Hipotel Barrosa Palace & Spa

Es ist jetzt etwa 10 Tage her, dass ich zusammen mit Nina, Viki und Mirela dank TUI in Andalusien das Hipotel Barrosa Palace beziehen durfte – und es fehlt mir immer noch. In erster Linie fehlt mir vor allem das Wetter, das Meer und die Tatsache, dass mir jemand jeden Tag zum Frühstück frische Eier Benedict zubereitet hat (mein Liebster hat sich dazu noch nicht so ganz überreden lassen). Aber fangen wir von ganz vorne an!

 

Das Hotel

Das Hipotel Barrosa Palace ist ein 5-Sterne-Hotel und liegt direkt am Meer in Noco Sancti Petri, Andalusien. Gleich zu Beginn werden wir mit prickelndem Sekt und der Freundlichkeit Spaniens empfangen, unsere Zimmer sind sogar früher fertig als erwartet und es dauert alles in allem nicht lange, bis der Wohlfühlfaktor eintritt. Das Hotel ist gefühlt riesig – etwa 200 Zimmer liegen auf insgesamt drei Étagen und wir haben uns ehrlicherweise nicht nur einmal etwas verlaufen. Generell fällt nicht auf, dass es sich um ein großes Club-Hotel handelt. Nie hat man das Gefühl, dass es irgendwie überlaufen scheint oder man irgendwo anstehen oder warten muss deswegen. Das Frühstück, welches wir im Hotel genoßen haben, war genau richtig – es gab neben einem riesigen Buffet auch die Möglichkeit, sich frische Sachen zubereiten zu lassen wie zum Beispiel Crêpes, Eier in allen Varianten und Formen, Pancakes und mehr.

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Das Zimmer

Wir haben jeweils zu zweit in einem Zimmer geschlafen, wobei Nina und ich unglaublicherweise eine Junior Suite beziehen durften. Bereits beim Betreten waren wir sofort verliebt. Generell verfügt jedes Doppelzimmer über zwei gemütliche Einzelbetten – die für Paare natürlich auch zusammengeschoben werden können -, ein riesiges Badezimmer mit Wanne und Dusche und einen Balkon mit wunderbarer Aussicht und einer angenehmen Sitzgelegenheit. Darüber hinaus gibt es auch einen Schreibtisch, der ohne Probleme als Arbeitsplatz genutzt werden kann. Außerdem wurden wir bei unserer Ankunft mit einem frischen Obstkorb und einer großen Flasche eisgekühltem Wasser begrüßt. Die Junior Suite besticht dazu noch nicht nur mir ihrer Größe, sondern vor allem auch mit dem übergroßen Balkon, auf dem Nina und ich am liebsten den ganzen Tag verbracht hätten – wenn da nicht der Pool und das Meer gewesen wären.

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Das Ambiente

Es gibt Menschen, die teilen sich gerne in zwei Lager auf: Das Pool- oder Meerlager. Und ich, ich bin irgendwie dazwischen. Versteht mich nicht falsch! Nichts geht über das kühle, salzige Nass des Meeres und darüber, den Sand unter den Füßen zu spüren, dennoch genieße ich es auch, in aller Ruhe am Pool zu liegen und immer wieder mal einfach am Rand zu sitzen und ein paar Züge im türkis-klaren Wasser zu machen. Da Andalusien auch am Atlantik liegt, ist das Meer zu dieser Jahreszeit doch recht kalt gewesen, außerdem mussten wir nebenher auch arbeiten – aus diesem Grund sind wir eigentlich hauptsächlich am Pool gelegen und haben immer wieder mal einen Abstecher zum Meer hinunter gemacht. Was uns besonders in den Bann gezogen hat, war vor allem auch die wunderschöne neue Beachbar und das dazugehörige à la Carte Restaurant am Abend. Alles in allem hat die Umgebung und die Atmosphäre dafür gesorgt, dass wir eigentlich gar nicht mehr ausziehen wollten.

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Was es in Andalusien noch zu sehen gibt, seht ihr demnächst noch auf Over the top by Chris. Außerdem findet ihr bei Nina bereits Teil 1 des Travel Diarys und bei Viki einen Bericht zum traumhaften Örtchen Conil!

*In freundlicher Kooperation mit TUI (Advertorial)

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Amedia Luxury Suites Graz

Generell kann man meinen Geschmack bezüglich Hotels in keine fixe Schublade stecken – wichtig ist einfach: Es muss gemütlich sein, ich muss mich zuhause und vor allem wohl fühlen können und mir nicht irgendwie fehl am Platz vorkommen (abgesehen vom Aspekt der Sauberkeit). Gerade dann, wenn ich den ganzen Tag unterwegs und auf den Beinen bin, ist es mir unglaublich wichtig, mich einfach fallen lassen zu können – am besten mitten ins weiche & riesige Bett.

 

Erst vor wenigen Tagen durfte ich eben dieses bei Amedia Luxury Suites in Graz testen – und ich bin überzeugt. Vom Bett, der Gemütlichkeit und dem Wohlfühlfaktor. Neben diesen Dingen spricht besonders eine Sache auch für die Amedia Luxury Suites in Graz: Der Multimedia-Service! Ich glaube, ich muss keinem mehr erklären, wie wichtig eine funktionierende Internetverbindung und eine passende und ruhige Location für meinen Beruf (und mich persönlich) ist – es gibt fast nichts Schlimmeres, als eine WLAN Verbindung zu haben, die dann nicht läuft. Generell ist das Hotel darauf ausgelegt, Busy Bees jeden Wunsch von den Lippen zu lesen: Du hast eine „Serviced-Suite“, die alles bietet, was du brauchst (von kleiner Küche mit gefüllter Minibar, über einen angenehmen Arbeitsbereich, zum hellen Badezimmer & dem passenden Balkon). Außerdem bietet das Hotel einen Einkaufsservice und ein Frühstück-to-go an – ihr seht, die Girl Bosses unter uns (und natürlich auch alle anderen) werden hier mehr als nur bedient.

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Die speziellen Designs der verschiedenen Zimmer sind natürlich nicht Jedermann’s Geschmack und Sache, aber im Endeffekt soll es ja nicht überall wie Zuhause aussehen und irgendwie hat mich die goldene Couch schlußendlich doch angelächelt und alles in allem war der Raum genau meins (trotz der pinken Details, die sich durch meine Suite zogen). Und wenn Location & Ambiente also passen – was kommt als nächstes? Genau: Das Essen! Das Hotel in Graz bietet ein leckeres Frühstück an, dass man extra zur Suite für € 15,- dazubuchen kann und es enthält meiner Meinung nach alles was das Herz begehrt! Getränke so viel du möchtest (ich laufe erst nach mindestens 1-2 Tassen heißem Kaffee rund), Jour Gebäck, Cornflakes & Müsli und obendrauf erhält jeder Gast ein gut gefülltes Etagère und du darfst dir auch ein „Ei nach Wahl“ frisch zubereiten lassen (für mich mit Speck, versteht sich). Alles in allem hat es bei meinem Besuch an nichts gefehlt. Dazu kommt, dass die Stadt an sich mich auch noch zusätzlich verzaubert hat und in Kombination lässt sich auf alle Fälle sagen: Ich komme wieder, Graz.

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*In freundlicher Kooperation mit Amedia Luxury Suites Graz

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Mercure Grand Hotel Biedermeier Wien

Der Eine oder die Andere hat es bereits auf Instagram entdeckt: Vor etwas mehr als einer Woche durfte ich im Zuge der Selektion der Grand Vins Mercure 2016/2017 einen wundervollen Abend und eine Nacht im Mercure Grand Hotel Biedermeier Wien verbringen. Ich war bis dahin ohne es wirklich zu wissen bereits des Öfteren an dem Hotel vorbeispaziert – liegt es doch mitten in Wien im 3. Bezirk an der Landstraße Hauptstraße, nur wenige Gehminuten von Wien Mitte und auch der Ubahn Station. Wenn man den Eingang des gemütlichen Hotels in der gepflasterten Passage entdeckt hat, befindet man sich übrigens im Wien des 19. Jahrhunders wieder – denn das Mercure Grand Hotel Biedermeier macht seinem Namen alle Ehre. Aber nicht nur das Hotel, auch die Zimmer sind alle im eleganten Biedermeier Stil gehalten und runden damit das gesamte Ambiente und das Gefühl des Daheim-seins perfekt ab. Im Zuge des Events durfte ich übrigens das Privilege Zimmer des Hotels testen und etwas kann ich euch garantieren: Das Bett hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen.

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Bereits im letzten Jahr konnte ich in München bei einem Event der Grand Vins Mercure dabei sein und wie ihr wisst, war ich bereits dort hin und weg von diesem Konzept und generell der Tatsache, wie leidenschaftlich jemand über Wein sprechen und beinahe philosophieren kann. Dieses Mal in Wien war es nichts anderes – mit einer Ausnahme: Dieses Mal durfte ich zusammen mit Mirela und den anderen Gästen des Abends durch eine Blindverkostung mitentscheiden, welche österreichischen Weine ein Jahr lang auf die Karte der Mercure Hotels in Österreich kommen. In 2 Gruppen aufgeteilt haben wir uns durch je 24 Weine gekostet und jeder hat seinem Favoriten in jeder Runde die Vorzugsstimme über ein Ranking gegeben. Was ich jetzt definitiv weiß? Es gibt doch auch Rotweine, die mir munden (dieser Wiener Cuvée war einfach himmlisch!) und man kann 24 verschiedene Weine probieren, ohne danach 3 Promille zu haben, weil man nicht „gespuckt“ hat (Mirela und ich waren der lebende Beweis an diesem Abend).

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Kurztrip nach Saalfelden Leogang

Es gibt nicht viele Dinge, die mir eine richtige Gänsehaut bereiten. Diesen angenehmen Schauder, der sich tief in dir verwurzelt und dir das Gefühl gibt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wenn ich jedoch Rede und Antwort stehen und mich festlegen müsste, dann würde an den ersten Stellen auf alle Fälle das stehen: Reisen. Und Autofahren. Für die, die mich kennen ist es keine Überraschung – wenn man mich mit etwas richtig ködern kann, dann sind es Autos. Ich geb’s zu: Schöne, schnelle, schnurrende Fahrzeuge begeistern mich mehr, als es jeder Lippenstift von MAC je tun könnte. Es ist die Vorfreude beim Einsteigen, das Geräusch, wenn der Motor das erste Mal erwacht und das berauschende Gefühl, wenn sich die Strecke vor dir auftut und du den Pferden unter der Haube freien Lauf lassen kannst. Ihr könnt euch also in gewisser Weise sehr gut vorstellen, wie groß meine Freude war, als mir für die Fahrt nach  Saalfelden Leogang von Wiesenthal das neue Mercedes-Benz C-Coupé zur Verfügung gestellt wurde.

 

Ende März ging es also mit dem Partner in Crime auf Einladung für 48 h nach Salzburg – genauer gesagt nach Saalfelden Leogang. Das Wetter war perfekt, der Schnee hatte sich bereits verabschiedet (zumindest auf den Straßen) und aus den Boxen dröhnte die perfekte Playlist für die 4 Stunden Fahrt von Wien zu unserem Zielort. Mein Favorit der Strecke: Die letzten Kilometer abseits der Autobahn, auf kurvenreichen und beinahe leeren Landstraßen, zwischen den majestätischen Bergen hindurch ohne ein Zeichen von Alltag oder stressigem Großstadtverkehr, dafür mit ganz viel freigesetzten Endorphinen. Irgendwann am späten Nachmittag kamen wir dann beim Hotel Mama Thresl an, verstauten kurz das Gepäck im beeindruckenden & vor allem stylischen Zimmer und machten uns dann Richtung Ortsmitte auf, um die Natur zu Fuß zu genießen. Anschließend erkundeten wir in aller Ruhe den gemütlichen Spa-Bereich des Hotels – denn, auch wenn ich Roadtrips und lange Autofahrten liebe, sie können doch auch anstrengend sein und dann gibt es im Grunde genommen nichts Besseres als eine heiße, dampfende Sauna und absolute Stille.

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Auch im Nachhinein betrachtet war das Hotel übrigens das absolute Highlight – selten habe ich in einem Hotel gewohnt, wo einfach alles so gut gepasst hat. Egal ob Essen, Service oder das Ambiente an sich, das Mama Thresl bekommt von mir eine 100%ige Weiterempfehlung. Für alle Besucher empfhielt sich außerdem ein Besuch in der dazugehörigen Hendl Fischerei, die sich direkt bei der Bergstation am Asitz Leogang befindet. Hier stimmt nicht nur die wunderbare Aussicht, sondern auch das Essen (wenn ihr genug Zeit und Hunger habt empfehle ich übrigens das Steak ab 2 Personen, das ist definitiv eine Show für sich). Ihr seht, ich schwärme. Aber im Endeffekt hat alles gepasst und das obwohl mein Begleiter und ich naiverweise in Converse durch die Schneereste stapfen mussten, weil wir nicht daran gedacht haben, dass bei fast 2000m Höhe ja doch noch etwas von der weißen Pracht übrig sein könnte.

 

Und übrigens, für wen das zu wenig Action und zu viel Ruhe ist, der sollte unbedingt den Flying Fox XXL genauer unter die Lupe nehmen – das bietet eindeutig genug Nervenkitzel für zwischendurch (besonders dann, wenn der Guide einem erklärt, dass man vielleicht, vielleicht auch nicht etwas zu leicht ist und es passieren könnte, dass man bei dem Wind mitten im Flug stehen bleiben könnte – mein Freund lacht immer noch über meinen nervöses „Jop“).

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*Mit freundlicher Unterstützung von Saalfelden Leogang Tourismus und Wiesenthal

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Lissabon – Travel Diary & Inspiration

Die erste richtige Reise in diesem Jahr war mehr oder weniger ein spontaner Entschluss – auch wenn Mister T und ich nicht von einem Tag auf den anderen ins Flugzeug gestiegen sind. Ende Januar war das Gefühl des Fernweh’s wieder so ausgeprägt, beinahe erdrückend, dass wir uns dafür entschieden haben, möglichst bald das Land für ein paar Tage zu verlassen. Gefühlt war es eine Sache von wenigen Stunden, in denen wir das Ziel festgelegt und anschließend den Flug nach Lissabon gebucht haben. Portugal hat mich zuvor nie großartig interessiert – shame on me – aber in den letzten Monaten habe ich mich immer wieder selbst erwischt, wie ich Bilder davon auf Pinterest gesucht, Blogbeiträge zum Thema durchforstet und Wohnungen auf airbnb gesucht und gespeichert habe. Und ich kann auch nach meinem Besuch in Lissabon sagen: Ich würde definitiv wieder hingehen, jedoch kombiniert mit einer Weiterreise entlang der Küste, bestenfalls ein Roadtrip im Sommer.

 

Lissabon ist bekannt für seine malerischen, kleinen Gassen und die durchaus hügelige Landschaft und den darausfolgenden Ausblick. Nach einer kurzen Recherche hat man schnell allerhand Informationen zu der Küstenstadt gefunden, im Nachhinein betrachtet hätte ich aber dennoch gewisse Dinge auch vorher gerne gewusst bzw. einfach mehr Details darüber erfahren. Und deswegen gibt es das alles jetzt nochmal von mir, aus meiner Sicht und wie ich die 5 Tage in der portugiesischen Hauptstadt erlebt habe – inklusive Travel Inspiration Video, ohne viel Worte, dafür in Bildsprache.

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Wir haben unseren Flug nicht ganz 2 Monate vor der tatsächlichen Reise im März gebucht, gefunden haben wir den Günstigsten über Skyscanner – mein absoluter Favorit was die Flugsuche angeht. Wir haben pro Person etwa €250,- für Zürich – Lissabon – Zürich bezahlt und sind mit der portugiesischen Fluglinie TAP geflogen (wobei der Hinflug von Swiss Air durchgeführt wurde, definitiv eine Win-Situation). Der Flug dauerte etwa 2:30 h (bei der Hinreise ist hier die Zeitverschiebung von einer Stunde ein kleiner Vorteil). Am Flughafen in Lissabon angekommen, sind wir erstmal zur Abflugshalle im oberen Stock und haben uns dort beim Ausgang ein Taxi genommen – das war ein Tipp unserer Vermieters über airbnb, da es scheinbar viele Taxifahrer bei der Ankunftshalle gibt, die Touristen gerne etwas über’s Ohr hauen und einen längeren Umweg fahren. Die Fahrt vom Flughafen zu unserer Unterkunft in Alfama hat etwa 10-15 Minuten gedauert und € 10,- mit Gepäck gekostet. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, die rote Metro in die Stadt zu nehmen, ein Einzelticket (das nicht für eine Fahrt, sondern für eine Stunde gültig ist) kostet etwa € 2,- – inklusive der grünen Fahrkarte, die ihr eigentlich immer wieder aufladen könnt (und sonst neu ein paar Cent extra kostet). Lissabon hat ein überschaubares Ubahn-Netzwerk von vier Ubahnen, die in Farben unterteilt sind. Wenn ihr euch aber nur in der Innenstadt bewegt ist es meiner Meinung nach total sinnlos ein mehrtägiges Ticket zu kaufen, weil alles einfach super zu Fuß erreichbar ist. Und, wenn wir ehrlich sind: Lissabon ist bei dem richtigen Wetter einfach viel zu schön, um über eine Tram oder Ubahn erkundet zu werden. Dadurch, dass wir die Stadt hauptsächlich zu Fuß erkundet haben, haben wir nämlich so einige Ecken entdeckt, die uns sonst entgangen wären.

 

Wie bereits erwähnt, haben wir unsere Unterkunft über airbnb gefunden. Es war eine nette Wohnung mitten in Alfama, wir haben etwa 2 Wochen vor der Abreise gebucht – leider etwas zu spät und alle wunderschönen (und leistbaren), von mir zuvor gespeicherten Unterkünfte waren zu der Zeit bereits vergeben. Da es unser erstes Mal mit airbnb war, haben wir uns deswegen vor allem auf die Bewertung und die Lage verlassen. Aber wie es das Schicksal so wollte, kann man sich darauf nicht immer verlassen und wir hatten im Endeffekt leider etwas Pech mit unserer Wohnung – aber dazu ein ander Mal mehr. Alles in allem ist Alfama – sozusagen die Altstadt von Lissabon – wunderschön und auch zentral, dennoch würde ich das nächste Mal eher in Bairro Alto wohnen wollen, der belebten Oberstadt mit den zahlreichen Restaurants, Cafés, der Einkaufsstraße und mehr. Natürlich gibt es auch wunderschöne Hotels in Lissabon, trotzdem würde ich empfehlen, auf Verpflegung im Hotel zu verzichten – die Stadt bietet kulinarisch gesehen so einiges und auch preislich gesehen kann man sich hier alles andere als beschweren.

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An unserem ersten Tag haben wir uns mehr oder weniger auf gut Glück durch Alfama bewegt und sind dabei auch auf den großen Flohmarkt Feidra de Ladra gestoßen, der jeden Dienstag und Samstag stattfindet und ein Paradies für Trödel ist. Bei dem richtigen Wetter ist es auch ein wahrer Genuß sich zwischendurch draußen vor ein kleines Café zu setzen und sich am Treiben des Markts zu erfreuen. Anschließend sind wir wieder genau in die andere Richtung spaziert, haben die berühmte Tram 28 gekreuzt und waren jedes Mal auf’s Neue fasziniert von den Fahrkünsten der vielen Auto- und Tuk Tuk-Fahrer. Dabei sind wir zufällig auch auf eine der vielen Aussichtsplattformen in der Stadt gestoßen, die einen wunderschönen Blick über die Stadt ermöglichen. Hier haben wir auch zum ersten Mal das Schloss entdeckt, zudem wir uns als nächstes aufgemacht haben. Vor Ort haben wir uns aber dagegen entschieden, das Castelo de São Jorge von innen zu besichtigen – wir wurden das erste Mal mit den Massen an Touristen konfroniert und alles in allem fanden wir die Sehenswürdigkeit nicht ganz so prickelnd. Stattdessen sind wir weiter durch die Gassen geschlendert, und dabei sind übrigens auch diese Fotos entstanden. Generell haben wir an diesem einen Tag den Großteil der Stadt begutachtet und die Sehenswürdigkeiten entdeckt: Lissabon ist keine allzu riesige City, aber genau das macht meiner Meinung nach auch den Charme aus. Den weitesten Weg an diesem Tag haben wir zur Statue Cristo del Rei zurückgelegt. Hierzu nutzt ihr für ein paar Euro einfach die viertelstündliche Fähre von Cais do Sodré nach Cacilhas und von dort geht es mit dem Bus 101 hinauf zur Statue (Endstation). Übrigens: In der Nähe von Cais do Sodré befindet sich auch die bekannte Markthalle von Lissabon, die perfekt für einen Happen zwischendurch ist (oder 2 oder 3).

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Am Tag darauf haben wir uns aufgrund des bewölkten Himmels entschieden, einkaufen zu gehen und dafür haben wir uns das größte Einkaufszentrum Centro Colombo in Portugal ausgesucht – und das ist wirklich verdammt groß. Es liegt direkt neben dem Stadion von Benfica Lissabon und man sollte sich dafür wirklich den ganzen Tag einplanen: Von der Oberstadt geht es mit der Metro direkt vor die Tür des Einkaufszentrums (eine Fahrt dauert etwa 20 Minuten) und dann heißt es rund 400 Geschäfte abklappern und die Karte zum Glühen bringen. Es gibt gefühlt einfach alles (auch ein Kino und ein Bowlingcenter und scheinbar sogar eine Achterbahn). Besonders gibt es auch viel zu essen – der Food Court hat uns besonders fasziniert, genauso wie der riesige Supermarkt Continente, der im wahrsten Sinne des Wortes einen ganzen Kontinent ausreichend verpflegen könnte.

 

Ein weiterer Tagesausflug, den ich euch unbedingt ans Herz legen möchte, ist der nach Sintra. Auch das ist eher unkompliziert: Vom Bahnhof Rossio, der mitten in der Stadt liegt, fährt der Zug direkt in dieses magische, wenn auch von Touristen überlaufene, Örtchen. Da es eben kein Geheimnis mehr ist, gibt es vor Ort auch einen fast berühmten Bus, der verschiedene Sehenswürdigkeiten abklappert und deswegen auch als Touristenbus bekannt ist. Wir hatten jedoch ein Ziel vor Augen, das von diesem nicht angefahren wurde: Quinta da Regaleira. Aber auch für diesen wunderschönen Ort gibt es einen (kleineren & günstigeren) Bus, der direkt vor die Tür fährt – alles in allem ist es wirklich kein Kunststück, sich hier zurechtzufinden.

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Der letzte Tag unserer Lissabon Reise führte uns zum ehemaligen Expogelände, dem Park der Nationen mit dem riesigen Aquarium Oceanario. Auch wenn der Eintritt hier nicht ganz so günstig ist, wie bei den anderen Sehenswürdigkeiten: Es lohnt sich! Wenn möglich würde ich aber empfehlen, das Aquarium unter der Woche und gleich zu Beginn der Öffnungszeiten zu besuchen, somit entgeht man zumindest ein klein wenig den Massen an Touristen und kann sich von der Welt unter dem Meer in Ruhe in den Bann ziehen lassen. Übrigens: Der Park der Nationen liegt nur 2,3 Ubahn-Stationen vom Flughafen entfernt, deswegen haben wir uns den Besuch für den letzten Tag aufgespart, haben morgens ohne Stress und Hektik unseren Koffer am Flughafen abgegeben und sind nach unserem Besuch im Aquarium gemütlich mit der roten Metro zurück zum Flughafen gefahren!

 

Kulinarisch gesehen war die Woche eine Mischung aus himmlisch & ganz ok, generell konnten wir leider viele Restaurants, die auf unserer Liste standen, nicht besuchen – weil es sich einfach nicht ergeben hat oder wir von den ganzen Pastel de Natas abends immer noch zu gesättigt waren, um nochmal etwas zu essen. Ein Reinfall war unserer Meinung nach der „Geheimtipp“ Chapitô à Mesa – viel zu teuer im Verhältnis für doch eher kleinere Speisen und auch nicht wirklich ein Festmahl. Großartig fanden wir beide den Italiener in Alfama Restaurante Esperança Sé und mir persönlich hat auch noch das kleine portugiesische Lokal Caso SÉrio besonders zugesagt. Und die besten Pastel de Nata haben wir einstimmig bei Manteigaria Fábrica de Pastéis de Nata gegessen – auch wenn hier eine Schlange sichtbar ist, unbedingt anstehen! Es geht relativ zackig, wenn ihr eure Sachen nur zum Mitnehmen haben möchtet. Ansonsten macht es grundsätzlich Sinn in den Restaurants vorher einen Platz zu reservieren, das gilt besonders für die nicht mehr ganz so geheimen Geheimtipps der Stadt.

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