Snapchat Tipps, Tricks & Hacks

„Kannst du mir bitte Snapchat erklären? Warum macht man das? Wie mach ich das? Und woher krieg ich den Filter mit der Regenbogen-Kotze?“ Snapchat ist und bleibt (derzeit) ein Phänomen in Österreich, vor allem bei der Generation Ü30 – dabei ist das Phänomen meiner Meinung nach gar nicht so schwer zu verstehen.

 

Warum Snapchat erfolgreich ist: Das das Leben 2.0 Fake und vieles auf Instagram und auch Facebook inszeniert sein soll, ist für die meisten nichts Neues. Man könnte meinen im 6-Monats-Takt kommt eine neue Schockmeldung von einem bekannten Influencer, dass bei allem der Schein trügt – trotzdem nimmt die Begeisterung von Instagram & Co nicht ab (was meiner Meinung nach auch gut ist, generell könnte man es ja einfach mit dem „echten“ Leben probieren, statt alles zu inszenieren). Snapchat hat etwas geschafft, woran andere soziale Netzwerke „gescheitert“ sind: Es zeigt den Blick hinter die Kulissen, die ungeschminkte Wahrheit und nimmt den User live mit auf den Weg. Blogger lieben es, weil es authentisch ist, Firmen stehen inzwischen darauf, weil es eine junge Zielgruppe anspricht und derzeit in ungeahnte Höhen schießt.

snapchat-tipps-overthetop2Wie Snapchat funktioniert: Snapchat ist im Endeffekt ein Messenger. Über die App können Bilder, Videos & Nachrichten verschickt und geteilt werden – entweder privat unter deinen Kontakten oder öffentlich in „My Story“. Das Vergnügen ist aber nur von kurzer Dauer: Private Nachrichten können nur einmal angesehen werden und öffentliche „Geschichten“ sind nur 24 Stunden einsehbar. Dazu kommt, dass man als Absender auch darüber informiert wird, wenn ein Snap gescreenshotet oder überhaupt angesehen wird. Jedes Video kann maximal 10 Sekunden lang dauern (Achtung: Anfang & Ende werden dabei gern abgeschnitten und Wörter so verschluckt) und auch bei den Bildern kann man max. 10 Sekunden für die Ansicht einstellen. Manche mögen die App als kompliziert einstufen und derzeit wird sie vor allem von einem jüngeren Publikum genutzt, aber eigentlich ist sie sehr einfach aufgebaut: Beim Öffnen der App bist du sofort im Kamera-Modus, mit einer Menüleiste oben und unten. Oben kannst du (von links nach rechts) den Blitz ein- und ausschalten, über den Geist das Menü aufrufen und die Kamera wechseln. Unten siehst du (von links nach rechts) deine privaten Snaps, den Auslöser (ein Klick: Foto, mit dem Finger draufbleiben: Video) und die Storys (den öffentlichen Part von Snapchat). Im Geist-Menü siehst du deinen Snap-Code, deinen Benutzernamen, deine Freunde/Fans sowie die Trophäen und die Einstellungen. Adden kannst du andere übrigens eben über jenen Snap-Code (einfach mit der Kamera drüber fahren und im Bild länger auf den Code drücken, auslösen ist nicht nötig) oder über den Benutzernamen („Freunde adden“). Die berühmten Filter erreicht ihr zum einen, wenn ihr im Kamera-Modus länger auf euer/ein Gesicht drückt – so erkennt Snapchat die Züge und zeigt euch gleich alle verfügbaren Filter an. Oder wenn das Bild/Video aufgenommen wurde, durch hin- und herwischen (hier handelt es sich aber um die Geo-Filter, usw.). Wenn ein Snap aufgenommen wurde, kann man übrigens auch einen Text dazugeben (einfach einmal ins Bild klicken), den Zeichnenmodus oben ganz rechts verwenden oder Emojis einfügen. Habt ihr euren Snap aufgenommen, könnt ihr unten links die Zeit einstellen, den Snap auf eurem Gerät speichern, ihn direkt in die öffentliche (!) Story posten oder über den Pfeil ganz rechts an ausgewählte Kontakte schicken. Ansonsten ist und bleibt Snapchat vor allem ein „learning by doing“ und generell solltest du der App definitiv etwas Zeit geben, dich zu überzeugen – der erste Eindruck kann trügen.

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Wieso ich Snapchat so gern mag: Ich war schon immer ein Fan von den sogenannten Follow Me Around-Videos auf Youtube. Wenn ich eine Person gerne mag bzw. sie mir generell sympathisch ist, interessiert mich auch, wie sie ihren Alltag erlebt und Snapchat ist für mich im Endeffekt genau das: Tägliche Follow Me Arounds, ohne großes Drumherum und Schneiden/Hochladen/Vorbereiten. Und auch aus der Sicht des Bloggers mag ich es vor allem deswegen – es ist irgendwie einfach gemütlicher, du kannst mit Lesern noch leichter in Kontakt treten und hier kümmert sich eigentlich keiner darum, ob der Filter jetzt zu deinem Feed passt oder nicht. Meine derzeitigen liebsten Snapchatter sind Nina (berries-passion), Mara (stadtmaerchen), Jessica Alba (jessicamalba), Anna (hey_annafrost), Jenna Dewan-Tatum (jennaldewan) und Farina (novalanalove).

 

Snapchat Tipps und Tricks: Ein weiterer Grund, wieso Snapchat vielleicht (vielleicht auch nicht) so beliebt ist derzeit, sind die vielen Hacks, die im Umlauf sind und entdeckt werden können. Das beginnt mit einfachen Dingen: Ihr könnt zum Beispiel mit einem Klick auf den „Uhrzeit-Filter“ ein Datum bekommen oder mit einem Doppelklick auf dem Bildschirm während eines Videos ganz einfach die Kamera wechseln. Um generell Akku & Datenvolumen zu sparen, empfiehlt es sich bei den Einstellungen unter „Mehr Möglichkeiten“ den Reise Modus zu aktivieren – damit werden Snaps nur dann automatisch geladen, wenn du mit einem WLAN verbunden bist. Wenn es beim Sparen wirklich um’s Ganze gehen soll, wechsle am besten in den Flugmodus: So snapst du „offline“ und kannst die ganze Geschichte erst dann hochladen, wenn wieder WLAN in der Nähe ist. Und apropo Flugmodus: Wenn du einen Screenshot machen willst, ohne dass es dein Gegenüber erfährt, musst du vorher nur genau diesen aktivieren. Gut zu wissen, aber kein Geheimnis: Du kannst Snaps auch einmalig wiederholen, aber nur direkt nach dem 1. Ansehen und ohne das Verlassen der App. Und zu guter Letzt: Es ist auch möglich, freihändig zu snappen! Dafür musst du ganz einfach auf deinem Iphone unter den Bedienungshilfen in den Einstellungen den „Assistive Touch“ aktivieren und dort eine „neue Geste erstellen“ (einfach eine Zeit lang durchgehend auf den Bildschirm tippen und die Geste dann am besten Snapchat nennen). Mit dieser kannst du dann in der App über den Butto für die Videos/Bilder fahren und voilá: Du kannst jetzt freihändig Videos aufnehmen!

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Meine Lieblingsapps für Studenten

Langsam gehen mir die produktiven Ferienideen aus: Es gibt keine Filme & Serien mehr, die ich noch nicht angesehen habe, sämtliche Sachen für Wien, die ich bis zum Umzug nicht mehr benötige, sind bereits gepackt, das neue Design von Over the top steht und all meine Freundinnen & auch Mister T sind bereits (wieder) am arbeiten. Jeden Tag mache ich etwas Wäsche, koche & putze, lese Bücher, die schon lange auf meiner „To-Do-Liste“ stehen und versuche meinem Kater etwas mehr Mumm beizubringen (ja, Mumm – ihm fehlt es etwas an männlichem Ego und Mut ^^).
Und nicht nur das, auch mein Iphone wurde generalüberholt und bei der Gelegenheit dachte ich mir, dass ich euch mal meine „Must have„s in Sachen Lieblingsapps für Studenten vorstelle.
Weather XXL
Mein täglicher Wetterdienst, es ist zwar nicht immer zu 100% Verlass darauf, aber mindestens zu 95%. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen des Designs finde ich es um einiges besser als das Standart-Wetter-App von Apple. Auch hier kann man jede beliebige Stadt speichern und sieht pro Seite einen Überblick der Woche. Die einzelnen Tage kann man mit einfachem Fingertipp genauer ansehen. 1,59 € im Itunes Store
Karten
Was hat mir dieses App schon das Leben gerettet! Ich benutze es hauptsächlich als  Ersatz-Navi oder lasse mir zeigen, wo sich eine mir unbekannte Adresse befindet – ich bin so froh, dass es dich gibt liebes Navi! Standardapp von Apple
Sparkasse Netbanking App
Auch diese App würde ich niemals mehr löschen – der Kontostand ist überall abrufbar, Filialen&Bankomaten lassen sich ganz leicht auffinden. Im Notfall kann man über diese App auch seine Karte sperren lassen! :) Gratis im Itunes Store
TV Spielfilm
Der Name erübrigt eine Erklärung, denke ich. :) Zusätzlich kann man die bevorzugten Filme auf einer persönlichen Merkliste speichern und wird dann von der App je nach Einstellung kurz vor dem Beginn der Sendung daran erinnert. Gratis im Itunes Store
GMX Mail
Das App zu meinem Mail-Account. Ich mag es einfach viel lieber, als das Standard-App von Apple. Es wirkt übersichtlicher und „aufgeräumter“. Gratis im Itunes Store
Flava
Eine Art elektronisches Tagebuch. Von einem eigenen Text, über Bilder&Bücher, bis zu verschiedenen Videos lässt sich alles abspeichern und mit einem PIN sichern. Es ist mir besonders dann eine Hilfe, wenn mir plötzliche eine Szene oder eine Idee unterwegs in den Sinn kommt, die ich einfach nicht vergessen möchte! Gratis im Itunes Store
WhatsApp
Wer kennt&benutzt es nicht? Über das Internet lassen sich Nachrichten, Bilder, Videos, Musikdateien, usw. gratis verschicken. Auch Gruppenchats sind möglich – thumbs up!
0,79 € im Itunes Store
Radio NRJ
Damit lassen sich alle Sender von Radio NRJ (Österreich) problemlos empfangen – solang ihr Internet habt. Gratis im Itunes Store
You Rather Free
Eine äußerst witzige und auch etwas irre App, bei der man immer zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten entscheiden kann. Es hat Mister T & mir mal einen langweiligen Nachmittag gerettet! :D Gratis im Itunes Store, Vollversion kostet etwas
Bartender Mix Genius
Ein gelangweilter und miesepetriger Barkeeper wartet darauf, dass ihr ihm einen weltklasse Cocktail mixt – je nachdem, ob der Cocktail seinen Vorlieben entspricht gibt er euch Punkte, um noch mehr Cocktails zu machen! Gratis im Itunes Store
 
Schlauer Schlafen Gehen
Dieses App macht genau das, was es verspricht. Es enthält lauter interessante und auch kuriose Fakten über Gott & die Welt. Gratis im Itunes Store
BeFunky
Gibt es auch als normale Website, ein Pendant zu PiCnik, dass es in der früheren Form leider nicht mehr gibt. Bilder jeder Art lassen sich beliebig bearbeiten, auf dem Telefon speichern oder online veröffentlichen. Gratis im Itunes Store
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