege ich ihn nun schon erfolgreich in Sachen Sport (wer hätte gedacht, dass ich das mal sagen werde, ohne beide Augen dabei kräftig zudrücken zu müssen). Drei Dinge haben sich bei dem Kampf unweigerlich in meinem Kopf verankert: Vorfreude, Motivation und Durchhaltevermögen. Wie ich dazu komme und jede Woche auf’s neue dieses Wunder vollbringe? So.
1. Plane dein Work-Out fix in deinen wöchentlichen Alltag und in deinen Terminkalender ein.
Der für mich persönlich wichtigste Punkt. Von Anfang an habe ich mir zuerst zwei und inzwischen sogar drei Tage in meiner Woche ausgesucht, an denen ich immer ins Fitness Center gehe. Ohne Ausnahme und Änderung. Glücklicherweise gibt es bei mir in der Woche genau drei Tage, die morgens weder von der Arbeit oder dem Studium in Anspruch genommen werden und da ich grundsätzlich lieber morgens trainiere ergab sich mein Plan wie von selbst. Zusätzlich (was für Studenten möglicherweise interessant ist) bin ich dadurch „gezwungen“ jeden Tag morgens aufzustehen, damit schaffe ich mir selbst den Arbeitsalltag unter der Woche, selbst wenn ich eigentlich nichts zu tun hätte.
 
2. Gönn dir die passende Ausrüstung – dein Körper wird es dir danken.
(Fast) Niemand hat einfach mal so das Geld übrig, sich eine professionelle und komplette Sportausrüstung zu kaufen. Sie zu haben bedeutet auch nicht, dass du plötzlich vor Motivation strotzt. Dennoch muss ich sagen, dass es mich beim Anblick meiner neuen Trainingsschuhe (die mir Mister T übrigens zum Jahrestag geschenkt hat ^^) mehr gereizt hat etwas zu tun. Ich wollte sie richtig austesten und sie haben mir Tag für Tag, an dem ich nichts getan habe, ein schlechtes Gewissen gemacht. Und inzwischen sehe ich es selbst als eine Art Belohnung, wenn ich mir zum Beispiel richtige Sportunterwäsche kaufe oder die passende Sporthose zum Oberteil – da kommt hald doch die Frau in mir raus.
3. Nothing but the beat.
Nichts geht ohne Musik. Besonders nicht im Fitness Center. Da können noch so viele Fernseher hängen, ohne läuft einfach nichts. Und nichts bereitet mir mehr (Vor)Freude, als mir die richtige Playlist zusammenzustellen und sie hin und wieder zu verändern und an mein geplantes Training anzupassen. Wenn ich am Abend zuvor die ganze Musik auf mein Iphone lade, würde ich am Liebsten sofort loslegen und ich habe auch schon bemerkt, dass es Songs gibt, die mich wirklich zu Höchstleistungen antreiben.
4. Die Veränderung immer vor Augen halten.
Mister T tat es (nett ausgedrückt) mit einem Lächeln ab, als ich vor ca. einer Woche meinte, das Gefühl zu haben, dass meine Oberschenkel und meine Bauchpartie bereits etwas straffer geworden ist. Umso mehr lächelte ich, als er es selbst abtastete und ihm dann die Kinnlade runterfiel und er sich inzwischen nur noch beschwert, wie unfair es doch ist, dass ich nach ein paar Wochen schon erste Ergebnisse habe. Natürlich ist das nicht bei jedem so. Aber bedenkt: ich bin von -5% auf 100% (auch in meiner Ernährung), das geht nicht spurlos am Körper vorbei. Und auch wenn ich noch lange nicht mein Zielt erreicht habe: Ich liebe es, wenn ich selbst spüre wie mein Körper aus dem überschüssigen Fett Muskeln produziert und es motiviert mich dazu immer wieder auf’s Neue durchzuhalten.
5. Ich habe es getan.
Der wohl schwierigste Punkt. Ändere deine Einstellung. Irgendwann habe ich irgendwo mal den Satz aufgeschnappt, dass es nur wenige Minuten und ein kurzes ‚durchbeißen‘ benötigt, um aus „Ich kann“ auch „Ich konnte“ zu machen. Genau das halte ich mir während der Stunden im Fitness Center vor Augen, besonders wenn ich merke, dass ich absolut keine Lust habe oder auch, wenn ich langsam an meine Grenzen komme. Und nichts geht über das tolle Gefühl, es wirklich durchgezogen zu haben (oder eine kleine Belohnung danach, die es bei mir zum Beispiel in Form eines Fruchtsmoothies gibt).
Ich hoffe ich konnte einige von euch motivieren/umstimmen/befürworten. Diese 5 Dinge haben mir sehr geholen meinen Hintern endlich hoch zu bekommen und dort auch zu halten. Habt ihr selbst Tipps und Tricks, die euch immer wieder dazu bringen euren inneren Schweinehund zu bekämpfen?
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[Get healthy] It’s time to work a little harder.

Run like Channing Tatum is waiting for you at the finish line. With a puppy.
Ich war noch nie besonders intressiert an Sport. Besonders in der ausführenden Hinsicht sind Sport und ich eher Feind als Freund – und das ist eine wirklich nette Umschreibung dafür. Die Wahrheit ist: Ich bin eine absolute Sportniete. Kondition ist für meinen Körper ein Fremdwort, der innere Schweinehund ein dauerhafter Gast und Ausreden, um mich nicht bewegen zu müssen, staple ich bis unter die Decke. Leider übertreibe ich hierbei nicht: Ich schnaufe lauter als jedes Pferd, wenn der Lift in der Uni wieder mal defekt ist und ich in den 3. Stock laufen muss. Und wenn anschließend auch die Rolltreppe bei der Ubahn nicht funktioniert.. Gott bewahre. Was für meine Famile und Freunde teilweise unverständlich (und auch ziemlich amüsant) ist, ist für mich inzwischen eigentlich normal.
Jeglicher Versuch der letzten Jahre, mit einer Sportart ins Reine zu kommen ist leider kläglich gescheitert. Von Joggen über „wandern“ bis hin zu Wii Fit – ich hab sie alle durch und/oder die perfekten Ausreden gefunden.
„Ich hab kein übriges Geld für ein Fitness Center“
„Leider muss ich unbedingt für diese eine Prüfung lernen, verschieben wir es doch!“
„Aber ich könnte die Zeit doch so viel besser nutzen“
„Wieso sollte ich bei dem Wetter freiwillig rausgehen?!“
„Ich finde meine Kopfhörer nicht und ohne Musik geht’s nicht!“
„Wenn ich in Wien wohne, beginne ich damit ins Fitness Center zu gehen!“
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Ich wohne nun schon seit ziemlich genau einem halben Jahr in Wien und während Mister T wöchentich ins Fitness Center geht und einem Ball auf der Wiese hinterher jagt mache ich nichts. Dieses Nichts hat sich so auch letzte Woche zugetragen. Mister T geht auf’s Training, ich auf die Couch und Tumblr. Was ich an Tumblr so toll finde: Du siehst Bilder aus aller Welt – von jedem für jeden und Kenner wissen, wie gern sich die Damenwelt hier auch präsentiert. Und während ich mich durch alle möglichen Blogs klicke, kommen mir immer wieder diese einen Bilder unter die Linse.
Die bittere Wahrheit: Ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper, nicht zu 100% (und das auszusprechen braucht gerade mehr Überwindung als ihr denkt). Das liegt nicht daran, dass ich zu viel wiege, sondern eben genau daran, dass ich so unsportlich bin. Die nächste Wahrheit: Inzwischen nervt es mich nämlich, dass ich so unsportlich bin und nicht mit Leichtigkeit jede Treppe auf- und abrenne (und DAS zuzugeben kostet mich jetzt wirklich Überwindung).
Und letzte Woche legte sich der Schalter dann plötzlich um. Die Entscheidung war gefallen – ohne Plan, ohne Ziel und ohne es vorherzusehen. Denn die wichtigste und letzte Wahrheit für heute ist die, dass euch nur eines davon abhält, zu 100% mit euch selbst und eurem Körper zufrieden zu sein: Ihr selbst und die berühmten Worte „hätte, könnte, würde“. Und habt ihr den widerlichen Schweinehund, der mich bis vor kurzem auch am Aufstehen hinderte, endlich überwunden, wird „hätte, könnte, würde“ in sekundenschnelle zu „Ich will es. Ich kann es.“ und schlussendlich zu „Ich habe es getan“.
Seit dem Schalter war ich übrigens bereits 2 mal im Fitness Center – morgen folgt dann das dritte Mal und nächste Woche schließe ich dann mein Jahresabo ab. Der Kühlschrank wurde mit Obst und Gemüse gefüllt, Limonaden und Säfte gegen Wasser getauscht und Mister T von meiner Motivaton und meinem Eifer mitgerissen. Wie ich es inzwischen immer wieder schaffe meinen Dauergast Schweinehund zu besiegen, erfahrt ihr im nächsten Teil meiner hiermit neueröffneten „Get healty & Fit“-Serie. Ich hoffe ich halte es dieses Mal konsequent durch, freue mich, wenn ich den/die Eine/n oder Andere/n mit diesem Beitrag vielleicht auch motivieren konnte oder aber auch über Tipps und Tricks eurerseits. Meine Erfolge werde ich natürlich weiter mit euch teilen, auch mit Vorher-Nachher-Bildern, weil das nochmal zusätzlich eine Motivation für mich darstellt.

 

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