Moving Monday: Monk all in.

Ich bin kein Fan vom Januar. War ich noch nie. Auch wenn ich das Gefühl des neuen Jahres gerne einfange und die Motivation, die immer in der Luft liegt um diese Zeit, für mich und meine Pläne nutze – ich kann den Januar nicht ausstehen. Der erste Monat des Jahres sorgt gern für Chaos. Alles will neu geordnet werden: Das Leben, der Alltag, die Zukunft. Immer wieder auf’s Neue mühsam, wie ich finde. Er gleicht einem Probemonat für das Jahresabo und man versucht deswegen ohne Umschweife, alles was er zu bieten hat auch auszutesten. Dieses Jahr zieht sich dieses ganze Prozedere sogar noch durch den Februar, es scheint als würde ich mir selbst unsichtbare Steine in den Weg legen und aktuell versuche ich einfach nur diese aus dem Weg zu schaffen.

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Der Sherlock

Es gibt vermutlich kein frustrierenderes Fandom als das von Sherlock. Inzwischen gibt es von der BBC-Serie zwar bereits 4 Staffeln, die bestehen jedoch nur aus je 3 Folgen und das Frustrierendste von all dem: Zwischen den Ausstrahlungen der einzelnen Staffeln liegen immer etwa 2 Jahre. 2 ganze Jahre. Das sind 730 Tage, in der man die Serie gefühlt 50x re-watchen könnte und dann aber immer noch auf neue Folgen warten müsste. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: Frustrationslevel hoch 1000. Nichtsdestotrotz: Es ist das Warten wert. Jede einzelne Minute, jeder Dialog, jeder scheinbar unlösbare Fall. Benedict Cumberbatch ist einfach immer ganz großes Kino, vor allem in seiner vielschichtigen und undurchschaubaren Rolle als Sherlock Holmes im London der Gegenwart.

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Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Wir alle brauchen Heldinnen. Starke Frauen, Vorbilder und Meisterinnen ihres Handwerks. Wir brauchen den Glauben und die Hoffnung, dass alles möglich ist, egal wie viel Steine uns in den Weg gelegt werden, wie viel Menschen sich gegen einen wenden. Wir wollen sehen, dass es möglich ist, nach den Sternen zu greifen – auch wenn niemand daran glaubt oder daran zu denken wagt. Wir sehnen uns nach den Happy Ends, den guten Stories und diesem unvergleichlichen Gefühl der Freude und des Glücks, das daraus resultiert.

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Looking Back Part 4: SUB Sunday

Vor einem Jahr haben Katii und ich beschlossen, gemeinsam das Projekt „SUB Sunday #lesenmitsnott“ zu gründen und unsere Leseflaute in Angriff zu nehmen. Zeit, ein Resümee zu ziehen.

Es ist eine Tatsache, dass „Ich habe keine Zeit“ normalerweise eher für „Es hat keine Priorität für mich“ steht. Wenn ich etwas in den letzten Wochen und Monaten gelernt habe, dann ist es, dass grundsätzlich jeder von uns es selbst in der Hand hat, mit was er die 24 Stunden seines Tages füllt und welche Dinge wichtiger, welche unwichtiger sind.

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Looking back Part 3: Lifelover

Mit den Vorsätzen ist es doch grundsätzlich so: Wir hassen und wir lieben sie. Letzteres weil wir den unaufhörlichen Drang haben, im neuen Jahr etwas zu verändern. Den Schwung zu nutzen und am Ende als neuer Mensch in ein neues Lebensjahr zu starten. Hassen vor allem deswegen, weil wir zu 99% daran scheitern. Die ersten Wochen funktioniert es tadellos und es ist kein Problem, all das Geplante motiviert in die Tat umzusetzen. Wenige Monate später sieht das dann aber meist schon ganz anders aus, die To-Dos sind vergessen, die Motivation schwindet dahin und früher oder später stecken wir uns komplett neue Ziele – bis zur nächsten Silvesternacht. Ich habe ein riesiges Talent dafür, Vorsätze auf halbem Weg aus den Augen zu verlieren und mich zwischendurch anderen Dingen zu widmen. Es mag irgendwie kläglich klingen, ist es aber definitiv nicht. So mancher Umweg hat mich dorthin geführt, wo ich jetzt bin und das bereue ich mit 100%iger Sicherheit nicht.

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