Looking back 2016: Traveller

„Reisen bedeutet für mich vor allem Eines: Freiheit in Perfektion. Egal ob es sich um einen Städtetrip, ein Abenteuer in der Wildnis, eine kulinarische Erkundung oder – wie in der letzten Woche – einen gemütlichen Strandurlaub, ein digital Detox, handelt. Das Fernweh ist immer da, manchmal etwas mehr im Hintergrund, immer öfter geht es mir jedoch direkt unter die Haut und schreit nach Befriedigung. The world is a book and those who don’t travel read only one page. Und ich möchte alle Werke dieser Welt lesen.“

Zum ersten Mal das Land verlassen habe ich heueru im Frühjahr. Spontan und ohne es vorher geplant zu haben, buchten Mister T und ich im Januar einen Flug nach Lissabon – so groß war die Sehnsucht danach von einem Tag auf den anderen. Gewohnt haben wir in einem privaten Appartement über Air’Bnb, wobei wir hierbei etwas mehr Pech als erwartet hatten. Nichtsdesto trotz hat es die Freude über die Reise nicht geschmälert und Portugal hat mich ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen.

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London Travel Diary 2016

2 Jahre ist es her, dass ich zum letzten Mal einen Fuß auf die britische Insel gesetzt habe. 2 Jahre voller Sehnsucht und Beobachtung aus der Ferne. Denn, wenn es wirklich möglich ist, sich in eine Stadt wahrhaftig und aufrichtig zu verlieben, dann hab ich das im Sommer 2014 getan, als ich die englische Hauptstadt zum ersten Mal besucht habe. Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, bis es mich wieder nach London verschlagen würde! Ende Juli 2016 habe ich also meine bessere weibliche Hälfte geschnappt und mich in das Flugzeug von Memmingen nach London Stansted gesetzt, um ein paar Tage in der geliebten Millionenstadt zu verbringen und das Leben zu genießen. Da ich bereits zum 2. Mal in London war und meine Freundin generell kein klassischer Sightseeing-Typ ist, haben wir das Augenmerk vor allem auf das gemütliche Treiben lassen und Entdecken gelegt – und, was soll ich sagen? Die Stadt hat mein Herz erneut im Sturm erobert.

 

Gewohnt haben wir dieses Mal im Ibis Blackfriars – ein Hotel, das ich grundsätzlich nur empfehlen kann! Es liegt zentral, verfügt über ein (wirklich) großartiges Frühstück, die Zimmer sind klein, fein und sauber und wenn ihr über einen längeren Zeitraum die Preise direkt auf der Hotelwebsite verfolgt, könnt ihr für London’sche Verhältnisse auch noch recht günstig davon kommen. Wieder haben wir beim Transfer vom Flughafen London Stansted in die Innenstadt auf den Bus gesetzt und uns für die Öffentlichen eine Oyster-Card besorgt. Das war dann auch schon der größte Teil unserer Planung, da wir sonst eigentlich alles spontan beschlossen und eher vom Wetter abhängig gemacht haben. Apropo Wetter: Ich scheine ein Händchen für Sonnentage in London zu haben, denn auch bei meinem zweiten Besuch konnte ich auf Schirm und Regenmantel verzichten und dafür zu kurzen Shorts und Sonnenbrille greifen!

 

Neben den klassischen Punkten wie Big Ben, der Tower Bridge und dem Buckingham Palace haben wir auf unserer planlosen Tour auch dem Harrods und der Oxford Street einen Besuch abgestattet und einen ganzen Tag beim Camden Market verbracht und uns den Bauch vollgeschlagen – generell haben wir an allen Tagen und in allen Nächten einen Gaumenschmaus nach dem anderen verzehrt. Besonders eindrucksvoll haben sich uns auch Big Ben und Westminster Abbey präsentiert – ich bin vom Schwärmen und Fotografieren gar nicht mehr rausgekommen. Etwas, das ich beim letzten Mal in London auslassen musste, konnten wir glücklicherweise bei diesem Besuch endlich abhaken: Der Stadteil Notting Hill und der Portobello Road Market. Abgesehen vom Camden Market war das mein absolutes Highlight und ich empfehle es jedem, der einen Städtetrip in London macht, das definitiv nicht auszulassen!

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Weekend Getaway – Sonnenland Mittelburgenland

Ich weiß, ich muss euch längst nicht mehr erzählen, wie gerne ich eine Pause im Grünen mache. Während ich es als Schüler verachtet habe, wenn die alljährlichen Wandertage am Ende des Schuljahres anstanden, bettle ich jetzt beinahe darum, von Zeit zu Zeit die Stadt hinter mir zu lassen und frische Luft beim Auf- und Abgehen einatmen zu können. Da Vorarlberg aber doch immer ein etwas weiterer Weg ist, macht es wenig Sinn, für eine Nacht ins Ländle entfliehen zu wollen und es wäre am Ende nur mehr Stress als Ruhe. Und besonders seit Paul in unser Leben getreten ist, haben es sich mein Freund und ich zur Aufgabe gemacht, mehr rauszukommen, zu entdecken und die Millionenstadt regelmäßig hinter uns zu lassen. Aus diesem Grund haben wir es uns also nicht nehmen lassen, auf die freundliche Einladung vom Sonnenland Mittelburgenland* laut und voller Freude mit JA zu antworten und im September der grünen Weinoase einen Besuch abzustatten und die kleine Gemeinde Neckenmarkt zusammen mit dem tierischen Zwerg zu entdecken.

 

Von Wien fährt regelmäßig ein Zug ab Meidling bzw. dem Hauptbahnhof nach Deutschkreutz. Die Fahrt dauert keine 1,5 Stunden und führt euch übrigens auch teilweise durch das angrenzende Ungarn. Um anschließend in die Winzergemeinde Neckenmarkt zu gelangen, gibt es einen Postbus, der direkt vom kleinen Bahnhof losfährt. Die Marktgemeinde gilt, wie auch Deutschkreutz, Lutzmannsburg und Horitschon, als das sogenannte Blaufränkischland und macht seinem Namen übrigens auch alle Ehre! Nach einem unglaublich leckeren Mittagessen in unserer Unterkunft, dem Gasthof Zur Traube, haben wir einen ersten Spaziergang mit Paul genossen, bevor wir von Christine Wellanschitz persönlich in dem riesigen Weingut Wellanschitz und dem Weinkeller herumgeführt wurden und dabei die köstlichen Kreationen des Familienunternehmens probieren durften. Einen Favoriten dabei zu finden, war schier unmöglich, die Geschichten hinter den Weinen und Weinsorten unglaublich faszinierend und der Besuch und die Gesellschaft von Christine hat einen spannenden Eindruck hinterlassen.

sonnenland mittelburgenland

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Tags darauf haben wir uns (auch zur besonderen Freude von Paul) noch tiefer in die Weinberge von Neckenmarkt begeben und die liebe Alexandra von der Ortsvinothek brachte uns auf unserem Weg auch den geschichtlichen Aspekt der Gemeinde näher. Traditionen werden in Neckenmarkt ganz groß geschrieben, dazu gehört auch das jährliche Fahnenschwingen, das seit rund 400 Jahren zelebriert wird. Bevor wir uns wieder nach Wien aufmachten, durften wir auch noch das Weingut Juliana Wieder begutachten und die feinen Weine vor Ort verkosten und ihren Hintergründen lauschen.

 

Mit vielen wunderbaren neuen Eindrücken und einem kaputt-glücklichen kleinen Hund (und vermutlich genauso vielen köstlichen Weinflaschen) haben wir das Sonnenland Mittelburgenland am Sonntag Abend mit dem Zug wieder Richtung Wien verlassen. Es war ein 36-Stunden-Ausflug ins sonnige Grüne, wie wir es zu diesem Zeitpunkt gerade gebraucht haben – einfach, um die Batterien wieder vollständig aufzuladen, aber auch, um die Ankunft des Zwerges auch mal gebührend zu feiern. Und das keine 2 Stunden von Wien entfernt. Das war sicher nicht unser letzter Besuch im Mittelburgenland!

sonnenland mittelburgenland

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*Mit freundlicher Unterstützung vom Tourismusverband Sonnenland Mittelburgenland

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Tel Aviv Beach goes Bad Waltersdorf

Langsam aber sicher müssen wir uns vom geliebten Sommer verabschieden – immerhin durften wir ihn beinahe den ganzen September noch weiter genießen und den einen oder anderen Nachmittag unter einem grenzenlos blauen Himmel verbringen. Einen dieser Nachmittage habe ich spontan außerhalb von Wien verbracht: Dank Falkensteiner* konnte ich vor Kurzem für ein paar ruhige Stunden den orientalisch-wienerischen Flair des Tel Aviv Beach in Bad Waltersdorf genießen.

tel aviv beach neni bad waltersdorf

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In Wien kommt man am NENI definitiv nicht vorbei: Sei es das Restaurant am Naschmarkt, welches Moderne und Tradition perfekt in der österreichischen Hauptstadt verbindet, die zahlreichen Produkte für Zuhause oder auch den stylischen Food Truck, der immer wieder mal durch und in Wien tourt. Früher oder später besucht jeder Wiener (egal ob zugezogen oder nicht) im Sommer den Tel Aviv Beach am Donaukanal. Ein Sandstrand, leckere Drinks und noch besseres Essen, was will man mehr? Grundsätzlich und ehrlich gesagt wäre dabei tatsächlich auch ein Pool nicht schlecht und möglicherweise auch einmal ein kleiner Klima- und Locationwechsel. Das hat sich auch das Falkensteiner Therme & Golf Hotel Bad Waltersdorf gedacht und ermöglichte deswegen an zwei Tagen im Sommer seinen und anderen Gästen den einzigartigen Flair des Tel Aviv Beach, kombiniert mit der entspannten Atmosphäre der Therme & Golf Station in der Steiermark unter dem Namen und Hashtag #chillamal.

tel aviv beach neni bad waltersdorf

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Neben gemütlicher Musik und gefühlten sonnigen 35 Grad Celsius, stand dabei vor allem auch das leckere und frische Soul Food im Vordergrund. Getreu dem Motto „Orient meets Occident“ wurden die Favoriten aus dem NENI-Repertoire mit dem Besten aus der grünen Steiermarkt verbunden und den Gästen serviert. Vom leckeren Burger träume ich heute noch und wer mir bereits seit längerem auf Snapchat folgt weiß, dass ich es mir nicht nehmen ließ, glatt 2x zuzugreifen. Einen weiteren Sundowner später ging es schon wieder zurück ins nahe gelegene Wien und ich konnte mich entspannt und gechillt (und besonders mit aufgeladenen Batterien) wieder meinem Alltag widmen. Eines weiß ich gewiss: Dem Falkensteiner werde ich dieses Jahr definitiv noch einen weiteren Besuch abstatten, wenn auch leider nicht in Begleitung von NENI. Wobei, das habe ich glücklicherweise nur wenige Öffi-Minuten von mir entfernt immer vor der Nase. Jackpot!

tel aviv beach neni bad waltersdorf

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*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Falkensteiner entstanden (Advertorial)

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Travel to Andalusien: Hot Spots

Es ist bereits fast 2 Monate her, dass ich zusammen mit Nina, Viki und Mirela in Kooperation mit TUI eine Woche lang Andalusien erlebt und erkundet habe – unglaublich, wie (viel zu) schnell die Zeit wieder mal vergeht. Obwohl wir während unseres Aufenthalts in einem Hotel mit Verpflegung und Poolanlage gewohnt und übernachtet haben, haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Umgebung und größeren Städte zu erkunden, wenn es die Zeit und die Temperatur es zugelassen hat. Das Besondere an Andalusien: Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Stil und Charme, selbst wenn sie nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen und damit konnte ich mich bei jedem Stop neu in Andalusien verlieben.

 

Cádiz
Cádiz ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und war unser erstes Ziel. Wir haben gleich den ganzen Tag in dem hübschen Städtchen verbracht, da durch die Lage direkt am Meer immer eine sehr angenehme Brise wehte (trotzdem nicht auf einen Sonnenhut und vor allem den -schutz vergessen!). Ohne groß zu planen oder ein Ziel zu haben, sind wir durch die Stadt geschlendert, haben uns unzählige Tapas gegönnt und in Ruhe alles auf uns wirken lassen. Einen genauen Bericht dazu findet ihr übrigens bei Mirela!

andalusien

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Jerez de la Frontera
Für mich persönlich das komplette Gegenteil: Jerez! Und vor allem war es gefühlt dreiundzwanzig mal so heiß, als in Cádiz. Das war auch der Grund, weswegen wir uns hier nur wenige Stunden aufhielten – dazu kommt, dass wir es verpasst haben, uns die verschiedenen Öffnungszeiten der einzelnen Sehenswürdigkeiten vorher rauszusuchen und bei gefühlten 40 Grad Celsius machte auch das Schlendern eher weniger Spaß! Nichtsdestotrotz eine wünderschöne Stadt, wobei ich ganz dringend empfehle, die Erkundungstour auf den Vormittag oder Abend zu verschieben, wie es in Spanien ja eigentlich auch gut und gerne üblich ist. Nach unserem Besuch in Jerez haben wir einen weiteren Stop in Conil gemacht, bei Viki findet ihr mehr dazu.

 

Sevilla
Oh, Sevilla mein Herz! Keine zwei Sekunden hat es gedauert, dafür hätte ich noch zwei weitere Tage ohne Probleme verweilen können: Sevilla war für mich das absolute Highlight unserer Spanienreise! Auch wenn hier genau wie in Jerez die Luft steht – mir konnte die Hitze nichts anhaben. Zu sehr war ich von dem Flair, dem Ambiente, dem Gefühl inspiriert und fasziniert. Auch einkaufstechnisch hat die Stadt einiges zu bieten! Außerdem hatten wir dank einem Tipp an Nina hier das ultimative Geschmackserlebnis in der Tapasbar Eslava – wenn ihr in Sevilla seid, geht unbedingt unbedingt dort hin. Wartet auf einen Tisch, wenn es sein muss und testet euch quer durch die Karte, ihr werdet es nicht bereuen! Noch mehr Fotos zu Sevilla und den 2. Teil des FMAs von Spanien könnt ihr auch bei Nina entdecken!

andalusien

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