Vitamin Kick & Türchen #9

Auch wenn wir dieses Jahr sehr lange mit überdurchschnittlichen Temperaturen gesegnet wurden, inzwischen friert man sich draußen vor der Tür die Finger ab und das Bedürfnis, sich unter mehreren Schichten Kleidung zu verstecken, wird immer größer. Zumindest bei mir, gehöre ich ja grundsätzlich zu der verfrorenen Variante. Und umso tiefer die Temperaturen fallen,

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Food Diary #1

Ich liebe Essen. Essen liebt mich. Deswegen schien es zuerst schier unmöglich, alle meine Mahlzeiten vor dem genüsslichen Verzehr ausgiebig zu filmen und zu kommentieren. Und dennoch habe ich es durchgezogen und mein Essen dokumentiert – 7 Tage und 7 Nächte lang. Zumindest habe ich versucht! Denn, die eigenen Mahlzeiten nicht nur zu fotografieren, sondern auch noch zu filmen, ist gar nicht so leicht. Zum einen wird man noch merkwürdiger angestarrt, wie wenn man sonst auf den Stühlen tanzt, um das perfekte „Food-Flatlay“ vom Tisch zu erhalten und zum anderen verzögert es den eigenen Genuss und das Stillen des Hungers. Ihr seht, es war ein gefühlter Kraftakt – aber ich habe mein Bestes gegeben und darf euch deswegen auch voller Stolz mein erstes Food Diary vorstellen! Was dagegen wirklich unmöglich war: Mister T ernsthaft miteinzubeziehen. Warum? Seht selbst!

 

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Alpha Coffee Testing + Gewinnspiel

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Ich bin ein Genussmensch. Aber ich gehöre auch zu den Menschen, die gerne und überall Zeit sparen. Und dazu kommt, dass ich hin und wieder auch etwas faul bin. Oder langsam – je nachdem, wie man es benennen möchte. Vor allem früh morgens. Wenn es darum geht, meinen Geist zu wecken, bin ich – neben dem Geschmack – also vor allem daran interessiert, dass es schnell geht. Deswegen war ich stets vom einfachen Kapselsystem überzeugt: Meine Kaffeemaschine braucht wenig Platz und es benötigt gerade mal 2 Knopfdrücke und ich habe meine göttliche Koffeinquelle in der Hand (und bin dann meist schon aus der Tür hinaus). Erst am Samstag wurde ich dank der Einladung von Alpha Coffee dennoch eines besseren belehrt! Auch andere Methoden können zeitsparend sein und die Wahrheit ist: Wenn man einmal in die endlosen Weiten der Baristawelt eingetaucht ist und weiß, wie ein Kaffee schmecken kann, wird man durchaus skeptisch gegenüber den klassischen Marktrennern.

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7 easy Tipps für gesunde Ernährung

Neben der Bemühung, den inneren Schweinehund regelmäßig zu überwinden und meinen persönlichen und ultimativen Fitness-Tipps für faule Sportmuffel immer Folge zu leisten, versuche ich seit einiger Zeit auch, mich gesünder zu ernähren. Genauer genommen hat es – wie so viele Veränderungen und Neuheiten in meinem Leben – mit dem Umzug von Vorarlberg nach Wien begonnen. Leider schwankte ich auch in punkto gesunde Ernährung immer wieder auf der Skala von 1 bis 10 zwischen 3 und 8. Es gab Wochen, da trieb ich mich persönlich zu Höchstleistungen an und unterstützte meinen Körper mit der richtigen Ernährung und regelmäßigem Sport. Aber es gab auch die Zeiten, in denen ich einen ganzen Pack Schokobons an einem Tag verdrückte. Wo Salat gegen Pizza & Gemüse gegen Eiscreme getauscht wurde und dies in solch einem Ausmaß, dass es nur wenige Tage brauchte, um die Konsequenzen daraus zu erkennen. Unreine Haut, müde Knochen und allgemeines Unwohl sein machte sich dann breit. Aus diesem Grund habe ich begonnen, fixe Änderungen in meiner Ernährung durchzuführen. Das begann damit, Limonaden und Säfte gegen klassisches Leitungswasser auszutauschen und ging über zu insgesamt 7 easy Tipps für gesunde Ernährung. Na gut, den Schokobons kann ich immer noch nicht widerstehen. Aber man sollte nicht vergessen, sich hin und wieder mal etwas zu gönnen.

 

1. Vollkorn is the real korn!
Wir alle – oder zumindest die meisten – kennen inzwischen den Unterschied zwischen schlechten und guten Kohlenhydraten. Und während sich die Ernährungs- und Diätexperten dieser Welt noch darum streiten, was in welchen Mengen wie konsumiert werden sollte, habe ich für mich persönlich entschieden, Weißmehl größtmöglich aus meinem Alltag zu streichen. Hauptakteure: Brot & Nudeln. Aber auch andere Dinge können easy ersetzt und damit dem Körper etwas Gutes getan werden: Statt weißem Reis kann beispielsweise ganz einfach der braune oder auch schwarze genutzt werden & bevor man sich ein zuckriges Fertigmüsli kauft, sollte man lieber mal auf DIY setzen!

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2. Milch statt Sahne!
Diese Tatsache habe ich bereits vor Jahren umgeändert. Ja, ich greife immer noch beherzt zur Sahne, wenn man mir ein Stück Sachertorte anbietet (oder eine andere Art von Kuchen), aber da dies nicht tagtäglich der Fall ist, ist das auch nicht weiter schlimm. Dagegen habe ich früher im Alltag sehr oft mit Sahne gekocht: Suppen, Saucen, Aufläufe und mehr. Heute benutze ich statt Sahne Milch (Fettarme Heumilch, wenn man es genau nimmt), um meiner Sucht nach Süßem zumindest in der Küche etwas entgegenzuwirken.

 

3. Kokosöl rules the (new) world!
Fett ist ein Geschmacksträger – no doubt! Aber, auch wenn ich niemals gute Butter verschmähen würde (vor allem nicht unter Nutella), in der Küche beim Kochen hat sie bei mir schon lange nix mehr verloren. Anfangs habe ich stattdessen auf Olivenöl zurückgegriffen, heute setze ich auf Kokosöl. Das ist zwar eine Spur teurer, dafür umso gesünder! Und der Geruch täuscht: Ihr könnt alles mit Kokosöl in der Pfanne machen, ohne, dass es anschließend nach Kokos schmeckt. Außerdem ist es leicht bzw. besser verdaulich & auch noch gut für’s Herz! Nice to know: Kokosöl ist auch super für’s Haar!

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4. MUHss raus!
Ich liebe (Kuh-)Milch & Milchprodukte! Ein Leben ohne Käse? No way! Und wie bereits beschrieben, verwende ich auch statt Sahne Milch beim Kochen. Aber dennoch musste ich (wie auch viele andere) feststellen, dass Milch besonders meinem Ziel der reinen Haut entgegenwirkt. Und auch die Verdaulichkeit spielt dabei nicht immer mit. Also habe ich versucht meinen Milchhaushalt zu reduzieren, nicht vollkommen, aber doch um einiges – im Gegensatz zu vorher. Ich liebe inzwischen Sojamilch von Alpro (und nur von Alpro, ich habe dutzende Marken getestet) – besonders der Schokodrink hat es mir angetan. Bei Mandelmilch haperts bei mir noch, aber ich bin überzeugt, dass es auch eine Sache der Gewohnheit ist. Mit Hafermilch kann ich dagegen in die Flucht geschlagen werden. So kommt dieser Tage häufig nur mehr Sojamilch in meinen Kaffee. Wenn ich denn einen trinke.

 

5. Green Tea for live!
Mit dem Kaffee ist es nämlich so eine Sache. Früher verging eigentlich kein Tag, an dem ich den magischen Muntermacher nicht zu mir genommen habe. Mindestens 2-4 Tassen pro Tag. Als ich mich dann in eine Detox-Woche gestürzt habe, musste ich zwangsweise pausieren. Und seitdem? Trinke ich lieber Tee. Oder heiße Schokolade. Und hin und wieder noch Kaffee – aber wenn man meinen vorhergegangen Konsum betrachtet, kann man sogar von „selten“ sprechen. Besonders Grünen Tee habe ich seitdem für mich entdeckt. Wenn möglich, trinke ich wöchentlich 2-4 Tassen Grüntee (zumindest seit etwa 2 Wochen) – und Grüntee ist quasi ein Wundermittel!

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6. Go for the Obst!
Heißhunger auf Schokolade? Wie wäre es stattdessen mit Trauben, einer Kiwi oder Kirschen? Lust auf eine kühle Limonade? Wieso nicht den Krug mit kaltem Wasser und gefrorenen Himbeeren und ein paar Scheiben Zitronen füllen? Ja, ich werde in regelmäßigen Abständen schwach bei Schokolade. Vornehmlich Kinderschokolade. Aber eigentlich nur dann, wenn meine Laune es verlangt oder es eben im Kühlschrank liegt. Noch mehr stehe ich nämlich auf Trauben. Und Erdbeeren. Und Kiwis. Und generell beinahe jede Obstsorte auf der Welt. Ein weiteres Wunderfood: Granatäpfel!

 

7. Superfood im Alltag
Der Trend des Superfood ist längst im deutschsprachigen Raum angekommen & auch ich habe mich rangewagt. Aber: Bleib mir bitte nur mit Chiasamen fern! Ich weiß, es ist vermutlich das gehypte Superfood schlechthin, aber ich komm damit nicht klar. Vor allem mit der Konsistenz, vor allem als berühmter Pudding. Aber es gibt auch noch massenhaft anderes Wunderfood, wie zum Beispiel Goji- oder Acai-Beeren. Und: Auch wenn diese Exoten allein durch Ihre Seltenheit in unserem Raum interessant sind, viele der enthaltenen Wirkstoffe kommen auch in heimischem Obst & Gemüse vor (z.B. im Holunder, Rotkohl oder auch der schwarzen Johannisbeere).

 

Was sind eure Tipps für den Alltag? Was habt ihr ausgetauscht oder versucht ihr zu vermeiden, wenn es um gesündere Ernährung geht?

 

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[DIY] Tiramisu Rezept

Ich liebe Desserts, Desserts lieben mich. So einfach ist das. Die Herstellung von jenen süßen Sünden stellt sich jedoch nicht immer als ganz so einfach heraus. So geschah es bereits mehr als einmal, dass ich fluchend in der Küche stand, weil die Sahnecreme zu flüssig war oder die Butter noch zu fest, um sie richtig zu verarbeiten. Wenn ich aber etwas kann, dann ist es italienische Tiramisu. Und zwar so gut, dass ich das Rezept nicht nur meinen Wünschen nach und nach etwas angepasst habe (und trotzdem ist es immer wieder ein voller Erfolg bei den glücklichen Auserwählten, die es testen dürfen), sondern auch ganz auf genaue Grammzahlen und ewiges Abwiegen verzichte. Ganz wie Mister Oliver höchstpersönlich.

Ihr merkt, ich schwärme. Von mir und dem Italiener. Tatsächlich spreche ich dieses eine Mal von mir selbst in den höchsten (fast eingebildeten) Tönen. Aber, Tiramisu und ich, dass passt einfach. Ein Dessert voller Leidenschaft und Beständigkeit, dass dennoch mehrere Facetten und Varianten aufweisen kann. Perfetto. Das ist es, mein Tiramisu Rezept:

Mit einem Blick auf meine Zutaten und die nachfolgende Einkaufsliste – die für etwa 3-4 gefüllte Whiskeygläser konzipiert ist – seht ihr den Unterschied: Ich verzichte mittlerweile ganz auf den Alkohol und, während dabei vielleicht den Meisterköchen unter euch die Haare zu Berge stehen, ich verwende keinen originalen Kakao, sondern meine heißgeliebte Ovomaltine. Was ihr nicht sehen könnt: Ich greife mit Vorliebe zu Vollkorn-Eierbiskotten, die waren zum Zeitpunkt der Herstellung aber leider Mangelware. Zu guter Letzt: Statt starkem Espresso, gibt es bei mir den normalen Kaffee aus der Nespresso-Maschine.
Zu Beginn trennt ihr das Eiweiß vorsichtig vom Eigelb. Während ihr das Eiweiß nun zu „Schnee“ verarbeitet, mischt ihr das Eigelb mit dem Zucker und verührt es anschließend mit der Mascarpone. Nun hebt ihr den Eischnee behutsam unter die Mascarpone-Creme. Anschließend sucht ihr euch ein passendes Gefäß. Wenn ihr euch an die Mengenangaben in meinem Rezept gehalten habt, nehmt ihr entweder eine kleinere Auflaufform oder – wie ich – 3-4 kleinere Gläser. Solltet ihr eine größere Portion als meine wünschen: die vorgegebenen Zahlen einfach verdoppeln.
Den Espresso füllt ihr nun in einen tiefen Teller um und startet mit der ersten Schicht, indem ihr die Biscuits kurz beidseitig im Espresso tränkt und den Boden der Form damit auslegt. Darauf folgt nun eine Portion der Creme – je nach Geschmack eher dünn oder (in meinem Fall) auch großzügig. Das macht ihr nun abwechselnd, bis die Form voll ist, und schließt dann mit der Creme oben ab. Bestenfalls stellt ihr die Tiramisu nun min. vier Stunden (noch besser 12) kalt. Solltet ihr jedoch so ungeduldig und heißhungrig wie ich sein, nehmt ihr sie nach 1-2 Stunden aus dem Kühlschrank, gebt den Kakao oben drauf und: Genießt!
Für Zweifler: Ihr könnt das Rezept auch nach Belieben mit Früchten abwandeln. Beispielsweise statt den Biscuits Bananen verwenden, oder frische Früchte unter die Mascarpone heben. Oder aber ihr püriert frische Erdbeeren und vermischt sie mit der fertigen Creme. Wer auf rohe Eier verzichten möchte: Als Ersatz kann auch steifgeschlagene Sahne und/oder QuimiQ verwenden. Einfach statt den Eiern mit der Mascarpone und dem Zucker vermischen.

 

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