SUB Sunday – Die besten Buchverfilmungen

Ein Buch zu verfilmen birgt immer ein gewisses Risiko. Vermutlich wird es dabei immer negative Kritiken geben, weil Leser einfach gnadenlos sein können. Während das Buch mit jedem Wort auf detaillierte und akribische Art und Weise die gesamte Geschichte, die Gefühlswelt der Charaktere und ihr tiefstes und dunkelstes Inneres auf hunderten von Seiten wiedergeben kann, hat ein Film gerade mal 2 bis 3 Stunden und direkte Dialoge zwischen den Personen dazu zur Verfügung. Ich wage es deswegen sogar zu behaupten, dass ein Großteil aller Buchverfilmungen mehr schlecht als recht ankommt und aufgenommen wird – ein Grund mehr für Katii und mich, bei unserem Projekt Lesen mit SNOTT mal das Gegenteil zu beweisen und euch die für uns besten Buchverfilmungen vorzustellen!

Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Das ist keine Überraschung, dennoch habe ich mich vor jeder neuen Verfilmung der Harry Potter Bücher gefürchtet. Meine Angst war glücklicherweise unberechtigt, mitunter traue ich mich sogar zu behaupten, dass Harry Potter alles in allem die beste Buchverfilmung von allen ist. Natürlich fehlen teilweise Details, Nebenstränge und gewisse Dinge wurden verändert – aber meiner Meinung nach ist das immer zum Wohl des Films und des Zuschauers passiert. Mein absoluter Favorit von allen 8 Teilen ist dabei der 3. Teil – Harry Potter und der Gefangene von Askaban! Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich ihn gesehen habe. Auf alle Fälle gilt: Ich seh ihn mir heute noch gerne an und habe eigentlich nichts zu bemängeln. Alfonso Cuarón hat hier sehr viel richtig gemacht.

Ein ganzes halbes Jahr
Ich habe geweint, als ich das Buch gelesen habe. Ich habe wieder geweint, als ich mir das Hörbuch auf Reisen angehört habe. Und Gott habe ich geweint, als ich die Geschichte mit Sam Claflin und Emilia Clarke auf der Leinwand erlebt habe. Die beiden Darsteller sind für mich die perfekte Wahl der Figuren von Ein ganzes halbes Jahr gewesen und die wichtigsten Aspekte kamen glücklicherweise ohne Punkt, Komma und mit Hummelstrumpfhose vor. Haltet die Taschentücher bereit, wenn ihr euch dafür entscheidet, dem Film nach (oder auch vor) dem Buch eine Chance zu geben!

Die Tribute von Panem – Catching Fire
Normalerweise haben Fortsetzung immer einen bitteren Beigeschmack, da sie meistens einen Übergang bilden bzw. oft dazu dienen, die Geschichte einfach weiter zu bringen. Damit wird es für Filmemacher eigentlich noch schwerer, die Geschichte zu bebildern. Wenn es jemandem aber gelungen ist, das erfolgreich umzusetzen, dann ist es Francis Lawrence, dem Regisseur der The Hunger Games. Denn jetzt kommt das ultimative Geständnis: Die Bücher-Reihe habe ich erst bzw. vor allem wegen dem zweiten verfilmten Teil angefangen zu lesen. Catching Fire hat mich gefesselt, überzeugt und begeistert – im Kino, aber auch beim 2. Mal im TV und beim 3., 4., 5. Mal als DVD.

Es gibt natürlich noch viel mehr Buchverfilmungen, die durchaus gelungen sind. Aber das sind definitiv meine drei Favoriten. Welches sind eure?

beste buchverfilmungen

Was dir sonst noch gefallen könnte..

14 comments

  1. Ich kann dir bei deiner Auswahl nur zustimmen. toller Verfilmung & alles kann
    man in Filmen leider nicht unterbringen.
    Meine liebste Buchverfilmung ist „The fault in our stars.“
    Die perfekte Besetzung, Originialzitate und Tränendrüsenalarm. Sehr empfehlenswert! :)

    Love, Kat

  2. Bei „Ein ganzes halbes Jahr“ hatte ich wirklich bedenken in den Film zu gehen, weil ich auch bei dem Buch schon bitterlich geweint hatte. Zum Glück habe ich mich überreden lasse, finde den Film, wie du, wirklich sehr gelungen. Auch wenn man nie alles reinpacken kann, wurde hier die richtige Auswahl getroffen. Ansonsten fällt mir gerade keine Buchverfilmung ein, die mich überzeugt hat UND von der ich das Buch gelesen habe. Obwohl, „Seelen“ fand ich noch ganz gut. Meistens bin ich aber eher ziemlich enttäuscht von den Filmen.

    1. Ja, ich hab bei Ein ganzes halbes Jahr auch lange überlegt! Seelen fand ich dafür ganz, ganz furchtbar! :D Lustig, wie verschieden die Geschmäcker am Ende doch sind :)

  3. Ich liebe die Harry Potter Filme auch so so so sehr und vor allem im Herbst und Winter schau ich sie mir immer noch in Dauerschleife an. Ich finde aber auch, dass die Herr der Ringe Filme richtig tolle Buchverfilmungen sind :)

    Alles Liebe,
    Victoria

    1. Das geht mir genauso! :D Die HdR Filme find ich auch super, ich muss aber gestehen, ich habs bis jetzt noch nicht fertig gebracht, die Bücher zu lesen. Hab immer nach ein paar Seiten aufgehört weils mich irgendwie nicht so gepackt hat :)

  4. Ich habe den ersten Teil von Hunger Games im Fernsehen gesehen und mir gedacht „Was finden bloss alle an diesem Film?“ Fand ehrlich gesagt, weder die Umsetzung noch die Schauspieler besonders interessant (außer Woody Harrelson). Dann habe ich allerdings das Buch gelesen. Als Buch fand ich die Story so interessant, dass ich nach wenigen Tagen mit Teil 1 fertig war und mit Teil 2 besorgte. Mit dem Teil war ich noch schneller fertig. Insgesamt habe ich alle Teile gemeinsam innerhalb von 2 Wochen ausgelesen. Dann habe ich mir nochmals den Film angeschaut und jetzt bin ich der Größte Fan, sowohl von Hunger Games, als auch von Jennifer Lawrence.

    Übrigens findet auf meinem Blog gerade ein super Gewinnspiel statt, dass vor allem für Österreicherinnen (insbesondere Wienerinnen) interessant ist. Vielleicht magst du mal vorbei schauen ;)

    GLG, Tina

  5. Bei „Ein ganzes halbes Jahr“ bin ich vollkommen bei Dir. Harry Potter und die Tribute von Panem hingegen habe ich weder gelesen noch im Kino gesehen.

    Neri

  6. Also ich fand die „Divergent“ Verfilmungen richtig gut – einfach, weil die Macher sich getraut haben, die abstruse Handlung zu entschlacken oder sogar zu verändern. Das hat dem Film so gut getan, denn schon das erste Buch war in der Mitte leicht langweilig und unzusammenhängend, und dann diese laufenden, schrägen Bemerkungen, dass Four eigentlich eher hässlich sei und so sexy nach Schweiß riecht, ew! Was war denn mit der Autorin los? Die Filme hingegen sind spannend und hübsch geraten. Ich bin schon gespannt auf den allerletzten Teil, den ich im Buch auch nur noch bekloppt fand. Da funktioniert die Buch-Adaption wirklich mal andersrum… :D

    1. Bei Divergent bin ich irgendenwie zwiegespalten. Teile des Films fand ich – im Gegensatz zum Buch zu kitschig und iwie unpassend. Aber an diese schrägen Bemerkungen im Buch kann ich mich gar nimma erinnern, muss das wohl nochmal lesen haha :D

  7. Am liebsten definitv auch Harry Potter und Hunger Games. Fasziniert hat mich auch Schiffbruch mit Tiger. Ich habe erst das Buch gelesen und später den Film gesehen. Ja, im Film fehlt einiges, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Der Film ist ein bildgewaltiges künstlerisches Meisterwerk. Wenig Worte und trotzdem viel Imposanz. 100% zu empfehlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.