Over the top by Chris http://c-overthetop.net Over the top by Chris. Österreichs größter Storyblog. Sun, 18 Feb 2018 21:39:05 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 http://c-overthetop.net/wp-content/uploads/2017/07/cropped-favicon_overthetop-blog-32x32.png Over the top by Chris http://c-overthetop.net 32 32 Monthly Recap – 2 out of 12 http://c-overthetop.net/monthly-recap-2-out-of-12/ http://c-overthetop.net/monthly-recap-2-out-of-12/#comments Sun, 18 Feb 2018 21:34:55 +0000 http://c-overthetop.net/?p=9643 Seit 2 Wochen bin ich wieder in Wien und langsam, aber sicher komme ich wieder in meiner Routine an. Langsam. Um dem Ganzen ein bisschen unter die Arme zu greifen und irgendwie auch als eine Art Hommage an meinen Sonntagsfüller, der eigentlich ewig Bestand von Over the top by Chris war, habe ich beschlossen wieder einen Recap –

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Seit 2 Wochen bin ich wieder in Wien und langsam, aber sicher komme ich wieder in meiner Routine an. Langsam. Um dem Ganzen ein bisschen unter die Arme zu greifen und irgendwie auch als eine Art Hommage an meinen Sonntagsfüller, der eigentlich ewig Bestand von Over the top by Chris war, habe ich beschlossen wieder einen Recap – eine Art Life Update, nur eben auf meine Art und Weise – einzuführen. Vorerst mal monatlich, um selbst etwas herum zu experimentieren und auszuprobieren, anzupassen und zu sehen wie es sich entwickelt. Seid ihr dabei?


In Kombination mit der Reise nach Kambodscha – an den Beiträgen und dem Video dazu arbeite ich gerade voller Inbrunst und Sehnsucht – habe ich im Januar und Anfang Februar irgendwie Winterschlaf gehalten. Vor allem habe ich mir (zu viele) Gedanken gemacht, was ich in diesem Jahr machen will, was im letzten Jahr passiert ist und vorangegangen, was nicht so gut geklappt hat und immer noch auf der To-Do-Liste steht und ich endlich abhaken will. Ich habe es echt sehr langsam angehen lassen, das neue Jahr und mich absichtlich auch online etwas mehr zurückgezogen. Noch habe ich keine großen Pläne und Konzepte entwickelt, aber es wird – im Großen und Ganzen will ich mich vor allem wieder mehr auf das Schreiben konzentrieren, die persönlichen Texte und – wie sollte es auch anders sein – mein Buch und auch wieder mehr auf die alltäglichen Beiträge, Updates aus dem Leben.

 

Zuhause sind die Menschen in meinem Leben, die tapsenden Geräusche von Pauls Pfoten, die ersten Sonnenstrahlen im Frühling, das glorreiche selbstveranstaltete Konzert im Auto.
Zuhause, das ist ein Gefühl.

Wohnung & neues Grätzl

Nachdem ich jetzt doch auch wirklich endlich Zeit hatte in der neuen Wohnung anzukommen, geht es auch mit dem Einrichten voran – zumindest besitze ich endlich wieder eine Couch! Alles in allem stehen die grundlegenen und lebensnotwendigen Basics bereits, aber die Ecken sind doch noch voller Chaos und Kartons und am Feinschliff fehlt es definitiv. Aber es wird und dann gibt es auch endlich mal etwas zu sehen. An sich fühlte ich mich von der ersten Nacht an unglaublich wohl, besonders auch im neuen Bezirk – wer hätte gedacht, dass mir Rudolfscrime gar nicht so fehlen würde?

Gefeiert

Gerade erst gestern: Meinen bevorstehenden 27. Geburstag (auch wenn es locationtechnisch ein kleiner Reinfall war, ganz im Sinne von ‚Ich bin zu alt für diesen Scheiß‘). Das Mara mich gezwungen hat samstags um 8 das Bett zu verlassen und mit Paul den Prater unsicher zu machen – und der Zwerg nicht nur voller Freude, sondern auch mega brav war (talking to you, Hundebesitzer dieser Welt). Außerdem: Das Wohnzimmer-Rooftop-Konzert von Nico Santos – er hat nicht nur eine unglaubliche Stimme, sondern ist auch sehr sympathisch. Und immer noch meinen MINI Clubman*, der mich jetzt seit etwas über einem Monat begleitet und mit dem ich die Straßen Wiens unsicher machen darf.

Und eingekauft

Möbel – wie sollte es auch anders sein? -, ein wenig (mehr) bei Mango, ein wenig viel (mehr) bei H&M, jede Menge Zeug für die Küche (und dabei entdeckt, dass ich irgendwie immer noch ein paar Sachen brauche – wieso fällt einem das erst immer zuhause auf?) und nach zwei Wochen habe ich es dann endlich auch mal geschafft einen etwas größeren Lebensmitteleinkauf zu machen und den Kühlschrank zu füllen (der zwar katerbedingt heute nicht mehr ganz so voll ist, aber immerhin).

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Dieses bescheuerte Herz http://c-overthetop.net/dieses-bescheuerte-herz/ http://c-overthetop.net/dieses-bescheuerte-herz/#respond Fri, 16 Feb 2018 19:03:07 +0000 http://c-overthetop.net/?p=9636 „Das ist keine gute Idee.“
„Worte können viel anrichten, das weißt du.“
„Du verrennst dich da in was.“
„Das macht einfach keinen Sinn.“

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„Das ist keine gute Idee.“
„Worte können viel anrichten, das weißt du.“
„Du verrennst dich da in was.“
„Das macht einfach keinen Sinn.“
„Pass auf dich auf, du lehnst dich weit aus dem Fenster raus.“

„Du trägst dein Herz auch eher auf der Zunge, oder?“ – steht dort, schwarz auf weiß. Ohne, dass ich damit gerechnet hätte und ich denke zum ersten Mal wirklich darüber nach. Bis vor Kurzem, dachte ich eigentlicht immer, mich nicht für eine Seite entscheiden zu können – Herz oder Kopf, Kopf oder Herz. Wen interessiert’s? Am Ende sagt mir der Kopf wie unvernünftig es eigentlich ist, dem Impuls, dem Gefühl und dem Herz nachzugeben – und dennoch, die Wahrheit ist: ich liebe es viel zu oft unvernünftig zu sein. Ich bin ein Herzmensch. Ich steh auf das Gefühl, das Herzklopfen, welches eigentlich keinen Sinn ergibt. Ich weiß ganz genau, dass ich mir mit dieser Einstellung die Finger verbrennen kann, vermutlich oder eher sicher mehr als nur einmal. Es ist in der Vergangenheit schon passiert und, um bei der Wahrheit zu bleiben, ich war gerade dabei es wieder zu tun. Und manchmal wünschte ich mir, ich würde weniger fühlen – aber ich bin eben doch eine Person, die in erster Linie von Emotionen geleitet wird und nur nebenbei an mögliche Konsequenzen denkt. Ich trage mein Herz auf der Zunge, sag direkt was ich denke und empfinde. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Leicht verbrannte Finger sind die eine Sache, ein verwundbares Herz die andere.

Vernunft wird vom Kopf gesteuert,
das Herz reagiert wie ein Impuls.

Die Sache ist im Endeffekt aber die: Ich finde es verdammt gut, dass ich so bin. Dadurch habe ich schon den einen oder anderen eigentlich unmöglichen Sprung gewagt, bin viel zu tief gefallen, aber auch immer wieder geflogen, habe mich voller Inbrunst für Menschen, Vorhaben und andere Dinge begeistert, mich verliebt und gestritten, euphorische Pläne geschmiedet und mit anderen mitgelitten. Mein Herz, das ist es was mich wirklich ausmacht – der Kopf gibt am Ende nur die Rahmenbedingungen.

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Zuhause ist ein Gefühl http://c-overthetop.net/zuhause-ist-ein-gefuehl/ http://c-overthetop.net/zuhause-ist-ein-gefuehl/#respond Tue, 13 Feb 2018 22:38:39 +0000 http://c-overthetop.net/?p=9620 Es ist jetzt – noch nicht auf den Tag genau, aber zumindest das Jahr – 6 Jahre her, dass ich meine sieben Sachen gepackt, das Studium in Tirol und mein Zuhause in Vorarlberg hinter mir gelassen habe und nach Wien gezogen bin.

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Es ist jetzt – noch nicht auf den Tag genau, aber zumindest das Jahr – 6 Jahre her, dass ich meine sieben Sachen gepackt, das Studium in Tirol und mein Zuhause in Vorarlberg hinter mir gelassen habe und nach Wien gezogen bin.

„Vorarlberg ist Heimat, aber Wien ist Zuhause“

– das wusste ich bereits nach kurzer Zeit, mit dieser Stadt war es aber auch nicht besonders schwer. Wien und ich, das war zwar keine Liebe auf den ersten Blick, aber die zweite Begegnung hat mich dafür umso heftiger getroffen. Dennoch, ich hab bis dato die meiste Zeit meines Lebens im idyllischen kleinen Dorf in Vorarlberg verbracht: ich kenne die Straßen wie meine Westentasche, hab Ausflüge ins Grüne mit meiner Familie gemacht, am Seeufer meine erste Zigarette mit meiner Schwester geraucht, mit Jungs im Pausenhof der Volksschule gerauft, mit einer Freundin heimlich am Fluss Alkohol getrunken, im gelben Elternhaus für meine Matura gelernt.

Bereits kurz nachdem ich kopfvoraus nach Wien geeilt bin, wurde mein ehemaliges Kinderzimmer zu einem Gästezimmer umfunktioniert – was sinnvoll war, immerhin konnte ich meine Besuche an einer Hand abzählen und alles Notwendige für meinen 2-wöchigen Heimaturlaub hat immer in meinen Koffer gepasst. Meine Familie habe ich natürlich öfters gesehen, sei es beim gemeinsamen Urlaub oder auch in der Hauptstadt selbst.

zuhause

Im letzten Jahr haben meine Eltern ihr Haus verkauft und sich stattdessen für zwei Wohnsitze entschieden – in Vorarlberg und Wien. „Und wie ist das für dich? Immerhin bist du dort aufgewachsen.“ Ich zucke mit den Schultern. „Es ist ok – der Whirlpool wird mir jedoch fehlen“, gebe ich zurück und das ist die absolute Wahrheit. Manche mögen das nicht verstehen und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es für Andere erschütternd ist, all die Erinnerungen hinter sich zu lassen. Aber, wenn ich etwas im letzten Jahr gelernt habe, dann das:

Zuhause sind die Menschen in meinem Leben, die tapsenden Geräusche von Pauls Pfoten, die ersten Sonnenstrahlen im Frühling, das glorreiche selbstveranstaltete Konzert im Auto. Es ist ein wohl bekannter Geruch und all die gewöhnlichen Geräusche. Zuhause ist keine Stadt. Es ist für mich unabhängig von einem Ort – Zuhause, das ist ein Gefühl.

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SUB Sunday: Vom Ende der Einsamkeit http://c-overthetop.net/vom-ende-der-einsamkeit-benedict-wells/ http://c-overthetop.net/vom-ende-der-einsamkeit-benedict-wells/#respond Mon, 05 Feb 2018 18:52:05 +0000 http://c-overthetop.net/?p=9584 Die letzten Wochen und Monate meines Lebens lassen sich vermutlich vor allem mit einem Wort beschreiben: Stress. Ob durch Arbeit, die Feiertage oder auch meinen nicht ganz so hervorragend getimten Umzug direkt vor meiner Reise nach Kambodscha.

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Die letzten Wochen und Monate meines Lebens lassen sich vermutlich vor allem mit einem Wort beschreiben: Stress. Ob durch Arbeit, die Feiertage oder auch meinen nicht ganz so hervorragend getimten Umzug direkt vor meiner Reise nach Kambodscha. In der Zeit habe ich weder wirklich die Muße gehabt zu schreiben, noch zu lesen – insbesondere für Letzteres habe ich nicht nur keine Zeit gefunden, sondern auch keine Motivation. Weswegen der erste Beitrag zum Projekt SUB Sunday, das ich vor zwei Jahren mit Katii ins Leben gerufen habe, auf den ersten Blick eher mager ausfällt: Ich habe es gerade mal geschafft ein Buch zu lesen. Ein Buch, welches mir übrigens mit den Worten „Das wird dein neues Lieblingsbuch“ empfohlen wurde – no pressure also.

Und, was soll ich sagen? Es hat mich tatsächlich umgehauen, weswegen ich im Nachhinein betrachtet froh bin, dem Roman einen ganzen Beitrag allein schenken zu können.

vom ende der einsamkeit

„Das Leben ist kein Nullsummenspiel.
Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren.
Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt.

In Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells folgen wir dem Leben von Jules und seinen beiden Geschwistern, deren Eltern bei einem Autounfall umkommen. Ein Schicksalsschlag, der sie ihr ganzes Leben lang begleitet und nicht loslässt. Wir erleben ihre Höhen und Tiefen, Sinneskrisen und Veränderungen, Neuanfänge und Verluste. Das Leben mit all seinen Facetten, ohne kitschiger Ausschweifungen und unnötigen Details.

Ich bin nicht nur ein sehr kritischer Schreiber, ich bin vor allem auch ein kritischer Leser. Selten (oder bis dato eher noch gar nicht) treffe ich auf einen deutschen Autor, der mich allein von seinem Schreibstil so überzeugt, dass ich nicht anders kann, als das Buch bereits nach den ersten Seiten zu lieben – selbst wenn es sich dabei um ein Genre und Thema handelt, das mir sonst nicht so sehr liegt. Gerade deutsche Gegenwartsliteratur beäuge ich wirklich immer sehr, sehr kritisch. Und doch: Wells hat nicht nur ein großartiges Talent dafür, die richtigen Worte zu wählen. Er begreift auch bestens die Notwendigkeit, die alltäglichsten Dinge besonders zu beschreiben. Vom Ende der Einsamkeit beherbergt so viel Melancholie und wird dennoch nie zu schwer, es verbindet Trauer und Glück mit Leichtigkeit, hat Anspruch und fordert und wird dabei allerdings nie anstrengend. Ich gebe es zu: Mir fehlen irgendwie immer noch die passenden Worte, um meine eigenen Emotionen nach dem Lesen richtig zu verpacken. Außer: Ganz klare Empfehlung, ganz großes Kino. Es reiht sich tatsächlich in die kurze Liste meiner Lieblingsbücher mit ein, Chapeau und vor allem danke für den Tipp.

vom ende der einsamkeit

„Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht
und fand darunter nur den Zufall.

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Baba 2017 http://c-overthetop.net/baba-2017/ http://c-overthetop.net/baba-2017/#comments Tue, 09 Jan 2018 15:07:13 +0000 http://c-overthetop.net/?p=9555 „Es gibt etwas, worin sich alle in meinem Umfeld einig sind – zumindest was dieses Jahr betrifft: Es ist zu schnell, aber nicht spurlos an uns vorbei gezogen.

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„Es gibt etwas, worin sich alle in meinem Umfeld einig sind – zumindest was dieses Jahr betrifft: Es ist zu schnell, aber nicht spurlos an uns vorbei gezogen. Kaum ein Jahr hat mehr nach Veränderung geschrien als dieses und ich kenne nicht eine Person, die nicht irgendwelche bahnbrechenden Entscheidungen treffen musste.“

Wie naiv ich doch fast war, vor zwei Jahren, als ich meinen Jahresrückblick für das Jahr 2015 verfasst habe. Fairerweise muss man dazusagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte, welche Veränderungen 2017 wirklich mit sich bringen würde. Ich wusste damals nicht, dass ich dann bereits seit einem Jahr Hundemama vom Jack Russel Paul sein oder – und das ist vermutlich doch der größte Unterschied – im Jahr 2017 dann single sein würde. Ich hab eine Zeit lang gebraucht, um mit den neuen Umständen klarzukommen – viel mehr jedoch nach außen hin, als für mich selbst. Ich bin immer noch allein und das ist immer noch verdammt ok.

Zugegeben: Dieses Jahr war ich vermutlich nicht immer ganz so gut gelaunt – zumindest wenn man nur den persönlichen Beiträgen auf dem Blog Glauben schenken würde. Was an sich ok ist und immer wieder mal vorkommt. Die eigentliche Wahrheit ist jedoch, dass ich in diesem Jahr (auch wenn es ein extrem arbeitsreiches Jahr war und ich viele großartige Reisen und Kooperationen durchführen dürfte, die ich niemals missen möchte) viel öfters die Zeit offline genutzt und mich rar gemacht habe. Von all meinen Trips, die mich aus von Wien geführt haben, waren mehr als die Hälfte privater Natur mit den großartigsten Menschen, die ich mir vorstellen und an meiner Seite wünschen könnte.

Alles in allem war ich im Endeffekt dauerhaft beschäftigt – mit meiner Arbeit, mit lautem Gelächter, mit aufregenden Reisen und guten Freunden, mit unfassbarer Wut, extrem guter Musik und noch spontaneren Plänen und jenen Abenden, an denen du aus Versehen (oder auch nicht) einfach mal zu tief ins Glas guckst. 2017 war nicht perfekt, aber es war notwendig. Ein Jahr, das mich weitergebracht und dazu gefüht hat, dass ich mich mehr mit mir selbst und meinen Wünschen und Zielen beschäftige.

Ich habe keine richtigen Vorsätze für das neue Jahr, weil ich sie am Ende nie so richtig einhalte und vor allem auch immer einen anderen Ansporn als nur die neue Jahreszahl brauche. Aber ich weiß was ich will und was ich nicht will. Ich weiß zum Beispiel, dass es noch sehr lange dauern wird, bis ich Vorarlberg nicht mehr nur Heimat, sondern auch wieder zuhause nennen will. Ich weiß aber auch, dass ich nicht nur Wien die nächsten Jahre als Zuhause bezeichnen will. Ich weiß, dass ich arbeitstechnisch eine Veränderung möchte. Ich weiß, dass ich vorerst keine dunkelroten Haare mehr an mir sehen kann (so schnell kann es gehen). Ich weiß, dass ich in diesem Jahr auf mehr als nur den schon fix geplanten Konzerten tanzen möchte. Und ich will einen richtigen Roadtrip machen und noch viel mehr von der Welt sehen. Ich will und ich will nicht und ich werde – ich hab im Endeffekt nichts zu verlieren.

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