[Beauty] Pflege für blondes Haar

Wer kennt es nicht? Diese traumhaft schönen und sanften Wellen, die voluminös und doch super seidig zugleich sind und scheinbar den ganzen Tag problemlos halten – und das ohne 2 Kilo Haarspray. Sie umrahmen das Gesicht perfekt, jede Strähne sitzt und prinzipiell dauert es insgesamt nur ein paar Minuten, dass sie ausgehbereit sind. – Ich! Meine blonder Schopf gehört zu der ganz speziellen, feinen und dünnen Sorte, der das Talent besitzt, Haarspray wie ein schwarzes Loch aufzusaugen. Während ich in meinen jüngeren Jahren noch kapitulierte und gerne mit kinnlangem Bob und ganz früher sogar mit Kurzhaarfrisur durch die Welt marschierte, habe ich mit 18 beschlossen, endlich dagegen anzukämpfen und selbst Inhaber einer wundervollen Haarpracht zu werden. 5 Jahre später habe ich immer noch eher feines und wenig-voluminöses Haar, kann aber mittlerweile behaupten, dass sie zumindest lang sind und mit viel Unterstützung auch mal perfekt sitzen. Zumindest mit viel Geduld, toupieren und Haarspray. Ich geb’s zu, ich spiele schon lange mit dem Gedanken, mir eine Verdichtung zu gönnen – bisher hat mich jedoch immer der Preis davon abgehalten und deswegen wurde der Entschluss auch immer wieder verworfen. Erst vor kurzem wurde ich durch Petra auf Tapes aufmerksam gemacht und seitdem freunde ich mich wieder mit der Vorstellung, Extensions zu verwenden, an.
Nichtsdestotrotz bin ich heute um Einiges zufriedener mit meiner Haarpracht, als ich es noch vor ein paar Jahren war – so vieles habe ich ausprobiert und ihr angetan: Kieselerde, dunkelbraun färben, wieder hell färben, wieder dunkel färben und am Ende wieder heller werden (und das obwohl ich eine traumhafte natürliche Haarfarbe hatte – ja, Mama, ich weiß es), mehrmals die Woche heiße Eisen benutzen und und und. Heute sieht das ganze anders aus: Ich gönne ihnen so oft es geht Pause von der Hitze, mache mir nur noch selten Locken ins Haar und verzichte auf den Fön, wenn ich Zeit habe. Obwohl es jedes Mal wieder eine Tortur ist, lasse ich mir regelmäßig die Spitzen und damit den Spliss schneiden, verwende Haargummis ohne Metallstück und versuche nicht mehr so oft den Toupierkamm einzusetzen. Und dennoch hatte ich vor etwa einem Jahr einen kleinen Rückfall – nachdem meine Haare im Winter so dunkel geworden waren, habe ich in einem übermütigen Delirium zur Drogerie-Farbe gegriffen und BAM, alles für die Katz. Trockene und stumpfe Strähnen, ein weinendes Gesicht – jedes Mal wenn ich in den Spiegel sah – und hellblondes Barbiehaupt. Zwei Wochen hat es gedauert, bis ich mich damit abgefunden und den Hut in der Öffentlichkeit abgesetzt habe – und Mister T aufgehört hat mich Malfoy zu nennen. Und jetzt? Ich bin immer noch dabei den Fehltritt zu kurieren, vertraue dabei auf regnerierende Produkte, wie zum Beispiel dem Extreme Shampoo von Redken und dem intensiven Kurbalsam von Garnier und komme nach und nach wieder meiner alten und vertrauten Haarpracht näher, bis sie hoffentlich irgendwann in der nahen Zukunft wieder ihre alte Natürlichkeit wieder erlangt. Und vielleicht wir mein nächstes Haarabenteur dann auch mal Extensions enthalten.
me-2Bhair

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2 comments

  1. Oh je von dem Haare färben kann ich ein Lied singen. Ich meinte, ich müsste mir die Haare blondieren (dabei bin ich ja eigentlich blond) und im Endeffekt habe ich jetzt, ein Jahr nach meinem geistigen Aussetzer immer noch daran zu knabbern…….

  2. Ouh man so eine Story hat glaube ich jedes Mädchen ^^ ich hatte einen Hang für krasse Farben, war auf lange Sicht ne dumme Idee. Hat jetzt so ca. 2 Jahre gedauert und ich habe 50% meines Haarvolumens verloren. Aber seit dem ich Henna benutze hat sich im Endeffekt alles zum guten Gekehrt ^^
    Liebst,
    Farina

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