Monthly Recap – 5 out of 12

14. Juni 2018

Müde schließe ich die Tür hinter mir, begrüße den immer aufgeregten Zwerg und lege mit einem viel zu schweren Seufzer Tasche, Jeansjacke und Schuhe ab. Der Tag war gut – produktiv, aber auch anstrengend. Irgendwas aber hat an mir genagt, an meinen Kräften gezehrt und dazu geführt, dass ich mich in diesem Moment irgendwie ausgelaugt fühle, ohne wirklich zu wissen warum. Ich bin nicht schlecht gelaunt, aber auch nicht richtig gut drauf. Und ich weiß auch genau woran es gerade liegt. Es ist ein Bedürfnis, das nicht gestillt ist.

„Perhaps we should love ourselves
so fiercely, that when others
see us they know exactly
how it should be d o n e“

Eine Sehnsucht, meine Sehnsucht – die Sehnsucht nach dir. Mich in dir zu vergraben, mich fallen und den anstrengenden Tag hinter mir zu lassen. Ich möchte deinen Duft ganz tief einatmen, meine To Dos vergessen und einfach nur deine Arme um mich spüren. Meine Stärke kurz sein lassen und mich an deine klammern, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Ich will Ruhe, Geborgenheit und deine Berührungen spüren, bis ich die Augen nicht mehr offen halten kann.

Diesen Monthly Recap tippe ich eigentlich viel zu spät, sollte in wenigen Tagen eigentlich bereits der für den Monat Juni online gehen und genau diese Tatsache ist so bezeichnend für den gesamten Monat Mai – den ich im Nachhinein betrachtet beinahe liebevoll auch den „Müden Mai“ nenne. Nicht, weil ich durchgehend geschlafen hätte. Im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, ich könnte die Tage an einer Hand abzählen, an denen ich in Wien und wirklich daheim war. Das soll jetzt aber kein #mimimi-Beitrag werden (das hab ich offline schon genug getan), denn ich hab dafür auch sehr viel Großartiges erlebt, das definitiv einen Recap wert ist.

Ich bin sehr viel in der Natur draußen gewesen, habe zu Lea, Macklemore und Ace Tee getanzt, gelacht und getrunken, war zum allerersten Mal auf den Amadeus Austrian Music Awards (vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Sony Music Austria für die Einladung) und auf dem Lighthouse Festival, hab mit meiner Familie ein spontanes Wellness Wochenende in Bad Waltersdorf verbracht, tatsächlich (!) einen neuen Tisch gekauft, Geburtstage gefeiert und versucht so viel Quality Time mit meinen Liebsten wie nur möglich zu verbringen – trotz der Tatsache, dass ich kaum in Wien war.

Meistgeklickt im Mai: Egal ob du in einer Beziehung bist, alleinstehend oder irgendetwas dazwischen – jeder von uns hat mit den üblichen Vorurteilen und Schubladen zu kämpfen. Sind es in meinem Alter und einer (längeren) Beziehung die Klassiker „Wann ist es denn bei euch soweit?“, gibt es auch diese vor Klischees triefenden Fragen und Aussagen, wenn du eben Single bist.

Plan for the next

Ich traue mich gar nicht, irgendwelche Pläne für den Juni auszusprechen oder noch festzumachen – immerhin ist bereits die Hälfte des Monats vorbei. Nichtsdestotrotz gibt es zumindest die eine oder andere Sache, die noch bzw. bereits ansteht. Jetzt gerade befinde ich mich im heimatlichen Vorarlberg und feiere am Wochenende runden Geburtstag in der Familie, drücke meine Lieblinge hier mal wieder und schaffe es hoffentlich auch an den Bodensee (der Wettergott hat es scheinbar gut mit mir und dem Ländle gemeint). Ganz dick im Kalender ist dann das nächste Wochenende markiert, welches ich zusammen mit besten Freunden (und natürlich Paul) in Stegersbach verbringen werde (ganz große Liebe und Vorfreude hierfür), kurz davor geht es auch noch beruflich in die Steiermark. Und zweimal Zwinkern später ist der Juni bereits zuende…

Soundtrack des Sommers

Eine Tatsache, die ich seit Wochen feiere: Der Sommer ist in Österreich angekommen und damit auch alle meine liebsten Vorteile dieser Jahreszeit. Ihr wisst, ich bin ein absolutes Sommerkind und zu einem perfekten Tag gehört definitiv Wärme und ganz viel Sonnenschein – was sich auch dementsprechend auf meine momentane Musikauswahl auswirkt, aber hört selbst:

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