[Over the World] London 2014

London stand schon immer ganz oben auf meiner „Must-Travel“-Liste – umso größer war meine Freude als Mister T und ich anfang dieses Jahres beschlossen, die Geburtsstätte von Potter, Bond und Queen Elizabeth endlich selbst zu erkunden. Ihr müsst wissen, ich habe eine nicht ganz so kleine Schwäche für die Briten: die Geschichte, die Royals, Rowling oder schlicht und einfach die englische Sprache haben es mir von Beginn an angetan. 5 Tage und 4 Nächte haben wir im Zentrum Englands verbracht, unzählbar viele Kilometer hinter uns gebracht und so viele Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und historische Momente gesehen wie in dieser Zeit (und mit unserem Budget) nur möglich waren. Und wer übrigens einmal gesagt hat, dass es in London grundsätzlich nur regnet, hat eindeutig gelogen: Keinen Tropfen haben wir in diesen 5 Tagen abbekommen und die eingepackten Pullover und den Regenschirm mussten wir täglich gegen leichte Shirts und Sonnenbrille eintauschen.

 

WHERE TO STAY
Während wir ziemlich schnell einen günstigen Flug nach London gefunden haben, stellte sich die Suche nach einer preiswerten, aber wenn möglich trotzdem sauberen und zentralen Unterkunft als eher schwierig heraus. Jeder weiß: London ist ein teures Pflaster und wenn man keine kleine Ewigkeit mit Ubahn fahren verbringen möchte, kann das Budget dafür schnell in die Höhe schießen.  Schließlich sind wir dank den Tipps von Freunden und durch weitere Umwege beim B&B Wynfrid House gelandet und damit waren alle Anforderungen erfüllt: Durch die Renovierung im letzten Jahr war alles neu und schön gestaltet, es wurde jeden Tag gründlich gereinigt und in wenigen Gehminuten konnten wir die Ubahn oder auch die Towerbridge erreichen.

 

WHAT TO SEE
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: Ich liebe es einfach Dinge zu organisieren und zu planen. Deswegen wurde auch für London ein Timetable erstellt und im Vorhinein online Tickets gekauft. Damit wurden insbesondere unsere Nerven und viel Zeit gespart. Madame Tussauds, das London Eye und der London Dungeon kamen als Kombi-Ticket, für das House of Parliaments konnten wir uns bereits vorher einen festen Zeitpunkt aussuchen und auch alle anderen Sehenswürdigkeiten bekamen dadurch ihren fixen Platz in meinem Plan. Was ihr euch unbedingt ansehen solltet: Camden Market (und wie auch mir geraten wurde, bestenfalls mit leerem Magen!), den Hyde Park und das House of Parliament. Worauf ich verzichten würde: Das London Eye! Große Enttäuschung unsererseits, ist es doch von außen betrachtet viel eindrucksvoller als von innen oder auch oben. Trotz Ticket mussten wir etwa 45 Minuten anstehen (in brütender Hitze) und am Ende sitzt man in einem Glaskasten, der durch schmutzige und gebogene Scheiben jede Chance auf ein schönes Panoramabild nimmt. Etwas mehr hatte ich mir auch von Madame Tussauds erwartet, wobei meine Freude hier besonders durch die Chamber of Screams getrübt wurde, durch die mich Mister T gezwungen hat.

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WHERE TO EAT
Ohh das Essen. Ich war auf alles vorbereitet, vor allem aber auf hohe Rechnungen und viel Fett. Glücklicherweise wurden meine Erwartungen hier enttäuscht und wir haben bereits am ersten Abend ein tolles Pub nahe der Towerbridge entdeckt, dass wirklich preiswert und trotzdem weltklasse war und somit zu unserem Stammsitz in dieser Woche wurde. Allein die Vielfalt des Camden Markets hat dies übertroffen: Egal ob asiatisch, italienisch, mexikanisch oder türkisch – hier findet ihr alles, was euer Herz begehrt und noch mehr!


WHERE TO SHOP

Von Anfang an habe ich mir ein Shopping-Verbot für unsere Reise auferlegt. Zumindest in Bezug auf alles, was außerhalb der Souvenirshops liegt. Weder die Oxford-Street, noch Harrods konnten mich in Versuchung führen. Und dann waren wir im bereits umschwärmten Camden Market und wo ich nur hinsah, sah ich all das, was ich ständig auf Pinterest pinne, auf Tumblr reblogge und auf Instagram herze. All das, was wir in Österreich sonst nur via Ebay von dubiosen China-Shops oder Etsy mit horenden Versandkosten ersteigern können. Und ich wurde kurz schwach, ich geb’s zu. Aber sogar Mister T meinte stolz, dass sich meine Schwäche im Rahmen gehalten hat und ich öfters den sehnsüchtigen Blick, als meine Geldtasche hervorgeholt habe. Am Ende war mein Koffer vor allem mit allerhand Klischee gefüllt: Schneekugeln, Anhänger, Gifts für Freunde und Familie und ein klassischer I <3 London-Pullover durften mit. Na geht doch, oder?

 

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4 comments

  1. London ist toll. Ich war jetzt beruflich so oft da und man müsste meinen, ich kenne mich dort aus – aber ich glaube selbst sechs Wochen am Stück würden nicht ausreichen, um dort ein Feeling für alles zu bekommen.

    Groetjes
    Vreeni

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  2. Das mit dem London Eye ging uns genauso. Alles in allem klingt dein Urlaub wie unserer – wundert mich, das wir uns in London gar nicht über den Weg gerannt sind :D hatte auch tierisches Muffensausen vor dem Dungeon, aber da war die Scream-Abteilung bei MT bedeutend schlimmer irgendwie :)

    LIebe Grüße
    Tina

  3. Deine Bilder bringen mich zum lächeln :))) war vor einnigen Monaten auch erst in London gewesen und jetzt kommen gerade wieder so viele Erinnerungen hoch :D

    Ach ich wünschte ich hätte auch Ratschläge bekommen, bei der Hotelsuche in London war ich wirklich fast am verzweifeln gewesen. So teuer, aber unklar wie der Zustand des Hotels ist. Haben mit Glück eine eingermaßen gutes Hotel in nicht zu weiter Ferne gefunden.

    Muss dir bei dem Punkt zustimmen, dass bei Madame Tussauds ruhig auf den Chamber of Screams verzichtet werden können.

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