Monthly Recap – 4 out of 12

15. April 2018

Es ist 2010. 19 Jahre, den Schulabschluss habe ich in der Tasche und dennoch keine Zeit es ausgiebig zu genießen, mir bewusst zu werden wohin ich wann will. Also packe ich meine sieben Sachen und folge meinen Freunden nach Innsbruck. Ich starte mein Germanistik Studium, ohne wirklich zu wissen, was mich erwartet – aber ich will es einfach durchziehen. Obwohl ich von Zuhause ausgezogen bin, fühlt es sich nicht unbedingt wie ein neuer Lebensabschnitt an. Wie auch, wenn ich immer noch mindestens 3 Tage in der Woche in Vorarlberg verbringe. Die Wahrheit: Irgendwie bin ich noch zu sehr an die Heimat gebunden, eigentlich noch nicht bereit richtig mit was Neuem zu starten und die Zeit in der neuen Stadt zu genießen.

2012, ich bin 21 und gerade dabei nach Wien zu ziehen. Hals über Kopf und auf den 23. Blick habe ich mich in die Stadt verliebt und alle Hebel in Bewegung gesetzt, noch während meines laufenden Bachelorstudiums nicht nur die Universität, sondern auch mein Zuhause wechseln zu können – habe dabei sogar in Kauf genommen, dass ich ein Semester verliere. Aber das ist egal: Ich will so unbedingt nach Wien, das ist es mir absolut wert. Ich will ja sowieso noch anschließend meinen Master machen, da fällt das eine Semester nicht auf.

Jetzt ist es 2018, ich bin 27 und bin vor wenigen Monaten in meine neue Wohnung gezogen. Meinen Master habe ich nie beendet, wie sinnvoll mein Bachelorstudium für meine jetzige Arbeit ist, sei dahingestellt (sorry, Mom). Ich bin seit 2 Jahren Hundebesitzerin, selbstständig als Bloggerin, mache zusätzlich Social Media und bin in vielen Dingen ein klischeehafter Single. Ich bin immer noch verliebt in Wien (auch wenn ich schon mit anderen Städten ganz leicht geliebäugelt habe), auch wenn ich es inzwischen viel mehr genieße regelmäßig Stadtflucht zu betreiben. Ich kann mich der Begeisterung immer noch von einer Sekunde auf die andere hingeben – es dauert maximal einen Wimpernschlag, um einer neuen Idee komplett zu verfallen. Mein aktuelles Lieblingsprojekt: Wandern, laufen, raus in die Natur gehen (mit Hund natürlich) und so viel Sonne wie möglich aufsaugen.

Spring is in

Ich kann es selbst kaum glauben, aber in Österreich ist tatsächlich der Frühling angekommen und sind wir mal ehrlich: Im Frühling ist alles besser (das wird am Ende nur durch den Sommer getoppt). Egal ob beim Flanieren durch die Straßen Wiens, den ersten Sommerspritzer am Donaukanal, die Gassirunde früh Morgens im Prater oder Abends durch das Grätzl, das Autofahren mit offenem Dach und und und. Ich bin wie ihr wisst generell ein ganzjähriges Wien-Fangirl, aber die Stadt hat nochmal ihren ganz eigenen Charme, wenn die Temperaturen die 15 Grad Marke überschreiten und man die Winterklamotten endlich in den Keller einbuchten kann.

Highlights der letzten Zeit

Ich glaub die letzten 10 Tage waren mitunter – nicht komplett durchgehend, aber fast- welche von den Schönsten und Besten und gleichzeitig Anstrengendsten überhaupt. Dabei ist gar nichts richtig aufregend Anderes passiert: Ich war zusammen mit Freunden unterwegs (angefangen vom Steiermarkdorf beim Rathausplatz in Wien, über den Klassiker Donaukanal am Abend, bis hin zu einem spontanen Lauf auf der Jubiläumswarte), hab wieder mehr Zeit mit meiner Familie verbracht, die Straßen Österreichs mit meinem MINI unsicher gemacht (können wir kurz mal darüber sprechen, wir furchtbar der Verkehr in der Stadt Salzburg ist?) und den Zwerg bestmöglichst beschäftigt (hab ich erzählt, dass er jetzt High Five kann?). Übrigens: Meine Orchidee lebt immer noch.

Favorite Tunes

Plan for the next

Meine Motivation behalten, endlich einen verdammten Tisch kaufen, meinen Balkon aufbereiten und nochmal einen privaten Abstecher nach Salzburg machen (dieses Mal mit Hund). Und mich ansonsten generell derzeit etwas mehr auf mich selbst konzentrieren.

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