Der Tag in Zahlen

In 1,5 Stunden kommt meine Pizza (hoffentlich trocken) und die dazugehörige Pasta (hoffentlich heiß) an. In ziemlich genau einem Monat beginnt das Studium wieder, auf dessen offizielle Anmeldung ich seit bald 4 Wochen warte. Gestern musste ich ganze 11 Minuten an einer ausgestorbenen Ubahn-Station verbringen – was nach 2 Jahren in Wien eine kleine Ewigkeit ist. Gefühlte hundert Liter Wasser sind seit Samstag Morgen auf die österreichischen Straßen gefallen und ziehen meine Laune (und leider auch mein Immunsystem etwas) runter. Aus diesem einfachen Grund habe ich heute (und es ist immer noch August, wohlgemerkt) schon zwei riesige Tassen Kräutertee getrunken und ich spekuliere gerade ernsthaft auf eine dritte. Es wartet ein ganzer Berg dreckiger Wäsche und Geschirr auf Mister T und mich und der einzige Grund, weswegen ich mich auf den morgigen Montag – und damit den September – freue, ist mein magerer Kontostand. Damit wurde mir heute Nachmittag auch urplötzlich und mit einem grausamen Schlag klar, dass es nur mehr 4 Monate sind, bis ein neues Jahr beginnt und ich frage mich deswegen seit Stunden, was mit der Zeit passiert ist. Erneut kann ich mich entscheiden, ob ich froh über diesen schnellen Verlauf sein soll oder ob ich mir nicht mehr davon wünsche. Hin und wieder wäre ein 30-Stunden-Tag doch ganz praktisch. Aber dann müsste ich vermutlich noch länger auf mein Essen warten. Also lassen wir das für heute lieber.

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3 Comments

  • Marina
    3 Jahren ago

    Die Tasse! OMG! :D

  • Farina
    3 Jahren ago

    Die Tasse ist echt das Coolste!!
    Liebst,
    Farina

  • Miu
    3 Jahren ago

    Ich hoffe deine Wünsche bezüglich des Essens haben sich erfüllt (und ich hoffe, der Feuchtigkeitswunsch bei der Pizza ist der Witterung geschuldet?) und es hat geschmeckt :)

    Hach ja, die Zeit vergeht wirklich sehr schnell! Nur bei Hochschulen scheinen die Uhren allesamt anders zu ticken ;)

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