Busy Bee mit Pilot Pen

„Das ist ein Unterschied – du bist schon immer selbstständig gewesen und hast keinen Schubser gebraucht, man musste in der Schule nie auf dich aufpassen oder darauf achten, dass du etwas auch wirklich gewissenhaft machst. Du hast schon immer dein Ding durchgezogen!“ Ich schaue automatisch nach unten – auch wenn mein Herz (wie bei vermutlich jedem) immer etwas hüpft, wenn ich ein Kompliment in dieser Größenordnung bekomme, so werde ich dann auch immer etwas verlegen. Und meistens versuche ich dann den Worten auch ihre Kraft zu nehmen, weil es ansonsten immer einen leichten Beigeschmack der Arroganz hat – irgendwie. Aber jetzt gerade, will ich es ohne Gegenargument anzunehmen, bedanke mich schüchtern und freu mich und komme nicht umhin, mir Gedanken über die Worte und Aussage zu machen. An Vergangenes und Gegenwärtiges zu denken; an die zelebrierte Selbstständigkeit und im selben Moment fällt mir deswegen auch diese ellenlange Liste aus meinem Notizbuch ein, die ich seit 24 Stunden nicht angerührt habe. Und ich weiß, dass ich morgen – wenn ich zurück in Wien bin – wieder in den Alltag muss und mich darum kümmern werde und, um das Chaos des Wochenendes zumindest ein bisschen zu minimieren, schnappe ich mir besagtes Buch und mache das, was ich eigentlich jeden Abend mache: Ich schreibe meine Liste.

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Ich war schon immer ein kreatives Kind, konnte mich aber nie mit Basteln und DIY anfreunden. Versteht mich nicht falsch, ich bin fasziniert davon, was manche Menschen mit ihren Händen erschaffen können, aber bei mir endete das meistens damit, dass meine eine Hand verklebt und die andere voller farbiger Flecken war und generell war das Endergebnis meist weniger.. schmeichelnd. Ich lebe meine Kreativität heute in meinem Alltag also anders aus – im Blog, im Schreiben und auch in meinem Beruf. Besonders was meine Arbeit angeht, hab ich seit einer kleinen Ewigkeit ein Ritual entwickelt, abend für abend: Ich schreibe eine To-Do-Liste für den nächsten Tag. Und damit meine ich nicht einfach eine Liste, eher ein kleines chaotisches Kunstwerk. Inzwischen hat sich das zu einem kleinen System entwickelt, das vermutlich nur ich durchschaue, aber es zahlt sich definitiv aus und die grundlegenden Pfeiler sind eigentlich ganz einfach:

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  1. Ich ordne Wichtigkeit in Farben (hier kommt das berühmte Steiner’sche „muss – sollte – kann“-Prinzip zum Einsatz)
  2. Ich lasse Raum für nachträgliche Kritzeleien (link, rechts, oben, unten – eigentlich überall)
  3. Ich habe einen (versuchten) fixen Zeitplan (wenn mehr zu tun ist, gebe ich sogar genaue Zeiträume an)

Kein Wunder also, dass mein Herz auch dann immer höher schlägt, wenn ich neue Stifte, leere Notizblöcke und bunte Post-It’s sehe, die alle nur darauf warten, von mir in Beschlag genommen zu werden. Da ich nie ein Füllfeder-Freund war (ihr erinnert euch, die Flecken) und es immer seine Zeit dauert, bis mir wieder ein perfekter Kugelschreiber unter die Nase kommt, wenn einer leer ist (gibt es jemand, der Kugelschreiber selbst kauft?), habe ich mir irgendwann im letzten Jahr Gelschreiber näher angesehen – und bin heute immer noch ein Fan davon. Umso besser also, dass ich im Rahmen der neuen Kampagne “Forever Young“* von Pilot Pen die neuen G-2 Gelschreiber testen durfte.  Und, auch wenn es mir normalerweise unheimlich schwer fällt, mich für eine Sache zu entscheiden, war ich dennoch gleich zu Beginn an von der #busy Welt des #happywriting angetan – kreative Organisation, überschaubares Durcheinander und farbenfrohe Kritzeleien, das bin ich.

Darüber hinaus findet ihr auf der Website von Pilot Pen nicht nur alles zur „Forever Young“ Kampagne und den verschiedenen Welten, sondern auch ein riesiges Gewinnspiel, wo ihr unter anderem Gutscheine für Zalando oder Ikea im Wert von € 250,- gewinnen könnt (Möbel zusammenbauen, darin bin ich übrigens Meister – zumindest bei den schwedischen) – Viel Glück!

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*In freundlicher Kooperation mit Pilot Pen (Advertorial)

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Moving Monday #6

..wenn ich etwas im letzten Jahr gelernt habe, ist es die Tatsache, dass vor allem die kleinsten Schritte zum Ziel führen – und dazu kommt, dass ich einfach ein riesiger Fan von To-Do-Listen bin. Dafür steht „Moving Monday“ – all die kleinen Ziele & Wünsche einer Woche werden hier zusammengefasst und die Woche darauf werden genau diese geplanten To-Do’s unter die Lupe genommen. Was habe ich geschafft? Was habe ich etwas außer Acht gelassen? Schritt für Schritt den Träumen entgegen.

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ACCOMPLISHED MOVE:

Letzte Woche war meine Liste zwar gefühlt kürzer, aber hat mich dennoch auf Trab gehalten. Vor allem weil es ja auch zu bedenken gibt, dass nicht jeder kleinste Punkt auf dieser Liste steht, sondern nur diese, die in genau dieser Woche auch erledigt werden sollen – Moving Monday #5 findest du übrigens hier.

schreiben: 2348.
freelancer: Läuft eigentlich alles wie es soll, auch wenn ich speziell die letzte Woche gespürt habe, dass hin und wieder auch Nerven aus Stahl gebraucht werden.
newsletter: nope.
vorarlberg: Den Beitrag zur Kooperation mit People’s Viennaline findet ihr hier – wie findet ihr ihn?
me, myself and i: Hoch die Hände, die Pinsel sind gewaschen!


PLANED MOVE:

freelancer: Ein interessantes Treffen steht diese Woche an und ich muss mich gerade meiner gesamten Kreativität bedienen, um bei meinem eigenen Projekt voranzukommen. Und die Buchhaltung steht langsam, aber sicher auch auf meiner Liste.
newsletter: Die sollen demnächst ausgeschickt werden und müssen deswegen noch geschrieben werden. #chrmchrmchrm
buch: Strategiewechsel ist jetzt angesagt, denn vielleicht gehe ich die Sache falsch an. Vielleicht sollte es nicht an einem oder zwei Tagen passieren, sondern etwas besser aufgeteilt werden. Jeden Tag rund 700-800 Wörter schreiben klingt schon viel besser, als 5000 in einer Woche – findet ihr nicht?
blog: Nachdem der Februar auch weiterhin stressig bleiben wird, habe ich vor diese Woche bereits meinen Contentplan für März zu erstellen und wenn möglich auch vorzuplanen, wenn die Zeit es zulässt. Außerdem wird es demnächst ein Gewinnspiel auf Instagram und Facebook geben!

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Moving Monday #5

Ich könnte euch jetzt von vielen Dingen erzählen, Ausreden & Argumente finden (ihr wisst ja, ein Talent von mir). Euch beispielsweise erklären, dass ich von Mittwoch auf Donnerstag komplett ohne Internetzugang war und mehr rumtelefonieren musste, als mich auf die wesentlichen Punkte auf meiner Liste konzentrieren zu können. Möglicherweise – vielleicht –

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Moving Monday #3

„Nein, ich ziehe nicht um – ich ziehe weiter! Zu meinem Beschluss, die ausstehenden Entscheidungen von den letzten Wochen endlich zu treffen, gehört es wie ihr wisst auch, dass jetzt alles ein bisschen organisierter ist. In anderen Worten: Ich nicht ganz so chaotisch. Und wenn ich etwas im letzten Jahr gelernt habe, ist es die Tatsache, dass vor allem die kleinsten Schritte zum Ziel führen – und dazu kommt, dass ich einfach ein riesiger Fan von To-Do-Listen bin. Dafür steht „Moving Monday“ – all die kleinen Ziele & Wünsche einer Woche werden hier zusammengefasst und die Woche darauf werden genau diese geplanten To-Do’s unter die Lupe genommen. Was habe ich geschafft? Was habe ich etwas außer Acht gelassen? Schritt für Schritt den Träumen entgegen.“

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ACCOMPLISHED MOVE:

Rein vom Gefühl her, war das keine besonders erfolgreiche Woche – wenn ich mir aber meinen Moving Monday von letzter Woche so ansehe, hat das doch ganz gut geklappt!

me-time: done!
schreiben: Ich bessere mich (immerhin). Und ich plane auch gerade, mir noch vor dem April eine kleine „Auszeit“ zu nehmen, um nur schreiben zu können.
storyboard: CALL ME MASTER! Ich hab die zwei Bilder tatsächlich ausgedruckt.
solopreneur: Recherchen sind getan, jetzt geht es ans Eingemachte. Außerdem habe ich alte Pläne wieder aufgenommen – 2016 wird spannend.
lifestyleblogger: Kommt bald, Fotos & Texte sind zumindest quasi safe, das Layout nervt auch nicht mehr.
stay on track: Hab ich diese Woche gefühlsmäßig ein bisschen geschwächelt (obwohl nichts unbeantwortet blieb oder vergessen wurde).

PLANED MOVE:

solopreneur zum Quadrat: 2 Projekte von Kunden gilt es diese Woche fertigzustellen und wie bereits erwähnt, hab ich mich alten Plänen wieder angenommen und daraus aktuelle gemacht. Und dann sollte auch die eine oder andere Rechnung geschrieben werden und ich darf um Himmels Willen die Mail an meine Buchhalterin nicht vergessen.
schreiben: Jetzt habe ich immerhin schon die Fotos ausgedruckt, da kann es zu den Wörterzielen nicht mehr weit sein.
event: Eigentlich hab ich mir für Ende der Woche den Besuch bei der Beautymesse vorgenommen, aber eigentlich bin ich derzeit gar nicht so in Stimmung dafür.
beauty: apropo Beauty, es mag unwichtig klingen, aber ich sollte ganz ganz dringend wieder mal meine Pinsel reinigen und mich wieder mal um meine Nägel kümmern.
next: So wie es aussieht, bin ich im Februar des Öfteren in Vorarlberg, aus diesem Grund muss ich mir unbedingt einen genauen Plan für die Pendelei, den Blog & die Arbeit machen, damit nichts durcheinander kommt.

MOVED BY:

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When we met

Es war der vierte Becher Kaffee, den ich mir an diesem Tag holen wollte und die Uhr zeigte bereits nach 19:00 Uhr an. Durch die spätere Stunde war der Coffeeshop an der Ecke wie leer gefegt, ich war mir anfangs nicht einmal sicher, ob er überhaupt noch geöffnet hatte. Normalerweise war ich hier eher nachmittags anzutreffen, aber heute war einer dieser Tage, an dem alles nicht normal war. Mit Erleichterung erkannte ich, dass der Laden noch ein paar Minuten geöffnet hatte – ich zog an der verglasten Eingangstür und trat ein. Mein Blick schweifte wahllos durch das kleine Café – von den Barhocker-Plätzen direkt an der Glasfront, über die zwei kleineren und einzigen Tische an der Wand gegenüber davon. Trotz des großen Schaufensters und der gläsernen Tür war das Licht stets schummrig hier drinnen, die Atmosphäre immer dieselbe – leuchtend und angenehm und irgendwie geheimnisvoll. Die Dunkelheit der anfänglichen Nacht unterstrich das Ambiente nochmal auf besondere Art und Weise.

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