Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Wir alle brauchen Heldinnen. Starke Frauen, Vorbilder und Meisterinnen ihres Handwerks. Wir brauchen den Glauben und die Hoffnung, dass alles möglich ist, egal wie viel Steine uns in den Weg gelegt werden, wie viel Menschen sich gegen einen wenden. Wir wollen sehen, dass es möglich ist, nach den Sternen zu greifen – auch wenn niemand daran glaubt oder daran zu denken wagt. Wir sehnen uns nach den Happy Ends, den guten Stories und diesem unvergleichlichen Gefühl der Freude und des Glücks, das daraus resultiert.

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Looking Back Part 4: SUB Sunday

Vor einem Jahr haben Katii und ich beschlossen, gemeinsam das Projekt „SUB Sunday #lesenmitsnott“ zu gründen und unsere Leseflaute in Angriff zu nehmen. Zeit, ein Resümee zu ziehen.

Es ist eine Tatsache, dass „Ich habe keine Zeit“ normalerweise eher für „Es hat keine Priorität für mich“ steht. Wenn ich etwas in den letzten Wochen und Monaten gelernt habe, dann ist es, dass grundsätzlich jeder von uns es selbst in der Hand hat, mit was er die 24 Stunden seines Tages füllt und welche Dinge wichtiger, welche unwichtiger sind.

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Quarter Life: When I was young

Die anfängliche Teenagerzeit war ganz furchtbar für mich. Zumindest ist der größte Teil meiner Erinnerungen daran, gespickt von schnell wechselnden Emotionen, Trauer und Einsamkeit. Ich war eigentlich nicht depressiv, hatte kaum keinerlei Gründe, traurig zu sein, einen großen Freundeskreis, war gut in der Schule und die beginnende Pubertät sorgte dafür, dass mein Körper langsam zu dem einer jungen Frau wurde. Nichtsdestotrotz ist es im Nachhinein betrachtet immer noch die für mich unangenehmste Zeit des Heranwachsens gewesen. Wie viele junge Erwachsene fühlte ich mich missverstanden. Nicht nur von meinen Eltern, auch von meinen Freunden und im Grunde genommen von der ganzen Welt.

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Looking back Part 3: Lifelover

Mit den Vorsätzen ist es doch grundsätzlich so: Wir hassen und wir lieben sie. Letzteres weil wir den unaufhörlichen Drang haben, im neuen Jahr etwas zu verändern. Den Schwung zu nutzen und am Ende als neuer Mensch in ein neues Lebensjahr zu starten. Hassen vor allem deswegen, weil wir zu 99% daran scheitern. Die ersten Wochen funktioniert es tadellos und es ist kein Problem, all das Geplante motiviert in die Tat umzusetzen. Wenige Monate später sieht das dann aber meist schon ganz anders aus, die To-Dos sind vergessen, die Motivation schwindet dahin und früher oder später stecken wir uns komplett neue Ziele – bis zur nächsten Silvesternacht. Ich habe ein riesiges Talent dafür, Vorsätze auf halbem Weg aus den Augen zu verlieren und mich zwischendurch anderen Dingen zu widmen. Es mag irgendwie kläglich klingen, ist es aber definitiv nicht. So mancher Umweg hat mich dorthin geführt, wo ich jetzt bin und das bereue ich mit 100%iger Sicherheit nicht.

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Looking Back Part 2: Storyteller

Auch wenn Silvester im Grunde genommen ein Tag wie jeder andere ist, bringt der letzte Abend des Jahres für mich doch immer wieder etwas ganz besonderes mit sich. Es herrscht ein Zauber in der Luft, wenn die Menschen sich darauf vorbereiten, das Jahr gemeinsam im Kreis der Liebsten zu verabschieden. Auch wenn sich diese Magie mit jedem Lebensjahr verändert, bleibt es dennoch immer dasselbe. Wir kommen immer noch zusammen an einen Tisch, stoßen auf die Vergangenheit und die Zukunft an und kurz vor Mitternacht steigt die Spannung beinahe ins Unermessliche. Wir schmieden Pläne, selbst wenn wir es nicht wollen, entwickeln Vorsätze, die wir aber zu unserer eigenen Sicherheit nicht immer laut aussprechen und blicken meist voller Tatendrang den kommenden 365 Tagen entgegen. Neuanfänge liegen überall in der Luft und wohin du auch blickst, du siehst Tatendrang in den Augen. Und selbst wenn es nicht das ganze Jahr überdauert, jeder Schritt zählt.

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