Fitnesscenter in Wien

Lange ist der letzte „Get healthy“-Beitrag her und vieles hat sich in der Zeit getan: Ich habe die Motivation verloren und wieder gefunden, verschiedene Work-Outs getestet und wieder aufgegeben, mit dem Gedanken ans morgendliche Joggen gespielt und mich dann doch für die Schokolade zum Frühstück entschieden. Habe mich dem Detox für 5 Tage verschrieben und war am Ende froh, wenn es wieder vorbei war. Ihr seht: Ich habe die typischen Phasen der nicht ganz so Sport-motivierten Frau durchgemacht, aber wo stehe ich jetzt? Man könnte fast sagen: Eher wieder am Anfang. Nicht was die Kondition und den Willen betrifft, aber die Art und Weise. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, als ich euch ein Feedback zu meinem damaligen Fitness-Studio und vor allem mich damit zufrieden gab. Jetzt, zwölf Monate später, weiß ich: Das muss ich nicht. Also habe ich im April mein Abo gekündigt und mich zusammen mit Mister T und meinem Dad auf die Suche nach einem guten – wenn nicht perfekten – Ersatz gemacht. Und gefunden.
Fitness-Tipps Over the top
Nachdem vor nicht allzu langer Zeit das McFit-Studio in der Lugner-City eröffnet wurde, und ich durch Nina’s Bilder und Berichte ziemlich beeindruckt war, fand das erste Probetraining dort statt. Auf den ersten Blick wurde mein virtueller Eindruck nicht enttäuscht: Alles neu und modern eingerichtet, im Loft-Stil gehalten und nicht nur mit den Standart-Geräten ausgestattet. Der Preis auch hier unschlagbar: Mit 20 € im Monat kann in jedem McFit der Welt trainiert werden. In der Umkleide angekommen, wurde meine Euphorie doch etwas getrübt: Die Umkleide ist im Verhältnis zum Trainingsbereich ziemlich klein gehalten und wenn man, so wie wir, zu Stoßzeiten ins Fitnesscenter geht, taucht hier schon das erste Manko auf. Nächstes: Das Warten im Trainingsbereich. Es gibt zwar sehr viel Geräte und was ich von Nina & Co weiß, ist es zu anderen Zeiten wie leer gefegt, aber um 18:00 Uhr war es wirklich sehr, sehr voll. Das mussten wir auch anschließend bei den Duschen feststellen. Somit war das McFit zwar noch auf unserem Radar, aber nicht an erster Stelle.Anschließend trauten mein Dad und Ich uns an das Speedfit Wienerberg heran. Wir waren begeistert! Alles neu, alles sauber und selbst zu Stoßzeiten nicht überfüllt. Eine große Umkleide, saubere Duschen und auch hier liegt der Preis bei ca. 20 € im Monat. Das große Aber: Das Speedfit ist zwar eine Kette, agiert jedoch unabhängig voneinander, d.h. man kann nur das Fitness-Center nutzen, bei dem der Vertrag abgeschlossen wurde – und um schnell eine Stunde Sport zu machen, ist der Wienerberg leider zu weit entfernt von unserer Wohnung.


Nachdem also die drei „Diskont-Fitnesscenter“ quasi aus dem Rennen waren, habe ich mich auf die Suche nach den „privaten“ bzw. „normalen“ Gyms in Wien gemacht. Und davon gibt es jede Menge in Wien. Von John Harris über das Bodystyle bis hin zum Holmes Place oder dem „Simma fit“. Mein größtes Problem dabei? Es finden sich leider kaum Fitnesscenter, die ich mir als Student ohne Probleme leisten kann UND auch von der Leistung her etwas besonderes bieten und top sind. Zumindest bis auf eines: Letzten Dienstag haben wir uns an die „Körperstadt“ gewagt. Ergebnis: Vollends begeistert! Es ist nur vier Straßenbahnstationen von unserer Wohnung entfernt, führt unglaubliche Geräte, ist sehr sauber und geräumig und vor allem: Leistbar. Da die Körperstadt eine Kooperation mit der Uni hat, liegt der Preis für 12 Monate Mitgliedschaft bei 350 € und dazu kommt: In den Ferien kann das Abo einfach pausiert werden. Für mich das perfekte Fitnesscenter hier in Wien – und wo trainiert ihr so?

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2 Comments

  • Kathi
    3 Jahren ago

    Wie cool! Sowas gibt es hier in Nürnberg leider nicht :(
    In Dänemark an der Uni hatten wir unser eigenes internes Fitnesstudio, das mit 12 Euro absolut Studenten-Geldbeutel freundlich gewesen ist. Da könnten die deutschen Unis sich mal ne Scheibe von abschneiden…

    Viel Spaß beim trainieren (und Eis essen :D)
    Kathi

  • Hani
    3 Jahren ago

    Ahh ich finde es ziemlich interessant zu wissen wie die Fitness-Center so voneinander unterscheiden. Ich bin seit Längerem bei einer Fitnesskette – Fitstar – und zahle auch nur 17€ / Monat. Aber was mich total stört ist, dass es zu bestimmten Zeiten einfach zu voll ist. Deshalb vermeide ich es nachmittags hinzugehen und stattdessen – Vorlesungen sei dank – entweder ganz früh hinzugehen oder vormittags / mittags. Dann ist es dort auch recht übersichtlich und man kommt direkt an die Geräte ran. Am Anfang fand ich es umständlich, aber die eine Filiale ist direkt bei mir in der Nähe und seit einigen Monaten gibt es in den anderen Filialen sogar Kurse wie Zumba und Kickboxing, weshalb am Ende das Preis-Leistungsverhältnis wieder die Nachteile aufwiegelt.

    Ansonsten würde ich das eine Fitness-Club nahe der Uni direkt in der Innenstadt oder das Miss Sporty noch in Betracht ziehen :)

    Freue mich dass du und dein Dad noch den Fitness-Center für euch gefunden habt :D ! Fröhliches Sporteln ^-^ !

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