[Over the world] Making of Harry Potter

 

„The stories we love best do live in us forever, so wether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.“ – JKR

 

Ich war in der Grundschule, als ich zum ersten Mal mit Harry Potter in Verbindung kam. Schon damals war ich ein verrückter Bücherwurm – die Vorliebe für das geschriebene Wort wurde mir geradewegs in die Wiege gelegt und anno dazumal war ich stolze Besitzerin meines allerersten Bibliotheksausweises. Unzählige Male jammerte ich meiner Mama so lange die Ohren voll, bis sie mit mir zu dieser kleinen Bibliothek fuhr – die für mich ein riesiger Ort voller Fantasie war – und ich so das nächste Buch verschlingen konnte. Und genau an diesem Ort ist es geschehen.
Stirnrunzelnd stand ich vor dem Bücherregal für Kinder ab 12 Jahren (in dieser Sache war ich nämlich alles andere als ein Spätzünder) und ärgerte mich darüber, dass es immer noch keinen neuen Band in der Anastasia-Reihe gab und versuchte deswegen passenden Ersatz zu finden. Und da stach mir ein grüner Einband ins Auge, den Titel in stechendem Gelb gehalten, genau zwei Wörter: Harry Potter. Und das war mein persönlicher Anfang von etwas Großem, Magischem. Ab diesem Zeitpunkt war es um mich geschehen. Seitdem bin ich ein sogenannter „Potterhead“ der Sonderklasse – tausende Stunden habe ich in den Gängen von Hogwarts verbracht, literweise Tränen für Sirius, Dumbledore, Dobby und noch viele mehr vergoßen und mit den Weasley-Zwillingen über ihre Witze gelacht. Aber das Wichtigste und für mich persönlich Bedeutendste, was mir JKR gegeben hat – das Geheimnis meiner Begeisterung für diese Geschichte, um das keiner weiß -, ist die Inspiration. Plötzlich habe ich zu schreiben begonnen. Fanfictions, Drehbücher, Kurzgeschichten, ich war nicht mehr zu halten. Und ich habe nicht mehr damit aufgehört.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass der Besuch der Warner Bros. Studios in England für mich nicht nur Pflicht, sondern vor allem das absolute Highlight war. Zu sehen, wo die Geschichte über „the boy who lived“ zum Leben erweckt wurde, brachte mein Herz zum Rasen und ließ mich unglaublich sentimental werden – auch wenn ich die ein oder andere kleine Träne vor Mister T versteckt habe, während ich durch die große Halle und den Gemeinschaftsraum geschritten bin.
Die Warner Bros. Studios Tour war meiner Meinung nach wirklich jeden Cent werden und wenn ich jetzt daran zurückdenke, dass wir es beinahe nicht geschafft haben, Tickets dafür zu bekommen, rutscht mir das Herz glatt wieder in die Hose. Denn ihr bekommt alles zu sehen, von den echten Kostümen, zu den ganzen richtigen Schauplätzen, bis hin zu den in den Filmen verwendeten Requisiten. Da schlägt das Potterhead-Herz sofort höher und bei dem Gedanken zurück an diese Tour, werde ich sofort wieder wehmütig. Und sollte es auf dieser Welt wirklich Jemanden geben, der die Welt von Harry, Ron und Hermine noch nicht kennengelernt hat, der sollte das jetzt unbedingt noch nacholen und die Magie selbst erleben. Vielen Dank für die Inspiration, Joanne K Rowling.

harry010

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13 comments

  1. Ich verstehe dich total! Ich bin auch seit der ersten Stunde ein wahrer Harry Potter Fan.
    Immer wenn es Harry Potter im Fernsehen spielt, muss ich ihn sehen bzw. aufnehmen (obwohl ich alle DVD´s zu Hause habe) Es ist einfach eine tolle Welt in der ich gerne manchmal abtauche. Auf jeden Fall muss ich auch das Studio besuchen. Kann es kaum erwarten.
    LG Jacqueline

  2. Ich bereue es immer noch SO sehr, dass ich bei meinem London-Trip nicht dahingegangen bin >___<“‘ Hab vor paar Wochen bereits einen Post darüber gesehen und jetzt auch noch die Bilder bei dir …

    es sieht einfach toll aus :’D …

  3. Kann ich fast haargenau so unterschreiben. Hab da am Anfang bei der Tour in dem Kinosaal gesessen, bei den Rückblicken fast geheult und mit allen den Atem angehalten als die Leinwand hochging. Das war einfach für uns hartgesottene Fans zu viel. :)

    Aber ich finde es immer wieder toll, welchen grandiosen Einfluss die Rowling mit ihren Büchern bei den Lesern hinterlassen hat. Sie ist wirklich ein gutes Vorbild für jeden, der auch gerne schreibt :)

    Liebe Grüße
    Tina

  4. Oh soooo ein toller Beitrag! Bin auch ein großer Harry Potter Fan. Bei mir hat das Abenteuer Lesen auch in der kleinen Bücherei in meinem Schulort angefangen. Hab alle Penny-Bücher verschlungen ;-)
    Wenn ich mal in England bin muss ich auch unbedingt in die Warner Bros. Studios!

  5. Oh oh toll! So wie es aussieht komme ich dieses Jahr auch noch genau da hin! Ein Traum für mich, und deine Bilder machen das Fernweh dahin noch schlimmer. Oder steigern eher die Vorfreude!
    <3

  6. Toller Post!
    Im April diesen Jahres war ich auch dort – ein wahr gewordener Traum <3
    Das Tolle an Harry Potter ist, dass man nicht nur eine Geschichte erlebt sondern in einer Welt lebt und jedes Mal, wenn man die Bücher von Neuem liest, fallen einem neue Dinge auf.
    Hast du das Butterbier probiert? :)

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