Moving Monday: Monk all in.

Ich bin kein Fan vom Januar. War ich noch nie. Auch wenn ich das Gefühl des neuen Jahres gerne einfange und die Motivation, die immer in der Luft liegt um diese Zeit, für mich und meine Pläne nutze – ich kann den Januar nicht ausstehen. Der erste Monat des Jahres sorgt gern für Chaos. Alles will neu geordnet werden: Das Leben, der Alltag, die Zukunft. Immer wieder auf’s Neue mühsam, wie ich finde. Er gleicht einem Probemonat für das Jahresabo und man versucht deswegen ohne Umschweife, alles was er zu bieten hat auch auszutesten. Dieses Jahr zieht sich dieses ganze Prozedere sogar noch durch den Februar, es scheint als würde ich mir selbst unsichtbare Steine in den Weg legen und aktuell versuche ich einfach nur diese aus dem Weg zu schaffen.

Vielleicht ist es aber auch nur die altbekannte Wintermelancholie. Das schwere und kalte Wetter überträgt sich auf Lust und Laune und mit jedem Tag, an dem die Sonne nicht schein wird es mühsamer. Und die Arbeitsmoral entwickelt sich dann ungefähr wie dieser Beitrag in einen kleinen Jammerhaufen und das macht am Ende weder euch, noch mir oder Paul Spaß. Im Gegenteil: Der Zwerg sieht mich gerade gefühlt vorwurfsvoll an, weil ich seit 2-3 Stunden auf meinen Bildschirm starre und keine Wörter finde und somit weder bei mir, noch bei meiner Aufmerksamkeit für ihn etwas vorwärts geht. Aber wir geben beide nicht auf – also mache ich das, was ich an diesem Punkt am besten kann: Ordnung schaffen. Das Chaos durch Listen und Prioritäten aufräumen. Ihr wisst, als alter Monk kann ich sowieso nicht umhin, Listen zu führen. Ich hoffe nur, dass sie mir helfen meine Motivation zu ordnen – egal ob zu meiner Arbeit als Social Media Manager, meinem Lifestyleblog oder auch meinem Buch. Ich sprudele regelrecht über vor Ideen, weiß deswegen aber auch nicht, wo ich am besten zuerst beginnen soll. Für den Blog sind 4 Beiträge im Entwurf und ihnen fehlt allen der essentielle letzte Schliff, mein Email-Postfach geht dezent über, von Dienstag bis Donnerstag bin ich im Büro und eigentlich wollte ich bis Ende dieser Woche drei neue Kapitel so überarbeitet haben, dass sie an meine Testleser gehen können. Termine und fehlende Konzepte jetzt mal außen vor gelassen. Aber wo fange ich am besten an?

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2 comments

  1. Ohje, ich kann Dir gut nachfühlen, es geht mir gerade genauso…

    Mein Tipp: den schwesten Brocken (oder den Brocken, für den Du am wenigsten Motivation aufbringen kannst) als erstes aus dem Weg räumen – und das am besten, indem Du dir ein fixes Zeitfenster steckst. Dann wirkt alles andere viel einfacher und du hast das schlimmste hinter Dir :-)

    Viel Erfolg und Durchhaltevermögen‘ :-)

    Grüsse aus Zürich,
    Manu

  2. Wie schön du die Worte einfach aussprichst, die sich in letzter Zeit in meinem Kopf angestaut haben :-)
    Der Frühling ist wirklich längst überfällig!

    Ganz viel Kraft und Erfolg,
    Anna

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