SUB Sunday: Die schlimmsten Tode und traurigsten Szenen in Büchern

Wenn es etwas gibt, was sich vermutlich nie ändern wird, dann ist es die Tatsache, dass ich ein riesiger Fan von Happy Ends bin. Und zwar so richtig, richtig. Es muss dabei nicht klischeehaft vor sich gehen (im Gegenteil!), aber ich brauche zumindest am Ende die Gewissheit, dass alles gut ist. Das wiederum – gepaart mit der Eigenschaft, dass ich sehr nah am Wasser gebaut bin – führt immer wieder gerne dazu, dass mich die emotionale Achterbahn der Gefühle mit voller Wucht trifft und anschließend auch nur schwer wieder loslässt. Nicht nur bei echten Geschichten aus dem Leben, fantasievollen Serien und Filmen, sondern auch in der Welt der Literatur. Deswegen haben Katii von süchtignach.at und ich uns für diesen SUB Sunday für das Thema „Die schlimmsten Tode und traurigsten Szenen in Büchern“ entschieden. Grundsätzlich ist keines der erwähnten Bücher gerade erst erschienen, nichtsdestotrotz spreche ich hiermit eine allgemeine Spoiler-Warnung aus, für alle, die die Bücher nicht kennen und noch lesen wollen.

die schlimmsten tode und traurigsten szenen

Harry Potter
Joanne K. Rowling hat für mich die perfekte Balance gefunden, wenn es um Glück und Unglück, Drama und Happy End in Geschichten geht. Ich gehe definitiv eigentlich mit keinem der Tode in den 7 Bänden konform, aber wenn mich etwas richtig vernichtend und ganz tief in mir drin getroffen hat, dann waren es die Tode von Sirius und Dobby. Schluchzend und von Heulkrämpfen begleitend habe ich den fünften Band beendet – sicher, dass es für mich die niederschmetterndste Szene im ganzen Potter-Universum sein würde, bis zu

„Hier liegt Dobby. Ein freier Elf.“

PS: Ich liebe Dich
Normalerweise gehören dramatische Romanzen nicht unbedingt zu meinem Beuteschema – besonders dann nicht, wenn ich von Anfang an weiß, dass bestimmte Happy Ends in der Geschichte einfach nicht möglich sind. So kam es, dass ich bei PS: Ich liebe Dich ab Seite 5 geheult habe wie ein Schloßhund. Durchgehend und ohne Rücksicht auf Verluste. Zu schwer lag das Gewicht von Gerry’s Tod auf meinen Schultern.

Ein ganzes halbes Jahr
Ich weiß, es zwar naiv von mir zu denken, dass „Ein ganzes halbes Jahr“ am Ende doch noch gut ausgehen würde. Dass es eine Wunderheilung geben und Lou und Will auf ihrer eigenen Hochzeit tanzen und für immer  glücklich sein würden.

Was für ein Bullshit.

Oskar und die Dame in Rosa
Eines der schönsten und zugleich der bittersüßesten Bücher, die ich je gelesen habe und eine Geschichte, die mich – obwohl es bereits Jahre her ist, dass ich es gelesen habe – nicht loslässt. Oskar und die Dame in Rosa erzählt von Oskar, dem Jungen, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und dem Tod mit schnellen Schritten entgegenkommt, und von Rosa, der Dame, die ihm beigebracht hat ein ganzes Leben in wenige Tage zu packen und zu fühlen.

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10 Comments

  • 3 Monaten ago

    Bis auf „Oskar und die Dame in Rosa“ kenne ich die Bücher und muss zugeben, dass auch ich bei jedem geweint habe. Ein weiterer sehr trauriger Tod war der, des Sarafin in „Das gläserne Wort“ von Kai Meyer.
    Liebe Grüße
    Saskia

  • Betty
    3 Monaten ago

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter :( :( :(

    • 3 Monaten ago

      Das habe ich ehrlicherweise bis heute nicht gelesen – hab aber beim Film schon Rotz und Wasser geheult! :(

  • 2 Monaten ago

    haha was für ein toller beitrag! ich hab bei ein ganzes halbes jahr auch bis zum schluss gehofft, dass es gut ausgeht! wie naiv! echt – aber echt arg ich bin auch so nah am wasser gebaut wenn es um bücher geht! ich finde sie sind oft so mitreisend – ein weiteres tolles buch ist: die Frau des Zeitreisenden! ist auch bereits verfilmt worden – da hab ich auch geheult …
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

    • 2 Monaten ago

      Danke :D jaa ich weine da immer viel zu oft und zu sehr ^^ Oh Gott, das Buch bzw auch der Film hat mich hier auch fertig gemacht! Ich brauche einfach echt immer ein Happy End!

  • Sarah
    2 Monaten ago

    Ich liebe Happy Ends nicht nur, ich kann einfach überhaupt nicht damit umgehen, wenn eine Geschichte nicht „gut“ ausgeht ;)
    Bei „Ein ganzes halbes Jahr“ ging es mir genauso, da habe ich auch bis zum Schluss auf das Happy End gewartet und gehofft. Ich habe selbst bei „Game of Thrones“ die ganze erste Staffel lang geglaubt, dass das alles nur ein schlechter Scherz war :D

    Ích fange vor allem bei Filmen dann immer sofort an zu weinen -, ich sag nur „Beim Leben meiner Schwester“ oder „Plötzlich Papa“

    lg, Sarah

    • 2 Monaten ago

      I FEEL YOU!
      Ich habe schon 2 Serien vor dem finalen Band abgebrochen, weil ich rausgefunden hab, dass es keine Happy Ends geben wird bzw nicht das, was ich gern hätte. haha ^^
      Bei Filmen kommen mir da auch immer sofort die Tränen!

      • Sarah
        2 Monaten ago

        Das kann ich total verstehen! :) War eine dieser Serien vielleicht HIMYM?! :D
        Das ist ja dann das nächste – manchmal gibt es ein Happy End, aber nicht so, wie ich es gern hätte :D

        lg, Sarah

        • 2 Monaten ago

          Ich kenne das Serienfinale von HIMYM quasi gar nicht :P haha habs aus meinen Gedanken gestrichen

          • Sarah
            2 Monaten ago

            Ich hab mir die letzte Staffel erst vor 2 Wochen angesehen – ich wusste zwar wie es ausgeht, hab die Staffel aber nie gesehen. Jetzt hab ich es aber geschaut und muss sagen, ich bin echt begeistert – man kann also auch noch positiv überrascht werden ;)

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