[Get healthy] FitInn Wien

Auch wenn ich (und viele Andere definitiv auch) mein Leben als Student liebe, gibt es etwas darin, was des Öfteren angesagt, aber dennoch ungeliebt ist: Abstriche machen. Es bleibt nun mal doch ein Wunschtraum, dass man für’s Lernen bezahlt wird und (jeder) Student ein Leben in Glanz und Gloria führen kann. Damit jedoch nicht auf alles verzichtet werden und das Gesparte für Dinge, die irgendwie selbstverständlich sind, ausgegeben werden muss, gibt es inzwischen in grundsätzlicher jeder Sparte eine low-budget-Alternative, die besonders mein kleines, aber feines Studentenbudget erfreut. So auch im Bereich Fitness.
[Off: Das ist meine persönliche Meinung zum Fitinn Fitnesscenter, ich war noch nie in einem anderen Fitnesscenter, deswegen habe ich leider keine Vergleichsmöglichkeiten]
Obwohl mir die Klitschko-Brüder äußerst sympathisch sind, habe ich mich dennoch gegen die McFit- und für die Fitinn-Studios entschieden. Zum einen wurde ich durch Mister T „angeworben“ (der wiederum von einem Freund dazu gebracht wurde), zum anderen bestach das Fitnesscenter durch die hohe Anzahl der Studios (in Wien gibt es über ein Dutzend Standorte) und die Nähe/Erreichbarkeit zu unserer Wohnung.
Ein paar Fakten
Der absolute Pluspunkt: Der Preis, der bei unglaublichen 19,90 € im Monat liegt und damit eigentlich für jedermann erschwinglich ist. Dabei erhält man das absolute Basispaket, was soviel bedeutet wie: Du kannst rein, die Garderobe (ohne Schloss!) und jedes Gerät solange benutzen wie du möchtest (zumindest von 06:00 bis 24:00 Uhr). Daneben gibt es noch zusätzliche Abos, die dir Zugriff zu einem Personaltrainer, Solarien, Getränkebar, etc. geben. Die Dusche kostet, soviel ich weiß, 0,50 € für fünf Minuten – mehr zu den jeweiligen Angeboten findet ihr aber auf der Homepage.
Weiterer Pluspunkt: Es gibt in jedem Studio einen separaten Frauenbereich. Wenn wir ehrlich sind, gibt es nicht viele Damen, die sich gern beim Sport (in meinem Fall: Schnaufen, Schwitzen und beinahe verdursten, wenn die Wasserflasche zu früh leer ist) zusehen lassen. Ich pfeife meistens darauf, ob mir Jemand beim glorreichen (oder auch versuchten) Besteigen des Konditionsbergs zusieht, aber immerhin hätte ich im Fall der Fälle die Möglichkeit zu verschwinden und meine Ruhe zu haben.
Letzter (minimaler) Pluspunkt: Meine Follower auf Facebook, Instagram und Twitter haben es schon deutlich zu spüren bekommen: Ich liebe die motivierenden Werbesprüche. Da kommt einfach nichts ran.
Ärmel ist ein dehnbarer Begriff.
Erster Minuspunkt: Es hat leider nicht jedes Studio denselben Standard. Ich besuche zwei verschiedene Studios, wobei eines in die Kategorie annehmbar gehört und das Zweite (welches ihr auch auf den Bildern zu sehen bekommt) die Note Gut von mir bekommen würde.
Zweiter Minuspunkt: Leider sind viele Menschen einfach faul (nicht in Sachen Sport, den betreiben sie mit Vorliebe, bis das Oberteil eine andere Farbe angenommen hat). Besonders in Sachen Hygiene. Grundsätzlich gilt, kein Training ohne Handtuch und richtige Schuhe. Dazu kommt, dass jedes Cardiogerät nach dem Gebrauch mit Desinfektionsmittel gereinigt werden sollte. Leider nimmt das aber nicht jeder so genau, deswegen habe ich mir angewöhnt, das Gerät auch vorher kurz zu reinigen.
Manche geben sich die Kante. Andere machen sich zu einer. 
Natürlich sind diese billigen Fitnesscenter-Ketten kein Wellnesstempel und hätte ich das Geld übrig, würde ich ziemlich sicher ein anderes Studios suchen, dass mir mehr bieten kann. Aber jetzt und vor allem als „Anfänger“ ist es genau das Richtige für mich, deswegen kann ich es auch ohne ein schlechtes Gewissen zu haben weiterempfehlen. Denn was mir persönlich besonders wichtig war: das genug Geräte vorhanden sind, es sauber und vor allem bei mir in der Nähe ist, da ich prinzipiell nicht im Studio dusche (ich brauche schon fünf Minuten um die richtige Temperatur des Wassers einzustellen), sondern die paar Minuten nach Hause laufe und dann meinen eigenen Wellnesstempel genieße.
Wenn du schon strandest, dann nicht als Wal.
Ich wurde auch noch nie dumm angemacht o.ä.. Erst als ich mit der großen DSLR dastand, hat mich ein netter Herr neugierig gefragt, was ich da mache und das auch nur, weil er selbst Hobbyfotograf war. Dadurch wurde ich dann aber so aus dem Konzept gebracht, dass ich vom Innenraum leider nur ein Foto geschossen habe.
Ich hoffe ich konnte euch damit einen kleinen Einblick geben, wenn ihr noch mehr erfahren möchtet: einfach über Facebook oder hier nachfragen.

 

Related Posts

4 Comments

  • Vanessa Pur
    4 Jahren ago

    Sieht sehr gut aus und wichtig ist wohl einfach die Motivation und das es einem wirklich Spaß macht – egal wo.

    Liebe Grüße aus München,

    Vanessa
    http://www.pureFASHION.tv

  • Elisabeth-Amalie
    4 Jahren ago

    Das ist ein schöner Einblick. Danke für den Tipp. =)

    hier geht’s zu meinem Blog ♥

  • Misscherryblood
    4 Jahren ago

    Ich finde es echt toll das du das mit dem Sport so durch ziehst, ich kann meinen inneren Schweinehund leider noch nicht richtig überwinden. Werde jetzt aber auf jeden Fall öfter bei dir vorbei schauen und mich motivieren lassen :)

    Liebste Grüße, Vanessa! :)

    Und danke für dein nettes Kommentar. :)

    http://www.misscherryblood.blogspot.de

  • Chri Si
    4 Jahren ago

    heii .. Fit inn .. ich hab schon sooo oft überlegt dort hinzugehen ( in Graz eben ; ) ) .. Danke für diesen hilfreichen Post ; )

Leave A Comment