Ein Kind der Prokrastination

Und weg war sie! Für eine ganze Woche, begraben in Arbeit (an der sie selbst Schuld ist – Prokrastination sei Dank) und voller Wehmut, weil sie froh war, wenn sie am Ende des Tages den Laptop schließen konnte und nicht mehr tippen musste. Eine ganze Woche lang war es still auf Over the top. Und jetzt wird es dafür umso lauter!

Ausgebrannt – das Wort beschreibt es zurzeit ziemlich genau. Den gestrigen Tag habe ich nur damit verbracht, nichts zu tun. Nicht zu denken, keine notwendige Arbeit zu verrichten. Ich habe keine Bücher in die Hand genommen und keine Recherchen gemacht. Keine Hausarbeit verrichtet (außer den Kleinmist)  und keine Emails beantwortet. Und wieder einmal musste ich erkennen: Die Dinge auf den letzten Drücker zu machen, ist nicht immer sinnvoll. Zumindest nicht für mich, nicht für mein Wohlbefinden. Aber am Ende wird es vermutlich immer so sein. Bereits in der Schule gehörte ich nie zu den fleißigen und ehrgeizigen Schülern, die auch wirklich eine Woche vor der Schularbeit den Stoff durchgenommen haben. Tatsache ist, ich habe noch keine Arbeit während meines Studiums in Innsbruck und in Wien nicht erst 2 Wochen vor Abgabetermin begonnen. Mein persönlicher Rekord: Eine Bachelorarbeit in 10 Tagen. Das bedeutete vor allem: Stress, Nervenzusammenbruch und Unruhe. Es hat sich der Benotung entsprechend gelohnt, im Nachhinein bereue ich es dennoch. Ich bin nämlich nicht stolz darauf, ein Kind der Prokrastination zu sein. Versteht mich nicht falsch – ich bin ehrgeizig. Aber ich bin auch faul, auf eine gemeine Art und Weise. Mein Hirn wird nämlich erst dann nervös, wenn die Dead Line näher rückt (Dead Line ist dabei immer die richtige Bezeichnung dafür). Und das, obwohl ich ein gewisses Talent habe, andere für Ihre Arbeiten besonders gut zu motiveren.

Jetzt habe ich zumindest für ein gutes halbes Jahr im Bezug auf Seminararbeiten und Fristen Ruhe. Und kann mich endlich wieder um die schönen Dinge im Leben kümmern: Meinen Blog, meine Familie & Freunde, meine Pläne & Projekte.

 

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2 Comments

  • 3 Jahren ago

    Omg, eine Bachelor-Arbeit in 10 Tagen! Wie hast du das geschafft?
    Ich zweifele ja gerade, wie ich eine in vier Monaten schaffen kann :D

    • 3 Jahren ago

      haha, wenn ich das heute noch wüsste! Es war auf jeden Fall mit sehr viel „wenig Schlaf, verlorene Nerven inkl. Zusammenbruch und Stress“ verbunden. Das Thema wusste ich zum Glück schon vorher & die Literatur war auch schon zuhause – aber geschrieben habe ich sie dann in den 10 Tagen (empfehle ich aber keeeeinem weiter!). ^^

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