[Get healthy] 5 Tage OCJ Detox Erfahrung

Genüsslich nehme ich das letzte Stück meiner After-Eight-Schokolade in den Mund. Nicht healthy, nicht detox, nicht ohne Sünde. Aber ich tue dies ohne dem schlechten Gewissen, das ich nach den Feiertagen und dem gewaltigen Schlemmen mit nach Wien genommen habe: Denn nach dem zweiten Dessertnachschlag, dem dritten Glas Wein und dem vierten Raclette-Abend war ich nämlich ganz und gar nicht ohne eben jenem. Ich hab maßlos übertrieben – das gebe ich zu. Konnte gar nicht anders (wer kann das an Weihnachten schon?). Aber zurück im Alltag habe ich mich nicht mehr wohlgefühlt. Fühlte mich schlapp, ungesund, unsportlich – zurückversetzt. Deswegen habe ich mich kurz und knapp für eine Runde Detox entschieden, mit Mister T im Schlepptau.

 

Dabei habe ich mich (bereits zum 2. Mal) an den veganen 5 Tage-Detox-Plan von den Mädels von Our Clean Journey gehalten. Eine radikaler Bruch und vor allem eine Drehung um 180° Grad – wenn man das Essen von Weihnachten (Braten, Steak, Raclette, Desserts,..) und dem Plan (Kein Zucker, kein Salz, keine tierischen Lebensmittel,.. ) miteinander vergleicht. Wie es mir damit ergangen ist, habe ich euch in 5 kleinen Fragen zusammengefasst:

 

Der Vorteil von Detox?
Was ohne Frage der positivste Aspekt an diesen 5 Tagen war: Mein Ziel, damit leichter zurück zu meinem alten Lebensstil zu kommen, habe ich erreicht. Es war radikal, aber es hat durchaus Wirkung gezeigt. Ich fühle mich nicht nur viel besser, sondern bin auch umso motivierter wieder mehr Sport zu machen. Und vor allem freue mich wieder viel mehr darauf „normal“ gesund zu Essen.

 

Der Nachteil von Detox?
Hier gilt leider auch: Der radikale Schnitt. Als ich das erste Mal den Detox-Plan getestet habe, habe ich keinerlei negative Nebenwirkungen erlebt. Der Unterschied zum zweiten Mal war aber der, dass ich mich davor schon sehr gesund ernährt habe und sportlich aktiv war. Dieses Mal hatte ich vor allem mit unreiner Haut und an drei aufeinanderfolgenden Tagen auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Daumen runter.

 

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Was werde ich mir davon behalten/nicht behalten?
Abgesehen davon, das ich mich weiterhin wieder gesünder ernähren werde, möchte ich unbedingt beibehalten, neben den 2-3 l Wasser am Tag, auch viel grünen Tee zu trinken. Und 2-3 mal die Woche werde ich auch die heiße Zitrone morgens zu mir nehmen. Etwas, das ich aber wirklich nicht kann: Auf Salz und tierische Lebensmittel verzichten. Das erste was ich am Morgen nach den 5 Tagen OCJ Detox getan habe: Einen Schluck Milch genommen.

 

Was will ich nie wieder sehen?
TOFU! Wer nochmal behauptet, das dieses Zeug lecker ist, der lügt. Definitiv. Meiner erster und letzter Gedanke dazu: Es schmeckt immer noch nach Knete. Und Quinoa kann ich vorerst auch nicht mehr sehen – ich liebe Couscous und Bulgur, damit bin ich auch super zufrieden und ausgesorgt. Außerdem ist es für meinen Geschmack auf die Dauer einfach zu teuer.

 

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Tipps und Tricks?
Die gibt’s leider nicht unbedingt. Nur so viel: Wer sich vor allem wegen den Nebenwirkungen unsicher ist, der sollte wirklich darauf achten, das im Vorhinein schon viel gesünder – und nicht zu schwer – gegessen wird. Oder sich vielleicht einen Plan suchen, der nicht auch noch vegan ist (einfach mal Google fragen). Für alle Anderen: Ich kann Detox (in allen Varianten und Formen) empfehlen, aber es benötigt wirklich Durchhaltevermögen und es sollte auch nicht zu oft gemacht werden. Für mich war es eher eine Art „Notfallplan“ und auch eine Vollbremsung, nachdem ich mich während der Feiertage viel zu sehr gehen lassen habe. Ihr dürft nämlich nicht vergessen: Detox ist keine Diät! Die (vor allem auf Instagram) sichtbaren Ergebnisse nach so einer Entgiftung entstehen durch den Wasserverlust im Körper und halten auch nur so lange, wie das Detox durchgehalten wird.

 

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8 comments

  1. puh also ich stell mir das schon schwierig vor muss ich sagen!

    mich würde es zwar schon sehr reizen und interessieren, aber da muss ich mich nochmal näher reinlesen :)

    GLG Sonja

  2. Man das hört sich echt hart an. Wäre glaube ich garnichts für mich, denn ich liebe,liebe,liebe Käse & meine Corflakesschüssel mit Milch muss auch jeden morgen sein. Aber Respekt an dich, war ganz bestimmt nicht einfach!
    Liebst,
    Farina

  3. Wie genau funktioniert das bei our clean journey? Zahlt man da einfach für eine Datei auf der ein Ernährungsplan ist? Würdest du sagen dass es Sinn macht, wenn man sich eh schon sehr gesund ernährt?

    1. Also wie sie es inzwischen handhaben weiß ich nicht zu 100% – ich habe damals den allerersten Plan gekauft: habe ihnen eine Mail geschrieben, das Geld bezahlt und den Plan per Mail bekommen. Was ich mitbekommen habe, läuft es heute auch noch so, oder wenn per PayPal gezahlt wird, bekommt man ihn automatisch an diese Mail gesendet.

      Ich kann nur von mir persönlich sprechen und muss sagen, wäre mir Weihnachten nicht dazwischen gekommen, hätte ich es nicht gemacht. Es ist – finde ich – eine gute und vor allem radikale Möglichkeit, um mit „Schwung“ wieder in die (gesunde) Sache zu starten. Aber wenn du dich eh schon sehr gesund ernährst, wird es nicht viel ändern. Klar, verlierst du Wasser in der Zeit und deswegen sicher auch tw Umfang, aber das kommt ja alles wieder nach den 5 Tagen – es ist eben keine Diät – du würdest damit wahrscheinlich eher nochmal Grenzen austesten. :)

      LG,
      Chris

  4. ganz ehrlich, ich habe soviel von Detox gelesen und dem neuen Trend „des verzichtens“..
    ich gehe an diese Trends immer mit skepzis ran, weil sowas immer ganz schnell hoch und wieder runter kommt. Allerdings ist das „entschlacken“ ja nichts neues. Und ehrlich gesagt ich finde garnichtmal so schlecht. Ich bin zur Zeit auch soweit dem Fleisch einhalt zu gebieten also quasi ein „flexitarier“ zu werden.
    Ich finde deine Ehrlichkeit wirklich zu schätzen, ich habe auch einmal eine radikale DIät gemacht, ohne Kohlenhydrate und mit Milchprodukte. Ich war öffters schlecht drauf und der viele Eierkonsum hat mich wochenlang geschädigt, alles was danach schmeckte oder roch, hat mir den Magen umgedreht…

    Ich glaube ich mache das auch mal, wenn ich urlaub habe. Damit ich meine zeit besser fürs kochen „aufopfern“ kann ;))

    Drück dich <3

  5. Ich bin am überlegen, ob ich sowas mal machen soll, allerdings ist das im Moment etwas unmöglich, da ich in einer Gastfamilie lebe ;D Aber wenn die mal für eine Woche weg sind, ist das eine Überlegung wert. Allerdings habe ich echt Angst vor den Nebenwirkungen, da ich bei recherchieren zu dem Thema auf so viel Negatives getroffen bin. Aber hier gilt wohl, dass ich es einfach mal ausprobieren muss um was dazu sagen zu können :D

  6. Da lass‘ ich mich doch gleich mal inspirieren. :D Zwar mach ich eine etwas abgesoftetere, vegane Woche, aber ist ja in etwa dasselbe. ;)

    Alles Liebe, deine Lara

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