Captain Hook & seine tollkühne Crew

Ich brauche zwei Atemzüge länger als sonst, um die Wohnungstür aufzukriegen. Endlich im Flur angekommen, vermeide ich möglichst den Blick in den Spiegel. Denn, um 07:00 Uhr Morgens sieht niemand wie aus dem Ei gepellt aus. Noch während ich den Weg ins Badezimmer bestreite, schlüpfe ich aus den inzwischen unbequemen Schuhen, werfe meine Tasche in irgendeine Ecke des Zimmers und lasse ihr meinen Mantel folgen. Denn, um 07:00 Uhr Morgens interessiert es mich herzlich wenig, ob die Wohnung aufgeräumt ist. Die Haare in einem wilden Bun gezähmt, mit wenig Eifer abgeschminkt und den Körper von den rauchigen Klamotten befreit – so geht es weiter in die Küche. Wasser. Literweise und eiskalt. Kurz den Kühlschrank in Augenschein nehmen, leider ohne Erfolg. Mit einem letzten Blick auf das von mir veranstaltete Chaos mache ich mich weiter auf ins Wohnzimmer und muss mit Grauen feststellen, dass es draußen bereits hell wird. Denn, um 07:00 Uhr Morgens erst ins Bett zu kommen, ist öfters unangenehm als angenehm. Naserümpfend gehe ich schnurstracks ins Schlafzimmer. Hallo Bett – wie habe ich dich herbei ersehnt! Keine zwei Sekunden dauert es und ich befinde mich bereits zwischen den weichen Kissen und muss kurz aufstöhnen. Jedes Körperteil tut mir weh und ich muss abermals feststellen: Ich werde zu alt dafür. Es dauert auch nicht lange und ich bemerke wie mich bereits die Müdigkeit übermannt. Und bei meinen letzten Gedanken muss ich dennoch kurz laut auflachen, drehen sie sich doch um die Ereignisse von vor wenigen Stunden. Um Captain Hook und die Backstreet Boys. Kaiserspritzer, David Hasselhoff und bouncen. Familienfeiern der besonderen Art und merkwürdige Cranberry-und Melonenshots. Denn, wenn du am 1.1. erst um 07:00 Uhr nach Hause kommst, war es eindeutig eine tolle Silvesternacht!
{random thoughts – week 1}
Kann man sich eigentlich nur von Raclette ernähren? Ja, man kann! // „Hook, Hook, Hook, Hook!“ // Ich hasse die mit den Böllern. Ich HASSE sie. // Ich hatte daheim wirklich keine Zeit für die Uni. Musste ja nichts tun, essen, feiern, essen und Weihnachten mit den Liebsten verbringen! // Zum gesunden Veggie-Frühstück einfach mal eine Portion Speck und Rührei bestellen. // Wo bleibt mein neues Iphone? Ich will. Ich will. Ich will. // Beim Gedanken an das Ende der Ferien schaudert’s mir ein wenig. Bachelorarbeiten kosten zu viele Nerven. // Und wieder packt mich das Fernweh. Deswegen wird einfach mal fröhlich gebucht. // Eindeutig, dieses Jahr brauche ich wieder Vorsätze – ihr auch? // Nichts geht über eine Party mit Musik der 90er Jahre: Hello my love! // 2014 – du wirst großartig! Warum? Lest ihr morgen!

 

Was dir sonst noch gefallen könnte..

1 comment

  1. Oh ja, das hört sich wirklich nach einer guten Silvesternacht an. Wenn man erst so spät (oder früh ^.^) ins Bett geht, hatte man definitiv einen tollen Start.
    Ich war dieses Jahr ein wenig enttäuscht, da ich sonst auch immer lange aus war und immer viel Spaß hatte, aber dieses Jahr gesundheitlich so angeschlagen war, dass ich relativ früh ins Bett musste und völlig ko war. Etwas schade…. -.-

    Dankeschön für dein liebes Lob zu den Fotos! :-*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.