7 easy Tipps für gesunde Ernährung

Neben der Bemühung, den inneren Schweinehund regelmäßig zu überwinden und meinen persönlichen und ultimativen Fitness-Tipps für faule Sportmuffel immer Folge zu leisten, versuche ich seit einiger Zeit auch, mich gesünder zu ernähren. Genauer genommen hat es – wie so viele Veränderungen und Neuheiten in meinem Leben – mit dem Umzug von Vorarlberg nach Wien begonnen. Leider schwankte ich auch in punkto gesunde Ernährung immer wieder auf der Skala von 1 bis 10 zwischen 3 und 8. Es gab Wochen, da trieb ich mich persönlich zu Höchstleistungen an und unterstützte meinen Körper mit der richtigen Ernährung und regelmäßigem Sport. Aber es gab auch die Zeiten, in denen ich einen ganzen Pack Schokobons an einem Tag verdrückte. Wo Salat gegen Pizza & Gemüse gegen Eiscreme getauscht wurde und dies in solch einem Ausmaß, dass es nur wenige Tage brauchte, um die Konsequenzen daraus zu erkennen. Unreine Haut, müde Knochen und allgemeines Unwohl sein machte sich dann breit. Aus diesem Grund habe ich begonnen, fixe Änderungen in meiner Ernährung durchzuführen. Das begann damit, Limonaden und Säfte gegen klassisches Leitungswasser auszutauschen und ging über zu insgesamt 7 easy Tipps für gesunde Ernährung. Na gut, den Schokobons kann ich immer noch nicht widerstehen. Aber man sollte nicht vergessen, sich hin und wieder mal etwas zu gönnen.

 

1. Vollkorn is the real korn!
Wir alle – oder zumindest die meisten – kennen inzwischen den Unterschied zwischen schlechten und guten Kohlenhydraten. Und während sich die Ernährungs- und Diätexperten dieser Welt noch darum streiten, was in welchen Mengen wie konsumiert werden sollte, habe ich für mich persönlich entschieden, Weißmehl größtmöglich aus meinem Alltag zu streichen. Hauptakteure: Brot & Nudeln. Aber auch andere Dinge können easy ersetzt und damit dem Körper etwas Gutes getan werden: Statt weißem Reis kann beispielsweise ganz einfach der braune oder auch schwarze genutzt werden & bevor man sich ein zuckriges Fertigmüsli kauft, sollte man lieber mal auf DIY setzen!

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2. Milch statt Sahne!
Diese Tatsache habe ich bereits vor Jahren umgeändert. Ja, ich greife immer noch beherzt zur Sahne, wenn man mir ein Stück Sachertorte anbietet (oder eine andere Art von Kuchen), aber da dies nicht tagtäglich der Fall ist, ist das auch nicht weiter schlimm. Dagegen habe ich früher im Alltag sehr oft mit Sahne gekocht: Suppen, Saucen, Aufläufe und mehr. Heute benutze ich statt Sahne Milch (Fettarme Heumilch, wenn man es genau nimmt), um meiner Sucht nach Süßem zumindest in der Küche etwas entgegenzuwirken.

 

3. Kokosöl rules the (new) world!
Fett ist ein Geschmacksträger – no doubt! Aber, auch wenn ich niemals gute Butter verschmähen würde (vor allem nicht unter Nutella), in der Küche beim Kochen hat sie bei mir schon lange nix mehr verloren. Anfangs habe ich stattdessen auf Olivenöl zurückgegriffen, heute setze ich auf Kokosöl. Das ist zwar eine Spur teurer, dafür umso gesünder! Und der Geruch täuscht: Ihr könnt alles mit Kokosöl in der Pfanne machen, ohne, dass es anschließend nach Kokos schmeckt. Außerdem ist es leicht bzw. besser verdaulich & auch noch gut für’s Herz! Nice to know: Kokosöl ist auch super für’s Haar!

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4. MUHss raus!
Ich liebe (Kuh-)Milch & Milchprodukte! Ein Leben ohne Käse? No way! Und wie bereits beschrieben, verwende ich auch statt Sahne Milch beim Kochen. Aber dennoch musste ich (wie auch viele andere) feststellen, dass Milch besonders meinem Ziel der reinen Haut entgegenwirkt. Und auch die Verdaulichkeit spielt dabei nicht immer mit. Also habe ich versucht meinen Milchhaushalt zu reduzieren, nicht vollkommen, aber doch um einiges – im Gegensatz zu vorher. Ich liebe inzwischen Sojamilch von Alpro (und nur von Alpro, ich habe dutzende Marken getestet) – besonders der Schokodrink hat es mir angetan. Bei Mandelmilch haperts bei mir noch, aber ich bin überzeugt, dass es auch eine Sache der Gewohnheit ist. Mit Hafermilch kann ich dagegen in die Flucht geschlagen werden. So kommt dieser Tage häufig nur mehr Sojamilch in meinen Kaffee. Wenn ich denn einen trinke.

 

5. Green Tea for live!
Mit dem Kaffee ist es nämlich so eine Sache. Früher verging eigentlich kein Tag, an dem ich den magischen Muntermacher nicht zu mir genommen habe. Mindestens 2-4 Tassen pro Tag. Als ich mich dann in eine Detox-Woche gestürzt habe, musste ich zwangsweise pausieren. Und seitdem? Trinke ich lieber Tee. Oder heiße Schokolade. Und hin und wieder noch Kaffee – aber wenn man meinen vorhergegangen Konsum betrachtet, kann man sogar von „selten“ sprechen. Besonders Grünen Tee habe ich seitdem für mich entdeckt. Wenn möglich, trinke ich wöchentlich 2-4 Tassen Grüntee (zumindest seit etwa 2 Wochen) – und Grüntee ist quasi ein Wundermittel!

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6. Go for the Obst!
Heißhunger auf Schokolade? Wie wäre es stattdessen mit Trauben, einer Kiwi oder Kirschen? Lust auf eine kühle Limonade? Wieso nicht den Krug mit kaltem Wasser und gefrorenen Himbeeren und ein paar Scheiben Zitronen füllen? Ja, ich werde in regelmäßigen Abständen schwach bei Schokolade. Vornehmlich Kinderschokolade. Aber eigentlich nur dann, wenn meine Laune es verlangt oder es eben im Kühlschrank liegt. Noch mehr stehe ich nämlich auf Trauben. Und Erdbeeren. Und Kiwis. Und generell beinahe jede Obstsorte auf der Welt. Ein weiteres Wunderfood: Granatäpfel!

 

7. Superfood im Alltag
Der Trend des Superfood ist längst im deutschsprachigen Raum angekommen & auch ich habe mich rangewagt. Aber: Bleib mir bitte nur mit Chiasamen fern! Ich weiß, es ist vermutlich das gehypte Superfood schlechthin, aber ich komm damit nicht klar. Vor allem mit der Konsistenz, vor allem als berühmter Pudding. Aber es gibt auch noch massenhaft anderes Wunderfood, wie zum Beispiel Goji- oder Acai-Beeren. Und: Auch wenn diese Exoten allein durch Ihre Seltenheit in unserem Raum interessant sind, viele der enthaltenen Wirkstoffe kommen auch in heimischem Obst & Gemüse vor (z.B. im Holunder, Rotkohl oder auch der schwarzen Johannisbeere).

 

Was sind eure Tipps für den Alltag? Was habt ihr ausgetauscht oder versucht ihr zu vermeiden, wenn es um gesündere Ernährung geht?

 

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7 Fitness-Tipps für Faule

Fitness-Tipps Over the top

Ich bin kein absoluter Sportfreak und/oder Gesundheitsfanatiker, da bin ich ganz ehrlich. Ich gehöre zugegebenermaßen sogar zu der Variante Mensch, der super stolz auf sich selbst ist, wenn er statt einer Tafel einem Stück Schokolade zum Obst greift und dann am Besten noch googelt, wie toll und gesund besagtes Obst ist. Ja, ich gehe regelmäßig ins Fitness-Center in Wien, aber diese Regelmäßigkeit muss bei mir nicht bedeuten, dass ich 3-4 mal in der Woche die Körperstadt besuche. Zu ganz besonderen Zeiten bedeutet das sogar, dass ich das Fitness-Center einmal alle 2 Wochen in der Woche von innen sehe. Und mit Home-Workout-Plänen oder Videos, wie zum Beispiel von Kayla Itsines, kann ich übrigens gar nichts anfangen. Ihr seht, im Grunde genommen bin ich faul. Ein richtiger fauler Hund sogar. Und auch wenn ich es phasenweise immer wieder schaffe, meinen inneren Schweinehund zu besiegen, so bin ich in erster Linie doch mehr angetan von meiner gemütlichen Couch als dem schweißtreibenden Stepper. Weil ich aber auch in der Schweinehund-Phase dem Sport und gesunden Lebensstil nicht komplett abschwören möchte, habe ich für mich persönlich 7 Fitness-Tipps herausgefiltert, an die ich mich IMMER halte. Fitness-Tipps für Faule sozusagen.

 

1. Wasser trinken

Wasser trinken ist das Um und Auf – und ihr hört es vermutlich nicht zum ersten Mal. Auch ich weiß das schon sehr lange, aber bis vor 3 Jahren war mir das ziemlich schnuppe. Und vor allem hielt ich es für Humbug. Wieso sollte es einen Unterschied machen, ob ich jetzt meinen geliebten Eistee Pfirsich oder Wasser trinke? Ich habe sowieso eine etwas unreine Haut, das wird mit Wasser sicher nicht besser. Denkste. Neben Sauerstoff ist Wasser der zweitwichtigste Stoff, den der Mensch zum Leben braucht: So einfach ist es. Heute trinke ich täglich 2-3 Liter Wasser am Tag. Limonade, süße Fruchtsäfte und auch Alkohol ist bei mir eine Seltenheit (wobei, beim Alkohol mach auch ich gerne eine Ausnahme). Anfangs war die Umstellung etwas schwer, heute bekomme ich kaum mehr richtigen Gusto auf Cola & Co. Und wenn doch, na dann kaufe ich mir eine kalte Dose Pepsi und lösche die Lust damit. Wie viel man täglich am besten trinken sollte, darüber liest man überall etwas anderes & es kommt auch immer auf den Körper/Lebensstil/etc. an – die einfachste Methode ist vermutlich auf die Farbe des Urins zu achten. Je heller, desto besser.

 

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2. Treppen steigen

Oh, wie ich es hasse. Treppen sind der natürliche Feind jedes faulen Menschen & dennoch gehören sie zu den einfachsten Mitteln, Sport in den Alltag einzubauen. Und dabei trainiert es nicht nur die richtigen Stellen, sondern ist auch noch gut für Herz & Kreislauf. Was aber, wenn man wie ich zum (immer noch) konditionslosen Teil der Menschheit gehört? Kompromisse finden. Die Ubahn-Station Schweglerstraße in Wien ist mit normalen Treppen und  auch mit Rolltreppen ausgestattet, darunter auch drei zur Zeit der Errichtung längsten Rolltreppen Österreichs, die einen Höhenunterschied von 20 Metern überwinden. Ich geb’s zu, ich könnte jedes Mal weinen, wenn ich sehe, dass die Rolltreppen außer Betrieb sind. Aber trotzdem: Auch wenn ich normal die Rolltreppe nutze, laufe ich. Statt mich brav rechts hinzustellen, schleiche ich links möglichst zügig an den Leuten vorbei, bis ich oben etwas außer Puste ankomme. Noch so ein tükischer Ort voller Treppen: Das Germanistik- & auch das Komparatistik-Institut der Uni Wien. Und wenn die Kondition zu früh futsch ist: Ich hab hier schon des Öfteren so getan, als ob ich ganz dringend was im Handy gesucht hab, weil mir im 93. Zwischenstock von 4 oder 5 normalen Stöcken (oder sind es nur 3?) die Puste ausging und hinter mir übermotivierte Studenten folgten.

3. Knack-Po Allüren

Nicht nur mit Treppen steigen und den berühmt-berüchtigten Squats (oder ganz einfach: Kniebeugen)  kann der Po trainiert werden – eine meiner liebsten Übungen für Zwischendurch ist „Briefkasten zu, Briefkasten offen“ (wie es Alan von Two and a half Men bereits so schön der Verlobten Chelsea erklärt hat). Egal ob in der Ubahn, während dem Kochen, in der Warteschlange bei Starbucks oder auch in der Dusche: Einfach den Po zusammenkneifen, die Spannung etwas halten und dann wieder loslassen (Briefkasten zu – Briefkasten offen) und bestenfalls wiederholt ihr das Ganze so oft ihr wollt/könnt/mögt und aber mindestens 10 Mal.

4. Auf Zehenspitzen gehen

Diese „Übung“ habe ich bereits mehrmals wöchentlich gemacht, ohne überhaupt zu wissen, dass es eine Art Sportübung ist. Natürlich gehört sie sicher nicht zur anstrengendsten Art, aber es ist immerhin besser als gar nichts zu machen. Vornehmlich während dem Zähneputzen habe ich damit meine Fuß- und Wadenmuskulatur trainiert: Dabei steht ihr gerade hin und drückt die Fersen nach oben, ihr steht also auf den Zehenspitzen. Und dann wippt ihr wieder runter, am besten so, dass ihr jetzt die Fersen belastet und die Zehen nach oben stehen. Auch hier gilt, so oft ihr könnt oder wollt, bestenfalls mindestens 10 Mal für die Zehen, 10 Mal für die Fersen – und das ist in 3 Minuten Zähneputzen locker zu machen.
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5. Couchpotatoe

Ich liebe meine Couch. Gut, ehrlich gesagt hätte ich gerne ein neues Sofa, da das jetzige Modell von Mister T und mir nicht unbedingt für zwei liegende Personen gemacht ist. Zumindest nicht ohne viel Gerangel. „Dein Fuß.. kannst du mal? Au, das war mein Zeh!“ sind noch die netten Beschwerden, wenn wir beide versuchen es uns gegenüber von einander bequem zu machen. Das häufige Wechseln der Position, um Rücken oder Becken zu entlasten, hat aber auch etwas Gutes: Mehr Bewegung, auch während man faul auf der Couch liegt. Noch besser ist es, wenn man genug Platz hat! Da können verschiedene Positionen mit verschiedenen kleinen Übungen verbunden werden. Wer vorzugsweise auf dem Rücken liegt, sollte (wie mit dem Po) die Bauchmuskeln mal anspannen, ein paar Sekunden halten und wieder loslassen – und natürlich wiederholen. Auch Luftfahrrad-fahren ist kein Problem damit. Wer lieber ein Seiten-Embryo-Lieger ist (wie ich): Einfach je nach Seite das obere Bein anheben und langsam wieder senken, mehrmals wiederholen und dann die Seite wechseln.

6. I’m happy

Es heißt nicht umsonst „Lachen ist gesund“. Bei einem echten Lachen werden nicht nur jede Menge Glückshormone freigesetzt, es befreit uns auch noch von aufgestauten Emotionen, Stress & verbrennt sogar Kalorien. Am effektivsten ist dabei der richtige Lachflash: man kann das Lachen nicht mehr stoppen, die Tränen schießen in die Augen, der Bauch schmerzt vor Anspannung und (zumindest bei mir) versagt der Ton komplett (und irgendwann sitze ich am Boden). Lachen tut nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper gut. Also: „… clap along if you feel like a room without a roof“ – Sei Happy!

7. Business-Effekt

Seit ich öfters im Büro bin und auch von zuhause aus arbeite versuche ich eigentlich, ordentlicher und strukturierter zu sein. Diese Schublade ist für Unterlagen für den Blog vorgesehen, hier lagern Schere, Locher & Post-its und in dem Eck sind alle wichtigen Dokumente meiner Ausbildung zu finden. Das hielt genau 2 Wochen an. Ich bin der Herr der Zettelwirtschaften (war ich schon immer) – das ist meine persönliche Natur. Irgendwann liegt also überall alles. Tatsache ist aber, das hat in Sachen Fitness etwas Gutes: Auch wenn ich einen kompletten Tag am Schreibtisch verbringe, stehe ich in einer Stunde etwa ein Dutzend Mal auf – nur um mir Unterlagen zu holen, die Schere zu suchen oder schnell das Ladegerät vom Handy zu holen, bevor die 1% Akku auch noch weg sind. Und telefonieren kann ich sowieso nur im Stehen und in Bewegung. Alles Kleinigkeiten, die natürlich keine Ergebnisse zeigen oder den gewünschten Sixpack bringen, aber dadurch wird einfach und schnell mehr Bewegung in den Büro-Alltag gebracht.

Was sind deine Fitness-to-go-Tipps? Hast du deinen inneren Schweinehund komplett überwunden, oder gehst du wie ich hin und wieder noch Hand in Hand mit ihm?

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Body mit Wohlfühl-Garantie

Manchmal gehöre ich zu den absoluten Spätzündern. Zumindest, was den klischeehaften Drang nach einem trainierten Body mit Wohlfühl-Garantie angeht. Mitten im Sommer gehörig schlemmen und erst im August (der sich eher wie ein grausamer Oktober anfühlt) fast täglich das Fitness-Center stürmen, weil plötzlich wieder Motivation da ist? Kann ich! Sehr gut sogar. Wobei, das mit dem Schlemmen habe ich deswegen nicht aufgegeben. Wäre auch zu Schade, den ganzen Eiscreme-Vorrat aus dem richtigen Sommer deswegen in den Mülleimer wandern zu lassen. Nichtsdestotrotz bin ich motivierter denn je, das liegt vielleicht auch schlicht und einfach daran, dass ich seit letztem Mittwoch plötzlich wieder so viel Zeit habe. Genau genommen bin ich nämlich zur Zeit gar kein Student (zumindest so lange nicht, bis ich endlich meine Bestätigung für die Master-Anmeldung bekomme), weswegen es eher sinnlos ist mir momentan den Kopf dafür zu zebrechen,  und durch das triste Herbstwetter wird einem auch jede Möglichkeit genommen, etwas außer Haus zu unternehmen (das nicht gerade mein Konto leerräumt – so wie die neue Herbstmode zu shoppen, das habe ich bereits getan). Tatsächlich war ich heute Morgen bereits im Fitness-Center und flaniere jetzt mit meiner neuesten Lektüre (dazu lest ihr demnächst mehr) auf der Couch – verpackt in einem dicken Pullover und unter der Kuscheldecke. Das graue Wetter kann also auch seine guten Seiten haben.
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Fitnesscenter in Wien

Lange ist der letzte „Get healthy“-Beitrag her und vieles hat sich in der Zeit getan: Ich habe die Motivation verloren und wieder gefunden, verschiedene Work-Outs getestet und wieder aufgegeben, mit dem Gedanken ans morgendliche Joggen gespielt und mich dann doch für die Schokolade zum Frühstück entschieden. Habe mich dem Detox für 5 Tage verschrieben und war am Ende froh, wenn es wieder vorbei war. Ihr seht: Ich habe die typischen Phasen der nicht ganz so Sport-motivierten Frau durchgemacht, aber wo stehe ich jetzt? Man könnte fast sagen: Eher wieder am Anfang. Nicht was die Kondition und den Willen betrifft, aber die Art und Weise. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, als ich euch ein Feedback zu meinem damaligen Fitness-Studio und vor allem mich damit zufrieden gab. Jetzt, zwölf Monate später, weiß ich: Das muss ich nicht. Also habe ich im April mein Abo gekündigt und mich zusammen mit Mister T und meinem Dad auf die Suche nach einem guten – wenn nicht perfekten – Ersatz gemacht. Und gefunden.
Fitness-Tipps Over the top
Nachdem vor nicht allzu langer Zeit das McFit-Studio in der Lugner-City eröffnet wurde, und ich durch Nina’s Bilder und Berichte ziemlich beeindruckt war, fand das erste Probetraining dort statt. Auf den ersten Blick wurde mein virtueller Eindruck nicht enttäuscht: Alles neu und modern eingerichtet, im Loft-Stil gehalten und nicht nur mit den Standart-Geräten ausgestattet. Der Preis auch hier unschlagbar: Mit 20 € im Monat kann in jedem McFit der Welt trainiert werden. In der Umkleide angekommen, wurde meine Euphorie doch etwas getrübt: Die Umkleide ist im Verhältnis zum Trainingsbereich ziemlich klein gehalten und wenn man, so wie wir, zu Stoßzeiten ins Fitnesscenter geht, taucht hier schon das erste Manko auf. Nächstes: Das Warten im Trainingsbereich. Es gibt zwar sehr viel Geräte und was ich von Nina & Co weiß, ist es zu anderen Zeiten wie leer gefegt, aber um 18:00 Uhr war es wirklich sehr, sehr voll. Das mussten wir auch anschließend bei den Duschen feststellen. Somit war das McFit zwar noch auf unserem Radar, aber nicht an erster Stelle.Anschließend trauten mein Dad und Ich uns an das Speedfit Wienerberg heran. Wir waren begeistert! Alles neu, alles sauber und selbst zu Stoßzeiten nicht überfüllt. Eine große Umkleide, saubere Duschen und auch hier liegt der Preis bei ca. 20 € im Monat. Das große Aber: Das Speedfit ist zwar eine Kette, agiert jedoch unabhängig voneinander, d.h. man kann nur das Fitness-Center nutzen, bei dem der Vertrag abgeschlossen wurde – und um schnell eine Stunde Sport zu machen, ist der Wienerberg leider zu weit entfernt von unserer Wohnung.


Nachdem also die drei „Diskont-Fitnesscenter“ quasi aus dem Rennen waren, habe ich mich auf die Suche nach den „privaten“ bzw. „normalen“ Gyms in Wien gemacht. Und davon gibt es jede Menge in Wien. Von John Harris über das Bodystyle bis hin zum Holmes Place oder dem „Simma fit“. Mein größtes Problem dabei? Es finden sich leider kaum Fitnesscenter, die ich mir als Student ohne Probleme leisten kann UND auch von der Leistung her etwas besonderes bieten und top sind. Zumindest bis auf eines: Letzten Dienstag haben wir uns an die „Körperstadt“ gewagt. Ergebnis: Vollends begeistert! Es ist nur vier Straßenbahnstationen von unserer Wohnung entfernt, führt unglaubliche Geräte, ist sehr sauber und geräumig und vor allem: Leistbar. Da die Körperstadt eine Kooperation mit der Uni hat, liegt der Preis für 12 Monate Mitgliedschaft bei 350 € und dazu kommt: In den Ferien kann das Abo einfach pausiert werden. Für mich das perfekte Fitnesscenter hier in Wien – und wo trainiert ihr so?
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[Get healthy] 5 Tage OCJ Detox Erfahrung

Genüsslich nehme ich das letzte Stück meiner After-Eight-Schokolade in den Mund. Nicht healthy, nicht detox, nicht ohne Sünde. Aber ich tue dies ohne dem schlechten Gewissen, das ich nach den Feiertagen und dem gewaltigen Schlemmen mit nach Wien genommen habe: Denn nach dem zweiten Dessertnachschlag, dem dritten Glas Wein und dem vierten Raclette-Abend war ich nämlich ganz und gar nicht ohne eben jenem. Ich hab maßlos übertrieben – das gebe ich zu. Konnte gar nicht anders (wer kann das an Weihnachten schon?). Aber zurück im Alltag habe ich mich nicht mehr wohlgefühlt. Fühlte mich schlapp, ungesund, unsportlich – zurückversetzt. Deswegen habe ich mich kurz und knapp für eine Runde Detox entschieden, mit Mister T im Schlepptau.

 

Dabei habe ich mich (bereits zum 2. Mal) an den veganen 5 Tage-Detox-Plan von den Mädels von Our Clean Journey gehalten. Eine radikaler Bruch und vor allem eine Drehung um 180° Grad – wenn man das Essen von Weihnachten (Braten, Steak, Raclette, Desserts,..) und dem Plan (Kein Zucker, kein Salz, keine tierischen Lebensmittel,.. ) miteinander vergleicht. Wie es mir damit ergangen ist, habe ich euch in 5 kleinen Fragen zusammengefasst:

 

Der Vorteil von Detox?
Was ohne Frage der positivste Aspekt an diesen 5 Tagen war: Mein Ziel, damit leichter zurück zu meinem alten Lebensstil zu kommen, habe ich erreicht. Es war radikal, aber es hat durchaus Wirkung gezeigt. Ich fühle mich nicht nur viel besser, sondern bin auch umso motivierter wieder mehr Sport zu machen. Und vor allem freue mich wieder viel mehr darauf „normal“ gesund zu Essen.

 

Der Nachteil von Detox?
Hier gilt leider auch: Der radikale Schnitt. Als ich das erste Mal den Detox-Plan getestet habe, habe ich keinerlei negative Nebenwirkungen erlebt. Der Unterschied zum zweiten Mal war aber der, dass ich mich davor schon sehr gesund ernährt habe und sportlich aktiv war. Dieses Mal hatte ich vor allem mit unreiner Haut und an drei aufeinanderfolgenden Tagen auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Daumen runter.

 

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Was werde ich mir davon behalten/nicht behalten?
Abgesehen davon, das ich mich weiterhin wieder gesünder ernähren werde, möchte ich unbedingt beibehalten, neben den 2-3 l Wasser am Tag, auch viel grünen Tee zu trinken. Und 2-3 mal die Woche werde ich auch die heiße Zitrone morgens zu mir nehmen. Etwas, das ich aber wirklich nicht kann: Auf Salz und tierische Lebensmittel verzichten. Das erste was ich am Morgen nach den 5 Tagen OCJ Detox getan habe: Einen Schluck Milch genommen.

 

Was will ich nie wieder sehen?
TOFU! Wer nochmal behauptet, das dieses Zeug lecker ist, der lügt. Definitiv. Meiner erster und letzter Gedanke dazu: Es schmeckt immer noch nach Knete. Und Quinoa kann ich vorerst auch nicht mehr sehen – ich liebe Couscous und Bulgur, damit bin ich auch super zufrieden und ausgesorgt. Außerdem ist es für meinen Geschmack auf die Dauer einfach zu teuer.

 

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Tipps und Tricks?
Die gibt’s leider nicht unbedingt. Nur so viel: Wer sich vor allem wegen den Nebenwirkungen unsicher ist, der sollte wirklich darauf achten, das im Vorhinein schon viel gesünder – und nicht zu schwer – gegessen wird. Oder sich vielleicht einen Plan suchen, der nicht auch noch vegan ist (einfach mal Google fragen). Für alle Anderen: Ich kann Detox (in allen Varianten und Formen) empfehlen, aber es benötigt wirklich Durchhaltevermögen und es sollte auch nicht zu oft gemacht werden. Für mich war es eher eine Art „Notfallplan“ und auch eine Vollbremsung, nachdem ich mich während der Feiertage viel zu sehr gehen lassen habe. Ihr dürft nämlich nicht vergessen: Detox ist keine Diät! Die (vor allem auf Instagram) sichtbaren Ergebnisse nach so einer Entgiftung entstehen durch den Wasserverlust im Körper und halten auch nur so lange, wie das Detox durchgehalten wird.

 

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