Gift Guide #1 – Geschenkideen für Nerds

Das erste Adventswochenende steht vor der Tür und wie immer ist die Zeit davor einfach viel zu rasant und schnell vergangen. Eben sonnte ich mich noch im Bikini im heimischen Garten, jetzt schlottere und bibbere ich beim Gassi gehen mit Paul was das Zeug hält. Nicht nur das: Auch die 2. Vienna Comic Con gehört bereits wieder der Vergangenheit an und wie immer habe ich es mir nicht nehmen lassen, meinem inneren Geek freien Lauf zu lassen und die Messe in gekonnter Weasley-Manier zu erkunden. Es ist vermutlich kaum zu übersehen und -lesen: Ich gehöre mit ganzem Herzen und ohne mit der Wimper zu zucken der klassischen Nerd-Front an. Game of Thrones, The Walking Dead, Harry Potter, DC, Marvel; diese Liste könnte ich den ganzen Tag ohne Ende fortsetzen. Kein Wunder also, dass ich auch unter dem Weihnachtsbaum immer wieder mal die einen oder anderen passenden Weihnachtsgeschenke aus den verschiedensten fantastischen Universen finde und mich wie ein kleines Kind darüber freue.

 

Dabei ist es gar nicht so leicht, einem Nerd etwas Passendes zu schenken – sind wir doch meist die, die bereits alles haben, zumindest was die eigene Sucht betrifft. Nichtsdestotrotz gibt es sie, die besonderen Geschenkideen für Weihnachten. Die, die es nicht in jedem Laden um die Ecke gibt und die vielleicht vermutlich auch nicht jedes Fangirl bzw. jeder Fanboy bereits zuhause hat. Fündig bin ich dabei dieses Jahr bei Radbag* geworden. Von leuchtenden Einhorn-Hausschuhen, über den DIY Sternenhimmel Projektor, bis hin zur eigenen Zuckerwatte Maschine. Hier gibt es alles was das narrische Herz begehrt und vor allem auch jede Menge anderer besonderer Besonderheiten, die perfekt als Weihnachtsgeschenk unter den Tannenbaum passen. Meine Schwester, die bekennender Game of Thrones-Fan ist und liebend gerne den Kochlöffel schwingt, bekommt das passende Backbuch zur Serie: Game of Scones. Mein Bruder, der gerade erst in seine eigenen 4 Wände gezogen ist (die noch dezent nackig sind), darf sich über die ultimativen Fanposter freuen, während die Superhelden-Tasse bei meiner Mama einziehen wird. Nachdem er über das Ende von Breaking Bad noch nicht wirklich hinweg ist, kann Mister T jetzt Heisenberg (endlich) vor die Tür setzen und mein Papa freut sich generell über alles, was ich ihm schenke (behaupte ich jetzt einfach) und wie soll man zu so einer süßen Sparkatze schon ‚Nein‘ sagen?

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*In freundlicher Zusammenarbeit mit Radbag (Advertorial)

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SUB Sunday – Die besten Buchverfilmungen

Ein Buch zu verfilmen birgt immer ein gewisses Risiko. Vermutlich wird es dabei immer negative Kritiken geben, weil Leser einfach gnadenlos sein können. Während das Buch mit jedem Wort auf detaillierte und akribische Art und Weise die gesamte Geschichte, die Gefühlswelt der Charaktere und ihr tiefstes und dunkelstes Inneres auf hunderten von Seiten wiedergeben kann, hat ein Film gerade mal 2 bis 3 Stunden und direkte Dialoge zwischen den Personen dazu zur Verfügung. Ich wage es deswegen sogar zu behaupten, dass ein Großteil aller Buchverfilmungen mehr schlecht als recht ankommt und aufgenommen wird – ein Grund mehr für Katii und mich, bei unserem Projekt Lesen mit SNOTT mal das Gegenteil zu beweisen und euch die für uns besten Buchverfilmungen vorzustellen!

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INDEPENDENCE DAY 2 – Wiederkehr

1996 retteten Will Smith, Jeff Goldblum und Bill Pullman die Erde vor Außerirdischen und schuffen einen Kultfilm der 90er Jahre und Extraklasse – besonders die Special Effects der damaligen Zeit haben begeistert und noch heute gehört der Film zu den Besten seiner Zeit. 20 Jahre später kehrt Roland Emmerich mit Independence Day: Wiederkehr zurück auf die Leinwand und führt damit ungewünscht eine Ära fort – wobei noch nicht ganz sicher ist, ob die Menschheit diese Fortsetzung überhaupt mit offenen Armen empfangen wird. Damals stimmte alles: Die Story, die Schauspieler und die Effekte. Und heute?

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„Wir wussten immer, dass sie zurückkehren werden!“ – Ziemlich genau 20 Jahre nach den verhehrenden Ereignissen des 4. Juli muss die nun geeinigte Erde sich wieder einem riesigen und scheinbar unbesiegbaren Feind stellen. Trotz der Tatsache, dass die Menschheit zwei Jahrzehnte lang Zeit hatte, die eigene Technologie auf den neuesten Alien-Stand zu bringen und sich auf einen erneuten Angriff vorzubereiten, scheinen sie dem Feind wieder unterlegen zu sein. Der Notruf, der damals kurz vor dem Untergang der Aliens losgeschickt wurde, hat einen Empfänger erreicht, der nun mit der geballten Kraft zurückschlagen will. Wieder ist der Einfallsreichtum von einigen mutigen Männern und Frauen gefragt – doch dieses Mal bekommen sie unverhofft Hilfe von außerhalb.

 

Ich bin bereits skeptisch an die Sache rangegangen – grundsätzlich haben Fortsetzungen immer einen bitteren Beigeschmack, ob gewollt oder nicht. Ans Original heranzukommen ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit und auch Independence Day: Wiederkehr bekommt das zu spüren. Natürlich hüpft das Herz eines jeden 90er-Kindes, wenn Jeff Goldblum und Bill Pullman in ihren altbekannten Rollen wieder auf der Leinwand zu sehen sind und man die erwachsenen Versionen der beiden Kinder aus dem ersten Teil wiederentdeckt. Aber ansonsten muss man hier auch zugeben, dass die Geschichte absolut nichts Neues ist, teilweise scheint es sogar so, als ob das Augenmerk auf die Apokalypse der Welt gelegt wurde, statt auf die Storyline und die Charaktere. Nichtsdestotrotz bin ich mit einem sehr guten Gefühl aus dem Kinosaal gegangen – einfach, weil der Film eine Art Tribut zollt und man sich freut, altbekannte Gesichter wiederzusehen. Und wie man es generell von Emmerich gewohnt ist, zerlegt er ohne mit der Wimper zu zucken die gesamte Erde und all ihre bekannten Wahrzeichen in Königsmanier. Allein deswegen ist ein Kinobesuch Pflicht! Wer sich aber geistreiche Dialoge, logische Erklärungen und vielschichtige Charaktere erwartet, sollte vielleicht darauf verzichten.

 

Bild- und Videomaterial: © 2016 Twentieth Century Fox

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X-MEN: APOCALYPSE

Spoilerwarnung: Solltest du den Film „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ noch nicht gesehen haben, kann der Text mögliche Spoiler für dich enthalten.

Ich kann es beinahe selbst nicht glauben, dass es bereits über 15 Jahre her ist, als der erste fulminante Teil der X-Men-Reihe in unsere Kinos gekommen ist. Ich war von Beginn an Fan der X-Men, auch wenn ich persönlich nicht mit allen Teilen zu 100% zufrieden war. Besonders mit der Trilogie um Wolverine konnte ich nie so richtig warm werden. Umso begeisterter war ich dennoch von dem letzten Abenteuer „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ – welches mich voll und ganz zurück in den Bann der Mutanten gezogen hat. Durch die Ereignisse, die in der Vergangenheit durch den Einfluss des zukünftigen Wolverine ihren Lauf nahmen, wurde die Zukunft/Gegenwart der Figuren und Welt, wie wir sie zuvor kennengelernt haben, mehr oder weniger nichtig gemacht. Die Regeln wurden nicht nur geändert, sondern das komplette Spiel wurde auf den Kopf gestellt und wir dürfen auf dieser neuen Reise wieder mit dabei sein. „X-Men: Apocalypse“ setzt ein paar Jahre nach den Ereignissen von „Zukunft ist Vergangenheit“ ein, nach den 60er & 70er Jahren sind wir jetzt in den 80ern angekommen.

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Die Schule von Charles Xavier hat sich inzwischen zu dem uns bekannten Zufluchtsort für junge Mutanten entwickelt, damit sie lernen, mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Darunter befinden sich auch die mächtige Jean Grey und der junge & unerfahrene Cyclops. Währenddessen gilt Raven/Mystique inzwischen als gefeierte Ikone und Vorbild in der Mutantenwelt und macht ihrem Namen auch alle Ehre, wenn auch möglichst anonym. Auch Erik/Magneto hat sich fernab der Vorkommnisse in Washington und seiner kriminellen Taten ein anderes Leben aufgebaut. Aber eine neue Bedrohung erhebt sich plötzlich: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar. Er rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten um sich – die sogenannten vier Reiter der Apokalypse -, um die Menschheit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und darüber zu herrschen.

Vorneweg: Ich war im Gegensatz zu anderen (bisherigen) Stimmen alles in allem begeistert. Bryan Singer versteht sein Handwerk und in der ersten Hälfte des Films werden nicht nur alte & neue Figuren vorgestellt, sondern ausnahmsweise auch auf all ihre Beweggründe eingegangen. Was mir besonders gut gefällt: Der große, böse Gegenspieler kommt nicht aus dem Nichts, sondern bietet einen „schlüssigen“ Hintergrund und Einblick darüber, wieso ihm plötzlich die Erde gehören soll. Ich bin ein Fan von Storytelling & mehrschichtigen Figuren, ich erfahre gern mehr über einen Charakter und das ist es vielleicht, was diesen X-Men so besonders für mich macht. Beispiel: Ich konnte die Liebesbeziehung von Jean & Scott vorher nie richtig nachvollziehen, aber mit Blick in die Vergangenheit (auch wenn es jetzt eine andere ist), macht es zumindest etwas mehr Sinn. Die zweite Hälfte ist zwar von der Storyline nicht mehr ganz so prickelnd, bietet dafür aber jedoch die gewohnte Action in Blockbuster-Manier und mit dem Auftritt von Quicksilver hat dazu alles noch einen wunderbaren, humorvollen Touch. Ich reihe diesen Teil der X-Men-Reihe definitiv ganz vorne ein, richtige negative Aspekte tauchen eigentlich nur mit zusammengekniffen Augen und nach Vorlieben auf: Sophie Turner beispielsweise. Sie überzeugt mich in Game of Thrones nicht und auch als Jean Grey hat sie meiner Meinung nach die schlechteste Leistung aller Darsteller gebracht. Mein persönlicher und absoluter Höhepunkt war übrigens das Erscheinen von Wolverine – ein riesiges Sahnehäubchen auf dem Kuchen, wenn ihr mich fragt. Und wie immer gilt bei Marvel: Sitzen bleiben! Auch hier gibt es eine Postcredit-Szene, die zwar nur wenig Aufschluss über mögliche weitere Filme gibt, aber immerhin.

Bild- und Videomaterial © 2016 Twentieth Century Fox

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The Choice – Bis zum letzten Tag

Ich gebe es eigentlich irgendwie nur ungern zu, aber: Ganz tief drinnen bin ich ein hoffnungsloser Romantiker. Ich liebe die Liebe und ich liebe die Geschichten, die zum klassischen Happy End führen und ich komme nie umhin, die eine oder andere Träne zu vergießen, wenn es in Filmen (oder Büchern) besonders emotional wird. Dabei zählt dennoch immer, das eine gewisse Grenze an Kitsch und Dusselei nicht überschritten werden sollte – es muss zumindest möglich und verständlich und ein kleiner Funken Realität dabei sein – aber alles in allem, liegt diese Grenze bei mir sehr, sehr weit oben. Ich glaube an den Retter auf dem weißen Pferd, finde es aber auch großartig, wenn die Dame mal diese Rolle einnimmt und bei einer Liebesgeschichte generell nicht immer dem Schema F gefolgt wird. Ihr seht, mir geht das Herz bei solchen Dingen auf. Und es ist vermutlich auch der Grund, weswegen ich mich immer wieder freue, wenn ein Werk von Nicholas Sparks verfilmt wird und in die heimischen Kinos kommt. Sein Name ist garant dafür, dass ich Taschentücher im Kino brauche und ich aber nie weiß, ob die Tränen vor Freude oder Trauer und Entsetzen fließen (wer „The Best of Me“ kennt, weiß genau was ich meine). Umso neugieriger war ich auf den neuesten Film aus dem Hause Sparks, der am 11. März in die österreichischen Kinos kommen wird: „The Choice – Bis zum letzten Tag“

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Travis Parker (Benjamin Walker) ist ein Junggeselle wie er im Buche steht und genießt das Leben in vollen Zügen. Schlag auf Schlag ändert sich aber eben genau jenes, als die Medizinstudentin Gabby Holland (Teresa Palmer) neben ihm einzieht und seine Welt auf den Kopf stellt. Er ist ihr von Anfang an verfallen, sie – eigentlich in einer glücklichen Beziehung – lässt ihn immer wieder abblitzen und weiß seinem Charme frech entgegenzuwirken. Es kommt wie es kommen muss: Die Beiden können am Ende doch nicht voneinander ablassen und am Ende ist es auch vor allem die Hartnäckigkeit von Travis, die dazu führt, dass es doch noch Hoffnung für sie als Paar gibt.

 

Ja, es klingt nach einem Klischee. Aber das Besondere an dieser Geschichte ist auch nicht, wie sich die beiden Charaktere kennen und lieben lernen – sondern was danach passiert. Wie ihr wisst, gehöre ich zu den neugierigsten Menschen auf dieser Welt und generell frage ich mich bei jedem Film, jedem Buch, jeder Geschichte, die ich höre: „Wie geht es weiter? Was passiert nach dem Verlieben? Was kommt noch?“ Und in ‚The Choice – Bis zum letzten Tag‘ werden genau all diese Fragen beantwortet. Definitiv etwas für die Hardcore-Romantiker unter uns, weniger (wie ihr euch denken könnt) für Action- und Krimifans. 100% Empfehlenswert für Nicholas Spark Fans. Einfach etwas für’s Herz.

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