Ein Hoch auf die zweite Hälfte des Sommers

Obwohl heute der erste Tag ist, an dem seit langem wieder mal der Wiener Himmel von Wolken bedeckt ist und der Regen in Strömen fällt und keine Gnade zeigt, komme ich nicht umhin, genau diesen Moment zu wählen, um ein Loblied zu singen – auf die viel zu oft vernachlässigte zweite Hälfte des Sommers.

Während der Juli ganz im Zeichen von Heimat, Natur und Runterkommen stand (auch wenn es eigentlich nicht so geplant war, war es doch das Großartigste, was mir hätte passieren können), ist der August bisher von spontanen Vorhaben, alltäglichen Aufgaben und gemütlichen Spritzer-Abenden geprägt. Für diesen Sommer hab ich keinen Plan, dieser Sommer soll einfach passieren. Mein Leben besteht zu einem ganz großen Teil aus To-Do-Listen (einfach weil ich drauf stehe, das wisst ihr), aber diese Jahreszeit steht für mich generell und immer öfters ganz im Zeichen des Treiben lassens. Umso weniger Pläne bestehen, umso besser.

Der restliche August unterscheidet sich dennoch etwas vom bisherigen Erlebten: Ende August geht es einmal mit der lieben Nina nach Salzburg und direkt danach hat mich die griechische Sonne für eine ganze Woche, bevor ich den September offiziell in Wien begrüße.

Jetzt gerade hat es keine 20 Grad Celsius draußen, es ist noch nicht mal 19:00 Uhr und trotzdem hat man das Gefühl, dass es bereits leicht dunkel wird. Offiziell fühlt es sich jetzt gerade eigentlich nicht nach Sommer an und trotzdem: Ich genieße es so sehr, dass wir jetzt gerade mittendrin sind und die nächste Hitzwelle vermutlich schon in den Startlöchern steht. Wir befinden uns beinahe schon im Endspurt vom August und während sich andere bereits nach den ersten Anzeichen des Herbstes sehnen, hat der Sommer für mich gerade nochmal angefangen.

Das ist nicht der Anfang des Herbstes. Das hier, das ist ein Hoch auf die zweite Hälfte des Sommers.

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